{"id":3604,"date":"2015-12-11T13:50:20","date_gmt":"2015-12-11T12:50:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3604"},"modified":"2015-12-11T15:33:42","modified_gmt":"2015-12-11T14:33:42","slug":"china-legalisiert-seine-zweitgeborenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/12\/11\/china-legalisiert-seine-zweitgeborenen\/","title":{"rendered":"China legalisiert seine Zweitgeborenen"},"content":{"rendered":"<p>Die Ein-Kind-Regel geh\u00f6rt in China der Vergangenheit an. Nach fast 35 Jahren darf seit Anfang November jedes Ehepaar ein zweites Kind auf die Welt bringen. Doch mit den Folgen der jahrzehntelang h\u00f6chst restriktiven Bev\u00f6lkerungspolitik, die bei Millionen Familien zu grausamen Trag\u00f6dien gef\u00fchrt und ihre Kinder ins Ungl\u00fcck getrieben hat, muss sich das Land auch k\u00fcnftig auseinandersetzen. Zumindest eine der schlimmsten Auswirkungen will die chinesische F\u00fchrung nun mildern. <!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/china-politics-idUSL3N13Z1T720151210\" target=\"_blank\">Die chinesische Regierung hat Mitte der Woche angek\u00fcndigt, dass sich alle bislang gar nicht registrierten B\u00fcrger k\u00fcnftig offiziell anmelden k\u00f6nnen.<\/a> Dabei handelt es sich zumeist um Zweit- und Drittgeborene, die unter Missachtung der Ein-Kind-Regel auf die Welt gekommen sind.<\/p>\n<p>Konnten ihre Eltern die hohen Strafgeb\u00fchren nicht aufbringen, verweigerten die Beh\u00f6rden diesen Kindern auch eine Registrierung. F\u00fcr diese hie\u00df das: Sie galten als &#8222;illegal&#8220; und mussten versteckt werden. Auch als sie \u00e4lter wurden, hatten sie weder das Recht auf kostenlose Bildung, noch konnten sie zu einem Arzt gehen. Ein Bankkonto wurde ihnen ebenso verweigert wie ein Reisepass. Nicht einmal heiraten konnten sie, geschweige dessen eine Ausbildung aufnehmen. Weil f\u00fcr viele arme Familien diese Kinder eine gro\u00dfe Last darstellten, wurden sie oft versto\u00dfen oder verkauft. Viele dieser Kinder wuchsen als Waise oder Obdachlose auf. Der Regierung zufolge betrifft das rund 13 Millionen Menschen.<\/p>\n<p>Lange Zeit hat die chinesische F\u00fchrung dieses Unrecht unter den Teppich gekehrt. Noch vor einigen Jahren tauchten diese Menschen nicht einmal als Sch\u00e4tzwerte in der offiziellen Statistik auf. Entsprechend war es auch ein Tabu in China, \u00fcber sie zu berichten. Dabei sind sie im Stadtbild etwa von Peking oder Guangzhou nicht zu \u00fcbersehen. Bei den meisten Obdachlosen, die man auf den Stra\u00dfen sieht, handelt es sich um diese sogenannten &#8222;schwarzen Kinder&#8220;.<\/p>\n<p>Allerdings finden sich auch\u00a0Betroffene, die es trotz dieser Umst\u00e4nde geschafft haben, sich ein wirtschaftlich stabiles Leben aufzubauen. In einigen chinesischen Zeitungen wird in diesen Tagen von Menschen berichtet, die als Stra\u00dfenh\u00e4ndler, Fabrikarbeiter oder N\u00e4herinnen eine Existenz schaffen konnten.<\/p>\n<p>Die Abschaffung von Chinas allgemein h\u00f6chst ungerechtem Haushaltsregistrierungssystem bedeutet dieser Schritt aber nicht. Bei diesem in der Volksrepublik als Hukou bezeichneten System k\u00f6nnen die B\u00fcrger nur dort Rechte und Sozialleistungen in Anspruch nehmen, wo sie auch registriert sind. Und das ist in der Regel in ihrem Heimatdorf auf dem Land. Damit wollte die chinesische F\u00fchrung eine unkontrollierte Landflucht und Slums in den Gro\u00dfst\u00e4dten vermeiden.<\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil der Chinesen lebt aber trotzdem nicht mehr auf dem Land, sondern ist wegen der besseren Arbeitsm\u00f6glichkeiten in die St\u00e4dte gezogen. Und das sind viele, n\u00e4mlich rund 270 Millionen Menschen. Ihnen steht dort aber ebenfalls keine freie medizinische Versorgung zur Verf\u00fcgung. Und auch ihre Kinder k\u00f6nnen sie nur gegen hohe Geb\u00fchren in die st\u00e4dtische Schule schicken oder m\u00fcssen sie zu den Verwandten auf dem Land schicken, wo sie eigentlich registriert sind.<\/p>\n<p>Eine umfassende Reform dieses Hukou-Systems hat die chinesische F\u00fchrung mehrfach angek\u00fcndigt <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/03\/21\/china-offnet-seine-stadte-fur-die-bauern\/\" target=\"_blank\">und sie in einigen Regionen auch schon vorgenommen<\/a>. Der ganz gro\u00dfe Wurf ist bisher aber ausgeblieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ein-Kind-Regel geh\u00f6rt in China der Vergangenheit an. Nach fast 35 Jahren darf seit Anfang November jedes Ehepaar ein zweites Kind auf die Welt bringen. 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