{"id":3340,"date":"2015-09-10T10:03:08","date_gmt":"2015-09-10T08:03:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3340"},"modified":"2015-09-10T12:17:29","modified_gmt":"2015-09-10T10:17:29","slug":"china-wirtschaft-konjunktur-krise-fiskalpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/09\/10\/china-wirtschaft-konjunktur-krise-fiskalpolitik\/","title":{"rendered":"China verschie\u00dft sein Pulver"},"content":{"rendered":"<p>Derzeit steht es gar nicht gut um Chinas Wirtschaft. Die Exportzahlen brechen ein. Die Industrieproduktion geht zur\u00fcck. Erzeugerpreise fallen gar auf den tiefsten Wert seit mehr als sechs Jahren \u2013 und sch\u00fcren \u00c4ngste vor einer Deflation. Nach den heftigen Turbulenzen an den chinesischen Aktienm\u00e4rkten der vergangenen Monate mehren sich weltweit die Zweifel, ob China das selbstgesteckte Ziel von sieben Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr wirklich noch erreichen wird. Dabei ist das bereits der niedrigste Wert seit mehr als 25 Jahren.<\/p>\n<p>Und doch strahlt Premierminister Li Keqiang eine Zuversicht aus, die angesichts dieser Zahlen glatt Zweifel an seinem Verstand aufkommen l\u00e4sst. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/chinas-premier-li-keqiang-verspricht-wirtschaftsreformen-13794823.html\" target=\"_blank\">In einer mehr als einst\u00fcndigen Rede<\/a> vor f\u00fchrenden Politikern und Wirtschaftskr\u00e4ften aus aller Welt auf dem chinesischen Ableger des Davoser Weltwirtschaftsforums in Dalian versicherte er am Donnerstag, sein Land werde alles daf\u00fcr tun, dass es zu keiner harten Landung kommen werde. Die chinesische Wirtschaft stehe zwar vor &#8222;Herausforderungen&#8220; und es gebe auch &#8222;Abw\u00e4rtsrisiken&#8220;. Doch sollte die Abw\u00e4rtsbewegung au\u00dfer Kontrolle geraten, sei die F\u00fchrung jederzeit in der Lage, die Wirtschaft zu st\u00fctzen. Er zeigte sich zudem \u00e4u\u00dferst zuversichtlich, dass China seine Wachstumsziele in diesem Jahr sehr wohl erreichen werde.<\/p>\n<p>Den versammelten Wirtschaftsvertretern ist das zwar Musik in den Ohren. Dennoch dr\u00e4ngt sich der Verdacht auf, dass es sich bei diesen Worten um Wunschdenken oder gar Propaganda handelt. Oder ist an Lis Zuversicht doch etwas dran?<!--more--><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich verf\u00fcgte die chinesische F\u00fchrung viele Jahre lang \u00fcber eine Reihe von Instrumenten, mit denen sie sehr viel mehr als viele andere Regierungen dieser Welt in der Lage war, einen wirtschaftlichen Abw\u00e4rtstrend umzukehren. Der Staatssektor ist riesig, die Zentralbank ist der Regierung unterstellt und damit hat sie auch die Kontrolle \u00fcber die Landesw\u00e4hrung, den Yuan. Zudem war der Staat im Ausland gering verschuldet. Mit den zugleich riesigen Devisenbest\u00e4nden (den gr\u00f6\u00dften der Welt) war Chinas F\u00fchrung nicht auf Geldgeber der internationalen Kapitalm\u00e4rkte angewiesen. Das verschaffte ihr gro\u00dfen finanziellen Spielraum.<\/p>\n<p>Doch mit gigantischen Konjunkturprogrammen und unz\u00e4hligen Investitionen in Flugh\u00e4fen, Hochgeschwindigkeitsstrecken, Autobahnen und Hochh\u00e4user hat die Staatsf\u00fchrung in den vergangenen Jahren sehr viel Pulver verschossen. Das brachte ihr zwar in den Jahren zwischen 2009 und 2013 die erw\u00fcnschten Wachstumseffekte, allerdings auch hohe Schulden vor allem bei den Provinz- und Lokalunternehmen. Und auch die Staatsunternehmen und Privatunternehmen sind hoch verschuldet. Die Gesamtschulden belaufen sich inzwischen auf \u00fcber 290 Prozent der j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung.<\/p>\n<p>Nun hat die Regierung weitere Ma\u00dfnahmen ergriffen \u2013 inzwischen bleibt der Erfolg jedoch aus. <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/nach-boersencrash-china-will-keinen-waehrungskrieg\/12297792.html\" target=\"_blank\">So lie\u00df sie im August den Yuan kr\u00e4ftig abwerten<\/a>, was chinesische Waren im Ausland billiger macht und in normalen Zeiten die Ausfuhren ankurbelt. Ein positiver Effekt f\u00fcr die chinesische Exportwirtschaft ist bislang aber ausgeblieben. Und auch der Versuch der chinesischen F\u00fchrung, die Wirtschaft \u00fcber eine gezielte Belebung der Aktienm\u00e4rkte zu befeuern, d\u00fcrfte mit den j\u00fcngsten Abst\u00fcrzen vorerst als gescheitert gelten. Zugleich hat sich mit der Abwertung der Abfluss von Kapital massiv beschleunigt. Zahlen der Zentralbank zufolge sind die W\u00e4hrungsreserven des Landes im August um 100 Milliarden US-Dollar auf immer noch gigantische 3,5 Billionen Dollar geschrumpft.<\/p>\n<p>Wenn Chinas Premier nun in seiner Rede versichert, dass seine F\u00fchrung auch weiter \u00fcber s\u00e4mtliche Mittel verf\u00fcgt, um sich gegen den wirtschaftlichen Abw\u00e4rtstrend zu stemmen, dann mag er damit bis vor einiger Zeit\u00a0noch richtig gelegen haben. Das ist aber leider kein Garant mehr, dass das auch k\u00fcnftig noch der Fall sein wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Derzeit steht es gar nicht gut um Chinas Wirtschaft. Die Exportzahlen brechen ein. Die Industrieproduktion geht zur\u00fcck. Erzeugerpreise fallen gar auf den tiefsten Wert seit mehr als sechs Jahren \u2013 und sch\u00fcren \u00c4ngste vor einer Deflation. 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