{"id":337,"date":"2012-09-18T12:07:15","date_gmt":"2012-09-18T10:07:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=337"},"modified":"2012-09-18T12:07:15","modified_gmt":"2012-09-18T10:07:15","slug":"verlierer-auf-beiden-seiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/09\/18\/verlierer-auf-beiden-seiten\/","title":{"rendered":"Verlierer auf beiden Seiten"},"content":{"rendered":"<p>Seit der chinesisch-japanische Inselstreit eskaliert, f\u00e4llt einem auf, wie viele Gesch\u00e4fte in China mit dem verhassten Nachbarn im Zusammenhang stehen: Der Nobel-Japaner gegen\u00fcber? Hat zu. Das Toyota-Autohaus ein paar Stra\u00dfenz\u00fcge weiter hat ebenfalls dicht gemacht. Die in Peking so beliebte Restaurant-Meile Lucky Street mit ihren zu normalen Zeiten beliebten Sushi- und Teriyaki-Bars ist fast vollst\u00e4ndig beh\u00e4ngt mit chinesischen Nationalfahnen und antijapanischen Bannern. Auch sie haben zu \u2013 obwohl 90 Prozent aller Sushi-L\u00e4den in China von Chinesen betrieben werden. Auch die beliebte Kleidermarke Uniqlo und die Warenkette Muji haben landesweit ihre Filialen zugemacht. Beliebte Einkaufszentren wie das Solana oder Sanlitun-Village in Peking wirken pl\u00f6tzlich verwaist.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Man kann die Angst der Betreiber dieser L\u00e4den und Lokale verstehen.\u00a0Ich bin am Dienstag auf der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-09\/japan-china-inselstreit\">Demonstration<\/a> vor der Japanischen Botschaft in Peking gewesen. &#8222;Schlagt die kleinen Japaner&#8220; oder &#8222;Die Inseln geh\u00f6ren uns&#8220;, riefen die Demonstranten in Sprechch\u00f6ren und forderten einen Boykott japanischer Produkte. Einige sprachen sich sogar offen f\u00fcr einen Krieg mit dem Inselstaat aus. Selbst auf japanische Autos hatten sie es abgesehen. &#8222;Wer ein Toyota oder Honda f\u00e4hrt ist ein Vaterlandsverr\u00e4ter&#8220;, sagte einer.<\/p>\n<p>Seit nunmehr einer Woche halten die Proteste an. In China schlagen sie auch deswegen so hohe Wellen, weil die chinesische F\u00fchrung sie gezielt anheizt und steuert. Dabei geht es lediglich um ein paar unbewohnte Felsbrocken mitten im Ostchinesischen Meer. Die Japaner nennen sie Senkaku, die Chinesen Diaoyu. Beide L\u00e4nder reklamieren die Inseln f\u00fcr sich. Auch Taiwan erhebt Anspr\u00fcche. Neben den reichhaltigen Fischbest\u00e4nden vermuten alle drei L\u00e4nder \u00d6l und Gas in den umliegenden Gew\u00e4sser. Bewiesen ist das nicht.<\/p>\n<p>Der Streit wirkt sich schon jetzt negativ auf die Wirtschaft aus. Allein schon deshalb, weil japanisch anmutende Gesch\u00e4fte und Lokale zeitweise schlie\u00dfen m\u00fcssen. Seit dem Wochenende hat Chinas Japanhass auch die Fabriken erfasst. Nachdem bereits in der Nacht zu Samstag chinesische Nationalisten in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao einen Brandanschlag auf ein Werk des japanischen Elektronikunternehmens Panasonic und in Chengdu auf ein Autohaus von Toyota ver\u00fcbt haben, k\u00fcndigte nach Panasonic auch Canon an, seine Werke in China vorl\u00e4ufig zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Inzwischen haben auch Sony, die beiden Fahrzeughersteller Yamaha und Suzuki, Honda, Nissan und der Baumaschinenhersteller Komatsu, den Betrieb ihrer Fabriken eingestellt. Einige Firmen wie Hitachi haben damit begonnen, japanische Mitarbeiter aus Sicherheitsgr\u00fcnden ganz aus China abzuziehen. Mehr als 50.000 japanische Staatsb\u00fcrger leben allein in Schanghai, in Peking ungef\u00e4hr genau so viele. In ganz China sind es grob \u00fcberschlagen etwa 50 Fabriken, die wegen der antijapanischen Proteste momentan nicht mehr laufen. Einige Zehntausend chinesische Angestellte d\u00fcrften landesweit von den Werksschlie\u00dfungen betroffen sein.<\/p>\n<p>Doch damit nicht genug. Die <em>Volkszeitung<\/em>, das Parteiorgan der kommunistischen F\u00fchrung, hat am Montag ganz offen mit Wirtschaftssanktionen gedroht. Sie hat vor allem die japanische Elektronik- und Autoindustrie im Visier, die stark vom Import seltener Rohstoffe aus dem Reich der Mitte angewiesen sind.<\/p>\n<p>Sollte es tats\u00e4chlich dazu kommen,\u00a0w\u00fcrden sie aber nicht nur dem hochindustrialisierten Inselstaat enormen Schaden zuf\u00fcgen, sondern auch China selbst. Beide L\u00e4nder sind schon l\u00e4nger bei der Wertsch\u00f6pfung eng miteinander verwoben. Gro\u00dfe Teile der Produktion japanischer Unternehmen sind nach China ausgelagert. Viele Hightech-Module,\u00a0auf die chinesische Produzenten angewiesen sind, werden in Japan gefertigt. Ich wei\u00df etwa von einem Schweizer Unternehmen in der s\u00fcdchinesischen Provinz Guangdong, das Chips in China zusammensetzen l\u00e4sst, die in Japan f\u00fcr eine Uhrenfirma ben\u00f6tigt werden. Auch dort ist die Wertsch\u00f6pfungskette unterbrochen.<\/p>\n<p>Genau diese engen wirtschaftlichen Verflechtung der beiden L\u00e4nder l\u00e4sst zugleich hoffen. Sp\u00e4testens wenn bei der chinesischen Zentralregierung\u00a0 angekommen ist, wie hoch der volkswirtschaftliche Schaden bei andauernden Werkschlie\u00dfungen, Drohungen und Boykottaufrufen wirklich ist, wird sie versuchen, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-09\/china-japan-inselstreit\">den Volkszorn wieder zu bes\u00e4nftigen<\/a>. Und auch die Pekinger wollen sicherlich nicht dauerhaft auf Sushi oder Klamotten von Uniqlo verzichten. Zumindest ist das zu hoffen.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der chinesisch-japanische Inselstreit eskaliert, f\u00e4llt einem auf, wie viele Gesch\u00e4fte in China mit dem verhassten Nachbarn im Zusammenhang stehen: Der Nobel-Japaner gegen\u00fcber? Hat zu. Das Toyota-Autohaus ein paar Stra\u00dfenz\u00fcge weiter hat ebenfalls dicht gemacht. 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