{"id":3399,"date":"2015-09-23T12:36:56","date_gmt":"2015-09-23T10:36:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3399"},"modified":"2015-09-23T13:58:14","modified_gmt":"2015-09-23T11:58:14","slug":"obama-lasst-den-giganten-im-wartezimmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/09\/23\/obama-lasst-den-giganten-im-wartezimmer\/","title":{"rendered":"Obama l\u00e4sst den Giganten im Wartezimmer"},"content":{"rendered":"<p>Als Deng Xiaoping 1974 als erster Spitzenpolitiker der Volksrepublik die USA besuchte, war die chinesische Regierung so knapp bei Kasse, dass sie kaum seine Reisekosten begleichen konnte. Der damalige Vizepremierminister wollte aber trotz dieser desolaten Lage nicht mit leeren H\u00e4nden zur\u00fcckkehren. In New York schickte er einen Mitarbeiter los, der ihm bei Woolworth eine Plastikpuppe f\u00fcr seine Enkeltochter besorgte \u2013 f\u00fcr 39 Cent. Ein wohlhabender Auslandschinese hatte Mitleid und schenkte\u00a0Deng eine Puppe, die weinen, nuckeln und urinieren konnte. Die Puppe war in China ein Hit: Die jahrzehntelang vom Rest der Welt isolierten Chinesen hatten ein solches Spielzeug nie gesehen.<\/p>\n<p>So etwas m\u00fcssen Chinas Politiker heute nicht mehr bef\u00fcrchten. Wenn <a href=\"http:\/\/www.chinadaily.com.cn\/world\/2015xivisitus\/2015-09\/22\/content_21943186.htm\" target=\"_blank\">Staatspr\u00e4sident Xi Jinping zu seinem viert\u00e4gigen Staatsbesuch in die USA reist,<\/a> kann von Geldmangel keine Rede mehr sein. Im Gegenteil: Mit ihm reisen unter anderem 15 Vorstandschefs von Chinas gr\u00f6\u00dften Unternehmen, die zusammen genommen rund 1.000 Milliarden Dollar Wert sind. <a href=\"http:\/\/www.voanews.com\/content\/xi-us-visit-comes-amid-economic-slump-record-chinese-us-investment\/2962760.html\" target=\"_blank\">Sie alle wollen kr\u00e4ftig in den USA investieren<\/a> oder haben es in den vergangenen Monaten bereits getan.\u00a0Diese Investitionen bringen die US-Regierung in eine schwierige Situation: So sehr die beiden Gro\u00dfm\u00e4chte wirtschaftlich zusammenwachsen \u2013 politisch knirscht es noch ganz gewaltig.<!--more--><\/p>\n<p>Allein im ersten Halbjahr haben Berechnungen des US-Handelsministeriums zufolge chinesische Unternehmen mehr als 6,4 Milliarden US-Dollar in den USA investiert. Im ganzen Jahr 2002 lag dieser Wert noch bei 385 Millionen Dollar. Kein Land investiert derzeit mehr in den USA. Hinzu kommen Chinas\u00a0gigantische Devisenreserven von rund 3,5 Billionen Dollar, die zwar in den vergangenen Monaten etwas geschrumpft sind, zum gr\u00f6\u00dften Teil aber nach wie vor in US-Staatsanleihen stecken. Das macht beide L\u00e4nder also extrem abh\u00e4ngig voneinander.<\/p>\n<p>In politischen Fragen sind sich beide Staaten aber so\u00a0uneins wie schon lange nicht mehr. Im Territorialstreit um unbewohnte Inseln im S\u00fcd- und Ostchinesischen Meer etwa haben sich die USA auf Seiten Japans, Vietnams und den Philippinen geschlagen. Barack Obamas Regierung bezeichnet Chinas Bauarbeiten auf den Inseln als &#8222;Aggression&#8220;. China wiederum f\u00fchlt sich milit\u00e4risch von den USA eingekreist, seitdem Obama vor vier Jahren verk\u00fcndet hatte, den Fokus seiner Au\u00dfenpolitik auf den pazifischen Raum zu legen.