{"id":3445,"date":"2015-10-15T14:21:22","date_gmt":"2015-10-15T12:21:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3445"},"modified":"2015-10-16T09:44:51","modified_gmt":"2015-10-16T07:44:51","slug":"chinas-geschickter-umgang-mit-dem-freihandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/10\/15\/chinas-geschickter-umgang-mit-dem-freihandel\/","title":{"rendered":"Chinas geschickter Umgang mit dem Freihandel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Deutsche Unternehmer und ihre Lobbyisten machen es sich mit ihrer Argumentation zuweilen ganz sch\u00f6n einfach. Solange Chinas Wirtschaft boomte, wurde das Land f\u00fcr seine scheinbar unbegrenzten M\u00f6glichkeiten gefeiert. Das Interesse an der von der Finanzkrise geplagten USA hingegen ging drastisch zur\u00fcck. Nun hat sich die USA wirtschaftlich erholt und mit der chinesischen Wirtschaft l\u00e4uft es nicht mehr ganz so rund. Auf einmal stellt China das &#8222;gr\u00f6\u00dfte Risiko&#8220; dar. Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP mit den USA hingegen wird nun als Heilsbringer gepriesen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Doch nicht nur Deutschlands angeblich allzu enge wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit von China wird zur Abschreckung herangezogen, warum das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP so dringend ben\u00f6tigt werde. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-10\/ttip-europa-ttp-handelsabkommen\" target=\"_blank\">Ein weiteres gern angef\u00fchrtes Argument der TTIP-Anh\u00e4nger: Wenn Europa und die USA keine gemeinsamen globalen Standards setzten, dann drohten es die Chinesen zu tun. <\/a>Dabei geht\u00a0die Volksrepublik blo\u00df mit gutem Beispiel voran und macht vor, wie viel Freihandel einem Land gut tut und an welcher Stelle ein allzu rascher Abbau von Z\u00f6llen und Handelsbeschr\u00e4nkungen einer Volkswirtschaft schadet.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Grunds\u00e4tzlich sind die Chinesen dem Freihandel gegen\u00fcber positiv eingestellt. <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/china-zehn-jahre-in-der-wto\/a-15578945\" target=\"_blank\">Chinas Beitritt bei der Welthandelsorganisation (WTO) 2001 hatte dem Land \u00fcberhaupt erst den entscheidenden Schub gegeben, zur gr\u00f6\u00dften Exportnation und zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt aufzusteigen.<\/a> Der Beitritt erfolgte jedoch keineswegs unter der Bedingung\u00a0des bedingungslos freien Warenverkehrs. Zum Schutz etwa der heimischen Textilwirtschaft vor chinesischen Billigtextilunternehmen erhoben einige Industriestaaten auch weiter Schutzz\u00f6lle auf chinesische Waren. Sie wurden erst 2008 abgeschafft. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Chinesen wiederum nahmen sich ihrerseits das Recht heraus, in einer Reihe von Branchen ihre M\u00e4rkte vor den \u00fcberlegenen Industriel\u00e4ndern zu sch\u00fctzen. Das betrifft bis heute vor allem den Finanzsektor, ebenso jedoch die Stahlindustrie, den Telekommunikationssektor und gro\u00dfe Teile der IT-Industrie. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">F\u00fcr ein sich noch entwickelndes Land wie China, das ohne die Abschottung seiner M\u00e4rkte in vielen Bereichen mit den Industriel\u00e4ndern nicht h\u00e4tte mithalten k\u00f6nnen, war das genau der richtige Weg. Denn beim Freihandel gilt generell: Es profitieren vor allem die L\u00e4nder, deren Branchen auf den Weltm\u00e4rkten ohnehin schon stark sind. Ohne Schutzz\u00f6lle hingegen ist es f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder \u00e4u\u00dferst schwierig, eigene Industrien aufzubauen, die mit den etablierten Unternehmen der Industriel\u00e4nder mithalten k\u00f6nnen. <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-TTIP-und-Fluechtlinge\/!5232702\/\" target=\"_blank\">Wirtschaftsexpertin Ulrike Herrmann weist in der <em>taz<\/em> denn auch darauf hin, dass auch die Industriel\u00e4nder keineswegs \u00fcber den Freihandel stark geworden sind, sondern im Gegenteil: L\u00e4nder wie die USA etwa bauten ihre Z\u00f6lle erst ab, nachdem sie in vielen Bereichen zum Weltmarktf\u00fchrer aufgestiegen waren.<\/a> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Mit seinen 1,38 Milliarden Menschen hat China freilich den Vorteil, \u00fcber einen gigantischen Binnenmarkt zu verf\u00fcgen. Das beg\u00fcnstigt den Aufbau eigener Industrien. Ab einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfe sind sie so kosteneffizient, dass sie mit der Ware aus den Industriel\u00e4ndern mithalten k\u00f6nnen. \u00dcber einen solchen Vorteil verf\u00fcgen kleine Volkswirtschaften nicht. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Zugleich hat es die chinesische F\u00fchrung aber fr\u00fchzeitig verstanden, ihre M\u00e4rkte nur so weit zu \u00f6ffnen, dass der Nutzen f\u00fcr das Land \u00fcberwiegt. Um eine eigene Industrie aufzubauen, brauchte China lange Zeit das technische Wissen der ausl\u00e4ndischen Unternehmen. Mit einem allzu abgeschotteten Markt h\u00e4tten es die Chinesen nicht zum Exportweltmeister gebracht. Doch werden ausl\u00e4ndische Firmen in China zu stark und drohen die heimische Konkurrenz zu verdr\u00e4ngen, wei\u00df die F\u00fchrung jederzeit gegenzusteuern. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">W\u00e4hrend die Verhandlungen zwischen den USA und der EU um TTIP noch laufen, ist es Washington vor wenigen Tagen gelungen, mit elf Pazifik-Anrainerstaaten die sogenannte Trans-Pacific Partnership (TPP) zu vereinbaren.\u00a0Neben den Wirtschaftsm\u00e4chten USA und Japan umfasst die Freihandelszone auch Australien, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Zusammen stehen diese L\u00e4nder f\u00fcr rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Vor allem auf Betreiben von Japan aber ist China nicht dabei.<\/span><\/p>\n<p>Schlimm findet die chinesische F\u00fchrung diesen Ausschluss nicht. Zum Schutz der eigenen Industrie hat sie es nicht eilig, s\u00e4mtliche Handelshindernisse jetzt schon fallen zu lassen. Zugleich wei\u00df sie: Um eine so gigantische Volkswirtschaft wie China kommt eh kein Land mehr herum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Unternehmer und ihre Lobbyisten machen es sich mit ihrer Argumentation zuweilen ganz sch\u00f6n einfach. Solange Chinas Wirtschaft boomte, wurde das Land f\u00fcr seine scheinbar unbegrenzten M\u00f6glichkeiten gefeiert. Das Interesse an der von der Finanzkrise geplagten USA hingegen ging drastisch zur\u00fcck. 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