{"id":3360,"date":"2015-09-14T06:12:08","date_gmt":"2015-09-14T04:12:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3360"},"modified":"2015-09-14T09:21:48","modified_gmt":"2015-09-14T07:21:48","slug":"internetwirtschaft-taobao-didi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/09\/14\/internetwirtschaft-taobao-didi\/","title":{"rendered":"Chinas Internetwirtschaft mindert Stadt-Land-Gef\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<p>Chinas Wirtschaft hat seit Jahren vor allem zwei Probleme. Erstens: Abgesehen vielleicht von Milit\u00e4rtechnologie k\u00f6nnen Chinesen so ziemlich alles herstellen, was es auf der Welt gibt. Doch den Chinesen fehlt es an Innovation und eigenen Erfindungen.<\/p>\n<p>Das zweite Problem: So sehr sich der Lebensstandard der chinesischen Mittelschicht in den gro\u00dfen K\u00fcstenst\u00e4dten an dem der Menschen in den westlichen Industriestaaten angeglichen hat \u2013 <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-01\/china-ungleichheit\" target=\"_blank\">auf dem Land herrscht trotz des rasanten Wirtschaftsaufstiegs nach wie vor sehr viel Armut.<\/a> Abseits gut ausgebauter Autobahnen und Hochgeschwindigkeitsstrecken leben viele Menschen noch immer von kaum mehr als ihrer kleinen Parzelle Land, die ihnen der Staat einst zugeteilt hat. Die meisten von ihnen sind unterbesch\u00e4ftigt. Diese Probleme k\u00f6nnten sich schon sehr bald mindern: der Internetwirtschaft sei dank.<!--more--><\/p>\n<p>Taobao ist sicherlich das prominenteste Beispiel. Die Handelsplattform \u2013 eine Art Kombination aus eBay und Amazon, deren <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/boerse\/2014-09\/alibaba-wallstreet-boersengang\" target=\"_blank\">Mutterkonzern Alibaba <\/a>mehr Umsatz macht als beide US-Konzerne zusammen \u2013 hat schon dazu beigetragen, dass in China immer mehr Angeh\u00f6rige armer Bauernfamilien in die Internetwirtschaft eingestiegen sind. Sie bieten \u00fcber eigene sogenannte Taobao-Shops ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse, aber auch handwerkliche Produkte direkt den Kunden an. Einige Bauern stellen auch einfach nur ihre Schuppen zur Verf\u00fcgung, die Onlineh\u00e4ndler dann als Lagerst\u00e4tten verwenden. Das bringt den Bauern Mieteinnahmen.<\/p>\n<p>Seit Kurzem boomt in China auch die sogenannte Wirtschaft des Teilens, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Share_Economy\" target=\"_blank\">Share Economy<\/a>, sowie die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauschb\u00f6rse\" target=\"_blank\">Peer-to-Peer-\u00d6konomie<\/a>. So werden Gesch\u00e4ftsmodelle bezeichnet, bei denen Gesch\u00e4fte (vor allem Dienstleistungen) direkt zwischen\u00a0den Nutzern abgewickelt werden und nicht \u00fcber einen Zwischenh\u00e4ndler laufen. An den Betreiber der Internetplattform wird lediglich eine zumeist geringe Geb\u00fchr entrichtet. In der westlichen Welt sind aktuell der Fahrdienst Uber und die Zimmervermittlung Airbnb, beides Erfindungen aus den USA, Inbegriffe der Share Economy.<\/p>\n<p>In China entstehen vor allem auf dem Land Plattformen dieser Art. So hat ein Unternehmer in der nordostchinesischen Provinz Liaoning vor\u00a0zwei Jahren eine Plattform gegr\u00fcndet, auf der f\u00fcr eine geringe Vermittlungsgeb\u00fchr Kleinunternehmer in der Region ihre Maschinen zum Verleih anbieten k\u00f6nnen. Mit Erfolg: Mehr als 1.000 Anbieter sind auf seiner Webseite registriert; einige Zehntausend Menschen monatlich nutzen das Angebot.<\/p>\n<p>Abgesehen von den USA hat sich der Gedanke der Peer-to-Peer-\u00d6konomie nirgendwo so rasch verbreitet wie in der Volksrepublik. <a href=\"https:\/\/agenda.weforum.org\/news\/next-generation-of-chinese-tech-entrepreneurs-bullish-on-vitality-of-internet-based-transformation\/\" target=\"_blank\">Nach Sch\u00e4tzungen der Boston Consulting Group<\/a>\u00a0w\u00e4chst Chinas Internetwirtschaft seit Jahren zweistellig und ist mit rund 400 Milliarden Dollar die\u00a0zweitgr\u00f6\u00dfte der Welt. Allein 2015 wird der Umsatz um weitere 170 Milliarden Dollar zunehmen.<\/p>\n<p>Was die Internetwirtschaft in China so besonders macht: Anders als etwa in Deutschland, wo sich in diesem Segment meist amerikanische Anbieter durchsetzen (Google, Facebook, Twitter, Uber, Airbnb), haben die Chinesen fast immer eigene Pendants geschaffen. Das liegt vor allem am Marktprotektionismus und der staatlichen Zensur. Facebook, Twitter und YouTube sind in China gesperrt, die meisten Google-Dienste ebenso oder sind nur unregelm\u00e4\u00dfig abrufbar. Das hat die Entstehung eigener Dienste beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p>Sie sind aber keineswegs\u00a0nur ein Abklatsch der US-Anbieter. Viele von ihnen sind verspielter, haben zus\u00e4tzliche Funktionen oder bieten Dienste, f\u00fcr die es gar keine Vorbilder gibt. Das in China vor knapp zwei Jahren erst als Taxi-App gestartete Unternehmen Didi Mobility etwa vermittelt dem Kunden nicht nur Taxifahrten, sondern auch Privatfahrer oder Fahrgemeinschaften und stimmt Einzelfahrten ab auf die Fahrzeiten \u00f6ffentlicher Verkehrsmittel. Mehr als zehn Millionen Chinesen t\u00e4glich nutzen den Service. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/06\/12\/uber-china-taxi\/\" target=\"_blank\">Uber nimmt jetzt viel Geld in die Hand, um sich auf dem chinesischen Markt zu behaupten.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chinas Wirtschaft hat seit Jahren vor allem zwei Probleme. Erstens: Abgesehen vielleicht von Milit\u00e4rtechnologie k\u00f6nnen Chinesen so ziemlich alles herstellen, was es auf der Welt gibt. Doch den Chinesen fehlt es an Innovation und eigenen Erfindungen. 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