{"id":3311,"date":"2015-09-01T08:38:51","date_gmt":"2015-09-01T06:38:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3311"},"modified":"2015-09-01T09:26:49","modified_gmt":"2015-09-01T07:26:49","slug":"krise-welche-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/09\/01\/krise-welche-krise\/","title":{"rendered":"Krise, welche Krise?"},"content":{"rendered":"<p>Die Aktienkurse st\u00fcrzen ab. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/08\/12\/billig-billiger-yuan\/\" target=\"_blank\">Der Yuan wird abgewertet.<\/a> Die Exporte gehen zur\u00fcck. Auch die Industrieproduktion sinkt. Au\u00dferdem sind die Schulden Chinas mittlerweile gigantisch. Von Geisterst\u00e4dten mit unz\u00e4hligen neu gebauten Appartmentbl\u00f6cken ist die Rede, die allesamt leer stehen. Auch die angek\u00fcndigten Zinssenkungen der chinesischen Notenbank werden derzeit gern als Negativbeispiel aufgez\u00e4hlt, um zu belegen, dass es mit Chinas Wirtschaft nicht mehr rund l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Klingt alles h\u00f6chst schauerlich, was sich derzeit in der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt abzuspielen scheint. Dabei galt China bis vor Kurzem als wichtigster Antreiber f\u00fcr die Weltwirtschaft. Doch damit scheint es vorbei zu sein. \u00d6konomen und Wirtschaftsjournalisten aus aller Welt \u00fcberschlagen sich derzeit mit Schreckensmeldungen. &#8222;<a href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/leaders\/21662544-fear-about-chinas-economy-can-be-overdone-investors-are-right-be-nervous-great-fall\" target=\"_blank\">Chinas gro\u00dfer Fall&#8220; titelt der renommierte <i>Economist<\/i> in seiner aktuellen Ausgabe.<\/a> Auch <i>Der Spiegel<\/i> bef\u00fcrchtet, China k\u00f6nnte zum Epizentrum einer neuen Wirtschafts- und Finanzkrise werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der Haken an diesen ganzen Hiobsbotschaften: China steckt derzeit in gar keiner Krise.<!--more--><\/p>\n<p>Was stimmt: Die Aktienkurse in Shanghai sind binnen zehn Wochen um rund 40 Prozent gefallen. Nur ging diesem Absturz ein fast einj\u00e4hriger Boom voraus, w\u00e4hrend dem die Kurse um rund 150 Prozent gestiegen sind. Wer vor einem Jahr eingestiegen ist und jetzt verkauft, hat also immer noch einen satten Gewinn gemacht. Diesen Aktienboom hat zudem der Staat befeuert. Noch im Fr\u00fchjahr hatte Premier Li Keqiang zu Aktienk\u00e4ufen geraten.<\/p>\n<p>Der Boom geht auf ein Experiment der Reformer innerhalb der chinesischen F\u00fchrung zur\u00fcck. Die hatte gehofft, dass Chinas lange Zeit streng regulierte Aktienm\u00e4rkte nun komplett den Marktkr\u00e4ften \u00fcberlassen werden k\u00f6nnten. Das werde schon f\u00fcr neue Wirtschaftsdynamik sorgen. Dieses Experiment ist grandios gescheitert.<\/p>\n<p>Doch so wenig dieser Aktienboom den tats\u00e4chlichen Zustand der chinesischen Wirtschaft widergespiegelt hat, so ist nun auch der Absturz an den B\u00f6rsen nicht gleichbedeutend mit einem Absturz der gesamten Volkswirtschaft. Der Anteil der chinesischen Bev\u00f6lkerung, der an der B\u00f6rse spekuliert, ist nach wie vor gering. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/07\/08\/chinas-aktienblase-platzt\/\" target=\"_blank\">Und anders als etwa in den USA h\u00e4ngt auch die Unternehmensfinanzierung in China nicht von der Kursentwicklung an den Aktienm\u00e4rkten ab.