{"id":3413,"date":"2015-09-30T12:02:55","date_gmt":"2015-09-30T10:02:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3413"},"modified":"2015-09-30T13:37:12","modified_gmt":"2015-09-30T11:37:12","slug":"vw-mogelte-auch-in-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/09\/30\/vw-mogelte-auch-in-china\/","title":{"rendered":"VW mogelte auch in China"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2015-09\/volkswagen-aufsichtsrat-kriminelles-verhalten-manager\" target=\"_blank\">Dass VW die Abgaswerte von Millionen Diesel-Fahrzeugen manipulierte,<\/a> hat den Konzern auch in China viel Vertrauen gekostet. Die Kunden sind entsetzt \u00fcber den deutschen Autobauer. Kommentatoren spekulieren \u00fcber das Ende von VW. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua schreibt von &#8222;mehr als 10 Millionen Betrugsautos&#8220;. Die Kommentare in den sozialen Netzwerken spiegeln H\u00e4me, Fassungslosigkeit und Wut wieder.<\/p>\n<p>Viele Chinesen f\u00fchlen sich an einen schon zwei Jahre alten VW-Skandal erinnert. Damals ging es um defekte Automatikgetriebe. Und das VW-Management sah zun\u00e4chst wenig Handlungsbedarf, versuchte das Problem herunterzuspielen \u2013 und schrammte nur knapp an einem Image-Debakel vorbei. Schon damals zeigte sich in China, wie das System Winterkorn funktioniert. <!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/boom-blog\/2012\/04\/24\/blogger-beschimpfen-vw-in-china\/\" target=\"_blank\">Was war passiert? Anfang 2012 hatten sich VW-Fahrer in China \u00fcber Probleme mit der Elektronik beim sogenannten Direktschaltgetriebe (DSG) beklagt.<\/a> Diese Getriebe<span style=\"color: #000000;\"> sollen eigentlich die Vorteile von automatischer Gangschaltung mit denen eines Schaltgetriebes verbinden. Bei den verkauften Autos in China funktionierte das DSG allerdings nicht reibungslos. Es ruckelte beim Schalten. Manchmal blieben die Fahrzeuge auch liegen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Als chinesische Journalisten anfingen, dar\u00fcber zu berichten, wiegelte die China-Zentrale von VW in Peking zun\u00e4chst ab und bezeichnete das Problem als &#8222;unwesentlich&#8220;. Zwischendurch hie\u00df es auf Anfrage gar, Chinesen k\u00f6nnten nicht Auto fahren. Als zwei besonders prominente Autojournalisten \u00fcber das Problem schrieben, wurde Druck auf sie ausge\u00fcbt. Unter anderem drohte VW, sie k\u00fcnftig nicht mehr wie bisher zu informieren.\u00a0 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Meinung der chinesischen Kunden war den Zust\u00e4ndigen in der VW-Zentrale in Peking offenbar nicht so wichtig. Dabei ist China der wichtigste Auslandsmarkt von VW. Viel wichtiger schien es ihnen zu sein, das Problem in seinem ganzen Ausma\u00df gegen\u00fcber dem Firmensitz in Wolfsburg zu vertuschen. Einigen deutschen Journalisten in Peking wurde von der Pressestelle auf verschiedenen Kan\u00e4len nahegelegt, &#8222;diese Geschichte&#8220; doch nicht &#8222;allzu sehr aufzubauschen&#8220;.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #262626;\">Doch das Volkswagen-Management in Peking untersch\u00e4tzte offensichtlich den chinesischen Verbraucher. Vor allem in den sozialen Netzwerken war die Wut \u00fcber den Konzern gro\u00df. <\/span>Blogger warfen VW Arroganz vor. Der deutsche Konzern w\u00fcrde chinesische Autok\u00e4ufer zweitklassig behandeln.<\/p>\n<p>Erst Monate sp\u00e4ter sagte VW eine erweiterte Garantie zu und bot an, die Autos in der Werkstatt mit einer neuen Software zu bespielen. Einen technischen Fehler wollte das Unternehmen aber auch weiter nicht anerkennen. Im Gegenteil: Das Software-Update wurde als eine gro\u00dfz\u00fcgige Leistung dargestellt, die gar nicht wirklich notwendig sei. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/\" target=\"_blank\">Erst als im M\u00e4rz 2013 die viel beachtete Verbraucherschutzsendung <em>3.15<\/em> im chinesischen Staatsfernsehen das Thema aufgriff<\/a> und am n\u00e4chsten Tag das chinesische Amt f\u00fcr Qualit\u00e4tsaufsicht (AQSIQ) Volkswagen aufforderte, das Problem anzugehen, reagierte der Konzern. <span style=\"color: #000000;\">VW rief 680.000 Fahrzeuge zur\u00fcck. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses Vorgehen in China zeigte bereits, welche Folgen ein bestimmter Managementstil haben kann: Offenbar definierte der ehemalige Vorstand Martin Winterkorn h\u00f6chst ehrgeizige Ziele und duldete keinen Widerspruch. Wurden diese Ziele nicht erreicht oder gab es Probleme, zwang das die Untergebenen geradezu zum Mogeln und Vertuschen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch in China fragen sich viele Auto-Experten, wie es nun f\u00fcr VW weitergeht. Noch bevor der Diesel-Skandal vor knapp zwei Wochen ans Licht kam, galt der chinesische Markt angesichts zur\u00fcckgehender Verkaufszahlen als gr\u00f6\u00dftes Risiko f\u00fcr den Volkswagen-Konzern. Nun wirkt China geradezu wie ein Segen. Dabei d\u00fcrfte das Image-Problem auch den chinesischen Markt hart treffen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass VW die Abgaswerte von Millionen Diesel-Fahrzeugen manipulierte, hat den Konzern auch in China viel Vertrauen gekostet. Die Kunden sind entsetzt \u00fcber den deutschen Autobauer. Kommentatoren spekulieren \u00fcber das Ende von VW. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua schreibt von &#8222;mehr als 10 Millionen Betrugsautos&#8220;. 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