{"id":408,"date":"2012-10-12T12:32:40","date_gmt":"2012-10-12T10:32:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=408"},"modified":"2012-10-12T15:37:56","modified_gmt":"2012-10-12T13:37:56","slug":"chinas-gewaltiges-erbeeren-geschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/10\/12\/chinas-gewaltiges-erbeeren-geschaft\/","title":{"rendered":"Chinas gewaltiges Erdbeeren-Gesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"<p>Das Noro-Virus ist sicherlich kein spezifisch chinesisches Problem. Er kann \u00fcberall auftauchen. Was Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse aus der Volksrepublik vielleicht etwas anf\u00e4lliger macht f\u00fcr dieses Virus, der beim Menschen Brechdurchfall ausl\u00f6st: In China wird immer noch mit Jauche ged\u00fcngt. In der EU ist das verboten.<\/p>\n<p>Mehr als 11.000 Kinder und Jugendliche in Ostdeutschland haben sich vor zwei Wochen mit dem Noro-Virus infiziert. Sie litten mehrere Tage unter schwerem Brechdurchfall, weil das Catering-Unternehmen Sodexo in den von ihm belieferten Kantinen tiefgek\u00fchlte Erdbeeren aus Fernost serviert hatte. Die Erkrankungswelle ist wieder abgeebbt. Nachgewiesen ist derweil, dass die Tiefk\u00fchlerdbeeren aus China stammten. Die Frage lautet nun: Warum werden die Fr\u00fcchte \u00fcber den halben Globus transportiert und landen dann auf dem Teller deutscher Schulkinder?<!--more--><\/p>\n<p>Die Antwort ist einfach: Sie sind billig. Ich habe erst vor Kurzem mit einem Mitarbeiter eines bekannten deutschen Marmeladenherstellers gesprochen. Er erz\u00e4hlte mir, eine Tonne chinesischer Erdbeeren sei bereits f\u00fcr rund 600 Euro zu haben. Deutsche Erdbeeren kosteten mehr als das Dreifache. Spanische Erdbeeren immerhin noch mehr als das Doppelte.<\/p>\n<p>Ein anderer Lebensmittelhersteller, der hier aber ebenfalls namentlich nicht erw\u00e4hnt wird, verriet mir noch etwas anderes: Inzwischen stammen rund 80 Prozent aller in der Nahrungsindustrie verbrauchten Erdbeeren aus der Volksrepublik. Warum das bislang kaum jemanden aufgefallen ist? Weil sie zumeist in Form von Marmelade, Gelee, Kompott oder Geschmacksverst\u00e4rkern in Joghurts, S\u00fc\u00dfigkeiten, Backwaren oder Eiscreme auftauchen. Auf den Etiketten gibt es zudem keine Kennzeichnungspflicht, woher die einzelnen Zutaten stammen. In Wahrheit sind Erdbeeren aus China aus fast keinem deutschen Haushalt mehr wegzudenken.<\/p>\n<p>Damit nicht genug: Ein Gro\u00dfteil des Apfelsaftkonzentrats in Deutschland stammt ebenso aus China wie Dosenmandarinen, Knoblauchknollen und Blattspinat. Chinas westliche Grenzregion Xinjiang hat sich bereits seit einiger Zeit zum weltweit zweitgr\u00f6\u00dften Tomatenproduzenten gewandelt und ist weltgr\u00f6\u00dfter Hersteller von Ketchup und Tomatenmark. Das Reich der Mitte ist inzwischen <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelpraxis.de\/sortiment\/maerkte-und-trends\/1927-frucht-welle-aus-fernost.html\">gr\u00f6\u00dfter Obst- und Gem\u00fcseproduzent.<\/a><\/p>\n<p>Das alles ist auch deshalb \u00fcberraschend, weil in Deutschland bekannt ist, wie schlecht es um die Lebensmittelsicherheit in China zum Teil steht. Immer wieder gab es gro\u00dfe <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2012-08\/china-medikamente-faelschung\">Lebensmittelskandale<\/a>. Mal wurden in Joghurt giftige Substanzen entdeckt, die normalerweise in Schuhputzmittel zu finden sind. Babymilchpulverhersteller haben ihre Produkte mit Melamin gestreckt. St\u00e4ndig kommt es zu Fleischskandalen. Messungen ergeben immer wieder, dass viel zu viel Pestizide gespr\u00fcht werden. Auch viele Chinesen trauen Lebensmitteln aus ihrem eigenen Land nicht mehr. Wer es sich in St\u00e4dten wie Peking und Schanghai leisten kann, kauft Milch und Joghurt in Gesch\u00e4ften, die ihre Produkte aus dem Ausland beziehen.<\/p>\n<p>Der chinesischen F\u00fchrung sind die Probleme bewusst. Sie hat l\u00e4ngst strenge Lebensmittelverordnungen erlassen, die sich mit jenen in den EU-L\u00e4ndern durchaus messen k\u00f6nnen. Es hapert nur an der Umsetzung. Auch dass die Verantwortlichen des j\u00fcngsten Milchskandals zum Tode verurteilt wurden, \u00e4ndert daran wenig.<\/p>\n<p>Die Obst- und Gem\u00fcsenbauern sind h\u00e4ufig Kleinbauern, die sich qualitativ hochwertige D\u00fcngemittel nicht leisten k\u00f6nnen. Daher nutzen sie die F\u00e4kalien ihrer Tiere. Angesichts der vielen Kleinlieferanten ist es nicht einmal f\u00fcr die chinesischen Zwischenh\u00e4ndler nachvollziehbar, von wem sie welche Fr\u00fcchte oder Knollen bekommen haben.<\/p>\n<p>Globalisierung hin oder her: Bei der Landwirtschaft halte ich den weltweiten Warenhandel\u00a0 prinzipiell f\u00fcr fragw\u00fcrdig. Der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Komparativer_Kostenvorteil\">komparative Kostenvorteil nach Ricardo<\/a> versagt meines Erachtens bei der Landwirtschaft. Ricardo argumentiert, dass allen Seiten gedient ist, wenn ein Land ein bestimmtes Gut zu geringeren Kosten produziert als die Konkurrenz. Globalisierung in der Landwirtschaft f\u00fchrt jedoch zu Monokulturen \u2013 was schlecht ist f\u00fcr die B\u00f6den. Zugleich entstehen gigantische Produktions\u00fcbersch\u00fcsse eines Gutes in einem Land. Sie werden dann oft zu Schleuderpreisen in anderen L\u00e4ndern verh\u00f6kert, was wiederum den Ruin vieler alteingesessener Bauern zur Folge hat. Die Umweltkosten sind da noch gar nicht eingerechnet.<\/p>\n<p>Gut ist allerdings, dass das Produkthaftungsgesetz noch nicht globalisiert ist. Das Gesetz schreibt vor, dass Nahrungsmittelhersteller f\u00fcr M\u00e4ngel in den von ihnen angebotenen Produkten geradestehen. Vielleicht \u00fcberdenken deutsche Lebensmittelhersteller nach dem Erdbeerskandal ihre Strategie und bieten Marmelade und Tiefk\u00fchlobst wieder aus heimischer Erzeugung an. Schmeckt oft auch besser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Noro-Virus ist sicherlich kein spezifisch chinesisches Problem. Er kann \u00fcberall auftauchen. Was Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse aus der Volksrepublik vielleicht etwas anf\u00e4lliger macht f\u00fcr dieses Virus, der beim Menschen Brechdurchfall ausl\u00f6st: In China wird immer noch mit Jauche ged\u00fcngt. In der EU ist das verboten. 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