<\/p>\n<p>Die US-Regierung wiederum gibt China die Schuld f\u00fcr massive Hackerangriffe. Im April war herausgekommen, dass Daten von rund 22 Millionen derzeitiger und fr\u00fcherer Staatsbediensteter der USA geknackt wurden. Die chinesische F\u00fchrung bestreite das und wirft ihrerseits den USA Cyberspionage vor. Obama hat das Thema bei seinen Gespr\u00e4chen mit Xi nun ganz oben auf die Agenda gesetzt: In den USA herrscht bereits Wahlkampf und antichinesische T\u00f6ne kommen bei vielen Amerikanern gut an. Aber auch Xi setzt wie keiner seiner Vorg\u00e4nger auf nationalistische Rhetorik.<\/p>\n<p>Auch Chinas anhaltende Menschenrechtsverletzungen sorgen f\u00fcr Konfliktstoff. Die USA sind inzwischen das einzige Land, das dieses Thema noch offensiv anspricht. Die Europ\u00e4er trauen sich das schon seit einiger Zeit nicht mehr. Angesichts solcher Konflikte meinen Au\u00dfenpolitik-Experten der USA, die Beziehungen seien so schlecht\u00a0<a href=\"http:\/\/www.latimes.com\/opinion\/op-ed\/la-oe-0914-schoenfeld-friedberg-china-danger-20150914-story.html\" target=\"_blank\">wie in der Zeit nach dem Tiananmen-Massaker.<\/a> Nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 hatte die US-Regierung den Kontakt zur chinesischen F\u00fchrung weitgehend abgebrochen.<\/p>\n<p>So weit soll es zumindest aus chinesischer Sicht nicht kommen. Fu Ying, der m\u00e4chtige Vorsitzende des Ausschusses f\u00fcr Au\u00dfenpolitik des Nationalen Volkskongresses, <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/2015-09\/14\/c_134622493.htm\" target=\"_blank\">betonte<\/a>, anders als einst die USA und die Sowjetunion zu Zeiten des Kalten Kriegs seien die Volksrepublik und die Vereinigten Staaten keine Rivalen. Daf\u00fcr seien beide\u00a0Staaten viel zu eng miteinander verwoben. Was Fu Ying\u00a0den Amerikanern aber vorwirft: Dass sie ihre Sicht von Demokratie und Staatsverst\u00e4ndnis auf andere Staaten aufdr\u00fccken wollen. Jedes Land solle seinen eigenen Weg finden.<\/p>\n<p>Zwischen beiden Regierungen gibt es tats\u00e4chlich auch gemeinsame Interessen. In der Klimapolitik haben sich die beiden gr\u00f6\u00dften Klimas\u00fcnder im vergangenen November erstmals auf eine konkrete Drosselung des CO2-Verbrauches geeinigt. Damit w\u00e4chst die Hoffnung, dass es beim Klimagipfel Ende des Jahres in Paris zu substanziellen Fortschritten kommen k\u00f6nnte. Und auch beim Nuklearabkommen mit dem Iran zogen die Regierungen in Peking und Washington an einem Strang.<\/p>\n<p>Diese Gemeinsamkeiten h\u00e4lt Obama dennoch nicht davon ab, den chinesischen Pr\u00e4sidenten warten zu lassen. Zeitgleich zum Besuch von Xi ist der Papst am Dienstag in den USA eingetroffen. Franziskus wird bereits am Mittwoch im Wei\u00dfen Haus empfangen, Xi hingegen muss zun\u00e4chst Vorlieb nehmen mit einem zweit\u00e4gigen Abstecher in die Westk\u00fcstenmetropole Seattle. Obama\u00a0hei\u00dft Xi erst am Donnerstag willkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Deng Xiaoping 1974 als erster Spitzenpolitiker der Volksrepublik die USA besuchte, war die chinesische Regierung so knapp bei Kasse, dass sie kaum seine Reisekosten begleichen konnte. Der damalige Vizepremierminister wollte aber trotz dieser desolaten Lage nicht mit leeren H\u00e4nden zur\u00fcckkehren. 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