{"id":3568,"date":"2015-11-27T15:39:19","date_gmt":"2015-11-27T14:39:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3568"},"modified":"2015-12-01T13:22:24","modified_gmt":"2015-12-01T12:22:24","slug":"china-seidenstrasse-osteuropa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/11\/27\/china-seidenstrasse-osteuropa\/","title":{"rendered":"Eine Seidenstra\u00dfe f\u00fcr Osteuropa"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich soll Chinas neue Seidenstra\u00dfe bis nach Duisburg reichen. Doch bevor die chinesische F\u00fchrung mit dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn \u00fcber chinesische Hochgeschwindigkeitstrassen verhandelt, macht China noch mit Staaten einige Hundert Kilometer weiter ostw\u00e4rts Gesch\u00e4fte.<\/p>\n<p>Am Freitag ist in Suzhou der dritte gro\u00dfe China-Osteuropa-Gipfel zu Ende gegangen. Die Staats- und Regierungschefs von 16 osteurop\u00e4ischen Staaten waren f\u00fcr f\u00fcnf Tage in die ostchinesische Stadt gereist, die wegen ihrer vielen traditionellen Kan\u00e4le auch bekannt ist als &#8222;Chinas Venedig&#8220;. Die Stimmung soll gut gewesen sein, berichten Teilnehmer. Verst\u00e4ndlich. Denn die chinesische Regierung trat vor den osteurop\u00e4ischen G\u00e4sten als gro\u00dfz\u00fcgiger Geldgeber auf. <!--more--><\/p>\n<p>Chinas F\u00fchrung hat bei dem Gipfel unter anderem mit Polen, Tschechien, Bulgarien und der Slowakei Vereinbarungen f\u00fcr den Bau von Schienen, Autobahnen und anderen Infrastrukturma\u00dfnahmen beschlossen. \u00dcber das gesamte Finanzvolumen gab <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/2015-11\/27\/c_134859206.htm\" target=\"_blank\">Chinas amtliche Nachrichtenagentur <\/a>Xinhua nichts bekannt. Aber bereits beim Gipfel vor einem Jahr in Belgrad hatte der chinesische Regierungschef Li Keqiang angek\u00fcndigt, in den n\u00e4chsten Jahren mehr als zehn Milliarden Dollar in den osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern investieren zu wollen. Chinesische Staatsfonds haben seitdem weitere drei Milliarden Dollar an Krediten zugesagt.<\/p>\n<p>China zeigt erst seit wenigen Jahren verst\u00e4rktes Interesse an Osteuropa. Noch in den 1990er Jahren hatten die osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder so gut wie gar keinen Kontakt mit der Volksrepublik. Erst seit der Jahrtausendwende w\u00e4chst der Handel \u2013 in den vergangenen Jahren aber um rund 30 Prozent im Jahr. 2014 lag er bei rund 70 Milliarden Dollar. China und die alten EU-Staaten tauschen jedoch auch weiterhin mehr als zehn Mal so viel an Waren aus.<\/p>\n<p>Doch Peking geht es keineswegs nur um mehr Handel mit Osteuropa. Die verst\u00e4rkten Investitionen in Osteuropa sind unmittelbarer Bestandteil von Chinas umfassender Strategie der Wiederbelebung der Seidenstra\u00dfe. Entlang der antiken Handelsrouten von Asien nach Europa plant die chinesische F\u00fchrung ein dichtes Netz von Verkehrswegen, um den Handel entlang dieser Route zu beleben. Mehr als 60 L\u00e4nder sollen verbunden werden und zu einem gigantischen Handelsraum zusammenwachsen. Osteuropa ist aus chinesischer Sicht vor allem der Br\u00fcckenkopf Chinas in die EU insgesamt.<\/p>\n<p>Dennoch erw\u00e4hnen die meisten westlichen Medien den China-Osteuropa-Gipfel nicht, <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/der-161-gipfel-china-will-neue-seidenstrasse-nach-osteuropa\/12626548.html\" target=\"_blank\">bis auf wenige Ausnahmen.<\/a> In China hingegen sind die Zeitungen in diesen Tagen voll von dem Treffen. Auf Sonderseiten werden die L\u00e4nder zwischen dem Balkan und dem Baltikum ausf\u00fchrlich vorgestellt.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst handelt es sich bei den Investitionsvorhaben keineswegs nur um Ank\u00fcndigungen. Mehr als 80 Prozent der vor zwei Jahren beim ersten Gipfel in Bukarest vereinbarten Projekte mit chinesischem Geld sind angelaufen, darunter eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Belgrad und Budapest, eine Autobahn, die Albaniens und Mazedoniens Hauptst\u00e4dte miteinander verbindet, eine Br\u00fccke in Belgrad sowie eine Reihe von Wasserkraftwerken in Kroatien, Polen und auf dem Balkan. Was die EU oder Investoren aus Westeuropa bislang beim Aufbau Osteuropa vers\u00e4umt haben, \u00fcbernehmen nun die Chinesen.<\/p>\n<p>Br\u00fcssel und die meisten Regierungen der alten EU-L\u00e4nder sind nicht gerade erfreut \u00fcber Chinas Engagement vor ihrer Haust\u00fcr. Doch auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gab bei ihrem Besuch Ende Oktober in Peking zu: &#8222;Wir sind doch selbst schuld, wenn wir in Europa nicht mit einer Stimme sprechen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich soll Chinas neue Seidenstra\u00dfe bis nach Duisburg reichen. Doch bevor die chinesische F\u00fchrung mit dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn \u00fcber chinesische Hochgeschwindigkeitstrassen verhandelt, macht China noch mit Staaten einige Hundert Kilometer weiter ostw\u00e4rts Gesch\u00e4fte. Am Freitag ist in Suzhou der dritte gro\u00dfe China-Osteuropa-Gipfel zu Ende gegangen. 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