{"id":3488,"date":"2015-10-28T07:17:49","date_gmt":"2015-10-28T06:17:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3488"},"modified":"2015-10-28T09:50:44","modified_gmt":"2015-10-28T08:50:44","slug":"die-usa-als-provokateur-im-sudchinesischen-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/10\/28\/die-usa-als-provokateur-im-sudchinesischen-meer\/","title":{"rendered":"Die USA als Provokateur im S\u00fcdchinesischen Meer"},"content":{"rendered":"<p>Ein ganz sch\u00f6n gef\u00e4hrliches Man\u00f6ver, was sich die USA derzeit im S\u00fcdchinesischen Meer leisten: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-10\/china-territorialstreit-usa-reaktion\" target=\"_blank\">Sie schickten am Dienstag den Raketenzerst\u00f6rer &#8222;Lassen&#8220; in das umstrittene Gew\u00e4sser und lie\u00dfen ihn vor einem der von China aufgesch\u00fctteten Riffe kreuzen, mitten im Archipel der Spratly-Inseln.<\/a> Da die USA diese Inseln nicht als Territorium der Volksrepublik anerkennen, sieht die US-Regierung in dieser Aktion auch keinen Versto\u00df gegen Internationales Seerecht.<\/p>\n<p>Die chinesische F\u00fchrung in Peking tobt dennoch. Sie bestellte am Mittwoch in Peking den US-Botschafter ein. Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi bezeichnete das Vorgehen der USA als &#8222;illegal&#8220; und forderte Washington auf, das amerikanisch-chinesische Verh\u00e4ltnis nicht aufs Spiel zu setzen.\u00a0Es handele sich um einen &#8222;gef\u00e4hrlichen und provokativen Schritt&#8220;, der Chinas Souver\u00e4nit\u00e4t bedrohe. Die USA ein Provokateur?<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: TimesNewRomanPSMT, serif;\">\u00a0<\/span><\/span>Die Antwort ist eindeutig: Ja.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Seit Jahren streiten sich China und die Anrainerstaaten um die rund 200 Inseln im S\u00fcdchinesischen Meer. Bei den meisten von ihnen handelt es sich um Korallenriffe und Sandb\u00e4nke und sind damit unbewohnbar. Allerdings werden auf dem Meeresgrund enorme Mengen an Roh\u00f6l und Erdgas vermutet. Zudem verkehrt mehr als die H\u00e4lfte des weltweiten Tankverkehrs durch dieses Gew\u00e4sser. Es gilt daher strategisch als \u00e4u\u00dferst wichtig. Neben China erheben auch Vietnam, Taiwan, Malaysia und die Philippinen Anspruch auf diese Inseln. Die USA schlagen sich auf Seiten der kleineren Staaten. Doch das ist nur vorgeschoben. Tats\u00e4chlich nutzt Washington den Streit vor allem, um Chinas wachsenden Einfluss einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-06\/china-weissbuch-militaer\" target=\"_blank\">Auch China zeigt sich auf seine Art aggressiv.<\/a> Seit etwas mehr als einem Jahr ist die chinesische Regierung dabei, einige der Riffe aufzusch\u00fctten. Damit will Peking seine Kontrahenten vor vollendete Tatsachen stellen. Die USA gehen davon aus, dass China auf diese Weise bereits eine Fl\u00e4che von vier Quadratkilometern geschaffen hat, unter anderem eine Landebahn f\u00fcr Milit\u00e4rjets im Bau.<\/p>\n<p>Doch auf eine milit\u00e4rische Konfrontation mit den USA wollen es die Chinesen nicht ankommen lassen. Zumindest derzeit nicht. Die chinesische F\u00fchrung reagiert auf Vorst\u00f6\u00dfe der Amerikaner demnach \u00e4u\u00dferst nerv\u00f6s. Erst z\u00f6gerte sie mit einer klaren Stellungnahme und wollte zun\u00e4chst sicherstellen, dass es sich bei dem Gef\u00e4hrt auch wirklich um ein Kriegsschiff der US-Marine handelt. Dann drohte sie mit &#8222;ernsthaften Konsequenzen&#8220; ohne jedoch auszuf\u00fchren in welcher Form.<\/p>\n<p>Die Amerikaner wissen um Pekings Nervosit\u00e4t \u2013 und sticheln wann immer m\u00f6glich. So war erst im Mai ein amerikanisches \u00dcberwachungsflugzeug \u00fcber die Inseln geflogen. An Bord war ein Reporter des US-Fernsehsenders CNN, der aufnehmen konnte, wie ein chinesischer Milit\u00e4r per Funk und h\u00f6rbar nerv\u00f6s den US-Piloten anflehte, doch bitte umzukehren.<\/p>\n<p>Was die USA mit beiden Aktionen beabsichtigen ist offensichtlich: Washington will demonstrieren, dass China sich trotz seiner massiven Aufr\u00fcstung der vergangenen Jahre dem US-Milit\u00e4r weiter nicht gewachsen sieht. Das best\u00e4tigen auch diplomatische Kreise in Peking. Sie berichten, die chinesische F\u00fchrung f\u00fcrchtet nichts mehr als eine milit\u00e4rische Konfrontation mit den USA.<\/p>\n<p>Nur einmal versuchte die chinesische F\u00fchrung die USA \u00fcber verbale Drohungen hinaus einzusch\u00fcchtern. Als sich US-Pr\u00e4sident Barack Obama im August zu einem Besuch im US-Bundesstaat Alaska aufhielt, schickte Peking f\u00fcnf Milit\u00e4rschiffe vor die K\u00fcste Alaskas. Doch ohne Erfolg: Den USA gelang es, Chinas Man\u00f6ver weitgehend zu ignorieren. Der Rest der Welt tat es ihnen nach.<\/p>\n<p>Noch k\u00f6nnen es sich die USA leisten, mit der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft so umzugehen. Doch das sollte Washington auch klar sein: Angesichts Chinas massiver Aufr\u00fcstung wird das ein immer gef\u00e4hrlicheres Vorgehen. Die US-Regierung sollte ihre Strategie daher schon bald \u00fcberdenken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein ganz sch\u00f6n gef\u00e4hrliches Man\u00f6ver, was sich die USA derzeit im S\u00fcdchinesischen Meer leisten: Sie schickten am Dienstag den Raketenzerst\u00f6rer &#8222;Lassen&#8220; in das umstrittene Gew\u00e4sser und lie\u00dfen ihn vor einem der von China aufgesch\u00fctteten Riffe kreuzen, mitten im Archipel der Spratly-Inseln. 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