<\/a><\/p>\n<p>Chinas wirtschaftlich derzeit sicherlich gr\u00f6\u00dftes Risiko sind die Schulden. Sie beliefen sich inklusive den Privatschulden dem McKinsey Global Institute (MGI) zufolge auf rund 28 Billionen Dollar und haben sich damit seit 2007 mehr als vervierfacht. Mit 282 Prozent entspricht das fast dem dreifachen der Wirtschaftsleistung. Und sicherlich ist richtig: Mit dem gro\u00dfen Konjunkturpaket im Zuge der Weltfinanzkrise von 2008 und 2009 haben es viele Staatsunternehmen und Provinzregierungen mit den Ausgaben \u00fcbertrieben. Da viele dieser Investitionen sich bislang nicht ausgezahlt haben, sitzen sie nun auf gro\u00dfen Schuldenbergen. Doch was noch nicht ist, kann ja noch werden. Bis etwa die Deutsche Bahn mal schwarze Zahlen schrieb, waren auch Jahrzehnte vergangen.<\/p>\n<p>Was hier jedoch wichtig ist zu wissen: China ist nicht im Ausland verschuldet. Ganz im Gegenteil: Das Land verf\u00fcgt \u00fcber die gr\u00f6\u00dften W\u00e4hrungsreserven der Welt. Die werden zwar nun angeknabbert. Der Devisenschatz bleibt mit \u00fcber 3,4 Billionen US-Dollar aber gro\u00df.<\/p>\n<p><strong>Kein Totalzusammenbruch<\/strong><\/p>\n<p>Von einem wirtschaftlichen Absturz in der Volksrepublik kann derzeit \u00fcberhaupt keine Rede sein. Zwar wird derzeit mal wieder wenig den offiziellen Verlautbarungen geglaubt. Chinas F\u00fchrung hatte Ende des vergangenen Jahres ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent vorausgesagt. Exakt bei diesem Wert liegt das Wachstum im ersten Halbjahr auch. Das wirkt wenig glaubw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Doch selbst die gr\u00f6\u00dften Pessimisten gehen noch von einem Wachstum zwischen drei und f\u00fcnf Prozent aus. Das ist zwar deutlich weniger als was die Welt von China in den vergangenen 20 Jahren gew\u00f6hnt war. Doch im weltweiten Vergleich ist dieser Wert immer noch beachtlich. Die USA wachsen derzeit um 2,3 Prozent, die Eurozone um 0,3 Prozent. Von einem Totalzusammenbruch ist in Europa keine Rede. Das trifft dann erst recht nicht auf China zu.<\/p>\n<p>Doch wie wird es nun mit China weitergehen? Die Industrialisierung wird sich vor allem im l\u00e4ndlichen Raum fortsetzen. Die Technologisierung ebenso. Beides wird weiter f\u00fcr Wachstum sorgen. Immer mehr Chinesen wollen zudem nicht mehr am Flie\u00dfband stehen oder hinter N\u00e4hmaschinen, sondern dr\u00e4ngen in den Dienstleistungssektor. Der weiter steigende Bildungsgrad wird das m\u00f6glich machen. Der Plan scheint zu klappen: W\u00e4hrend die Industrieproduktion im ersten Halbjahr zwar zur\u00fcckgegangen ist, wuchs der Dienstleistungssektor im selben Zeitraum um satte acht Prozent.<\/p>\n<p>China wird also weiter wachsen. Nur langsamer. Kein Grund deswegen in Hysterie zu verfallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aktienkurse st\u00fcrzen ab. Der Yuan wird abgewertet. Die Exporte gehen zur\u00fcck. Auch die Industrieproduktion sinkt. Au\u00dferdem sind die Schulden Chinas mittlerweile gigantisch. Von Geisterst\u00e4dten mit unz\u00e4hligen neu gebauten Appartmentbl\u00f6cken ist die Rede, die allesamt leer stehen. 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