{"id":3618,"date":"2015-12-14T13:45:07","date_gmt":"2015-12-14T12:45:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3618"},"modified":"2015-12-14T14:48:28","modified_gmt":"2015-12-14T13:48:28","slug":"hongkongs-traditionsblatt-bangt-um-pressefreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/12\/14\/hongkongs-traditionsblatt-bangt-um-pressefreiheit\/","title":{"rendered":"Hongkongs Traditionsblatt bangt um Pressefreiheit"},"content":{"rendered":"<p>An diesem Montag lie\u00dfen sich die Macher der <em>South China Morning Post<\/em> noch nichts anmerken. <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/article\/1694025\/chinese-rights-lawyer-pu-zhiqiangs-harsh-criticism-communist-party-used\" target=\"_blank\">Wie gewohnt sachlich berichtete die Zeitung aus Hongkong \u00fcber den Auftakt des Prozesses gegen Chinas prominentesten Menschenrechtsanwalt Pu Zhiqiang. <\/a>In Chinas Staatsmedien findet der Prozess dagegen \u00fcberhaupt nicht statt.<\/p>\n<p>Und doch ist die Sorge gro\u00df, das die Unabh\u00e4ngigkeit des 112 Jahre alten Blatts auf der Kippe steht. Der chinesische Internet-Gigant Alibaba hat f\u00fcr umgerechnet rund 266 Millionen US-Dollar das wirtschaftlich angeschlagene Traditionsblatt \u00fcbernommen, inklusive Magazinen, Onlineportalen und Werbefl\u00e4chen in Hongkong. \u00c4hnlich ist bereits Amazon-Chef Jeff Bezos vorgegangen, der vor einem Jahr die <em>Washington Post<\/em> \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>&#8222;>Einen ersten Vorgeschmack auf die neue Blattlinie hat der neue Eigent\u00fcmer bereits geliefert. Zwar beteuerte Joseph Tsai, Vizechef von Alibaba, die redaktionelle Unabh\u00e4ngigkeit der <em>South China Morning Post<\/em> nicht antasten zu wollen. Im selben Atemzug kritisierte er aber &#8222;westliche Medien&#8220; daf\u00fcr, &#8222;China durch eine allzu besondere Brille zu sehen&#8220;. Er wolle stattdessen k\u00fcnftig auf eine &#8222;ausgewogene und faire Berichterstattung \u00fcber China&#8220; achten. Aus Kreisen der Hongkonger Redaktion ist zu h\u00f6ren, man empfinde diese Worte &#8222;nicht besonders ermutigend&#8220;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die englischsprachige Zeitung galt lange Zeit als kritisches &#8222;Fenster zu China&#8220;. Im Gegensatz zu den staatlich kontrollierten Zeitungen auf dem chinesischen Festland hat die <i>South China Morning Post <\/i>in Hongkong<i> <\/i>auch Themen aufgegriffen, die sich kritisch mit Chinas F\u00fchrung auseinandersetzen. Vor allem f\u00fcr China-interessierte Ausl\u00e4nder ist sie bis heute eine der wichtigsten Informationsquellen.<\/p>\n<p>Der chinesische Internet-Gigant Alibaba ist zwar ein privat gef\u00fchrtes Unternehmen. Doch wer mit seinem Onlineangebot in der Volksrepublik \u00fcber so gro\u00dfe Marktanteile verf\u00fcgt, muss mit der chinesischen F\u00fchrung nicht nur kooperieren, sondern darf es sich auch nicht mit ihr verscherzen. So sieht es zumindest Alibaba-Gr\u00fcnder und Gro\u00dfanteilseigner Jack Ma. Der ansonsten recht meinungsfreudige Milliard\u00e4r h\u00e4lt sich bei politisch relevanten Fragen zur\u00fcck. <a href=\"http:\/\/www.wsj.com\/articles\/SB10001424127887324263404578611670158148566\" target=\"_blank\">Nur einmal \u00e4u\u00dferte er sich \u00f6ffentlich zur Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz von 1989. Er bezeichnete sie als &#8222;die korrekteste Entscheidung&#8220;.<\/a><\/p>\n<p>Der Verkauf an Alibaba kommt zu einer Zeit, in der viele Hongkonger um ihre Freiheiten f\u00fcrchten. Die ehemalige britische Kronkolonie geh\u00f6rt seit 1997 zu China. Offiziell sichert Peking den Menschen in Hongkong zwar Meinungs- und Pressefreiheit zu. Doch Peking unterh\u00f6hlt diese Rechte, wie d<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/24\/hongkong-wahlrecht-reform-abstimmung\">er Streit um eine Wahlrechtsreform<\/a> im vergangenen Jahr zeigte. Hunderttausende Menschen waren dagegen auf die Stra\u00dfe gegangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diesem Montag lie\u00dfen sich die Macher der South China Morning Post noch nichts anmerken. Wie gewohnt sachlich berichtete die Zeitung aus Hongkong \u00fcber den Auftakt des Prozesses gegen Chinas prominentesten Menschenrechtsanwalt Pu Zhiqiang. In Chinas Staatsmedien findet der Prozess dagegen \u00fcberhaupt nicht statt. 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