{"id":460,"date":"2012-10-26T08:32:09","date_gmt":"2012-10-26T06:32:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=460"},"modified":"2012-10-26T08:53:20","modified_gmt":"2012-10-26T06:53:20","slug":"warum-es-im-us-wahlkampf-so-viel-um-china-geht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/10\/26\/warum-es-im-us-wahlkampf-so-viel-um-china-geht\/","title":{"rendered":"Warum China den US-Wahlkampf dominiert"},"content":{"rendered":"<p>Sie w\u00fcrden ja gern. Aber irgendwie klappt es nicht so recht. Sowohl Pr\u00e4sident Barack Obama als auch sein Herausforderer Mitt Romney haben in diesem US-Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf mehrmals versucht, China an den Pranger zu stellen. Bei der<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tecohezcA78&amp;feature=etp-pt-ype-7478aba5c9\"> dritten und letzten Debatte vor den US-Wahlen<\/a> k\u00fcndigte Romney am Montagabend lautstark an, als Pr\u00e4sident werde er eine h\u00e4rtere Haltung im Handelskonflikt mit China einnehmen und die Volksrepublik ganz offiziell als &#8222;W\u00e4hrungsmanipulator&#8220; brandmarken. Immerhin w\u00fcrden die USA Jobs verlieren, weil Peking &#8222;nicht nach den gleichen Regeln spielt&#8220;. Obama wollte ihm nacheifern. Ja, sagte er. China sei in der internationalen Gemeinschaft ein &#8222;Gegenspieler&#8220;. Zugleich aber relativierte er: China sei &#8222;ein Partner, sofern es sich an die Regeln h\u00e4lt&#8220;.<\/p>\n<p>So angesagt China-Bashing in den Vereinigten Staaten derzeit ist \u2013 irgendwie klappt es mit der Volksrepublik als Feindbild nicht. Und das hat konkrete Gr\u00fcnde.<!--more--><\/p>\n<p>Seit \u00fcber einem Jahrzehnt ist die USA mit ihrem Krieg gegen den Terrorismus im Nahen Osten und Afghanistan besch\u00e4ftigt. Nahezu unbemerkt ist China in der gleichen Zeit zum zweitgr\u00f6\u00dften Handelspartner der Vereinigten Staaten aufgestiegen. Die gr\u00f6\u00dfte und die zweitgr\u00f6\u00dfte Wirtschaftsmacht der Welt treiben inzwischen Handel in einem Umfang von fast einer halben Billion Dollar, ein Antrieb f\u00fcr die gesamte Weltwirtschaft. Ganze Wirtschaftszweige in den USA sind heute von China abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Vor allem eine nicht unwesentliche Branche in den USA profitiert massiv vom Gesch\u00e4ft mit der Volksrepublik: die Landwirtschaft. China kann bereits seit einigen Jahren seine gigantische Bev\u00f6lkerung nicht mehr aus eigener Kraft versorgen. Vor allem Weizen, Mais und Soja f\u00fchren die Chinesen ein, die sich diese Importe wiederum erst leisten k\u00f6nnen, seitdem der Wohlstand gestiegen ist. Die USA ist inzwischen Chinas gr\u00f6\u00dfter Agrarimporteur.<\/p>\n<p>Zwar hat Romney, der &#8222;hart gegen China&#8220; vorgehen will, recht, dass viele Jobs in den USA wegen des Aufstiegs Chinas verloren gegangen sind. Nach Angaben des <a href=\"http:\/\/www.epi.org\/publication\/growing-trade-deficit-china-cost-2-8-million\/\">Economic Policy Institute<\/a> haben die USA auf diese und \u00e4hnliche Weise seit 2001 rund 2,8 Millionen Arbeitspl\u00e4tze an China verloren. Romneys fr\u00fcherer Arbeitgeber Bain Capital hat im \u00fcbrigen <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/us-wahl\/2012\/07\/11\/outsourcer-selber\/\">selbst dazu beigetragen<\/a>, indem das Unternehmen amerikanische Firmen abgewickelt und nach China ausgelagert hat, um dort niedrigere L\u00f6hne zahlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das alles ist aber nichts im Vergleich zu der Zahl von Jobs, die verloren gingen, wenn Romney es tats\u00e4chlich Ernst meint mit einem Handelskrieg gegen China.<\/p>\n<p>Obama wiederum prahlte in der zweiten TV-Debatte damit, er pers\u00f6nlich habe daf\u00fcr gesorgt, dass China die amerikanische Autozuliefererbranche nicht weiter mit billigen Reifen \u00fcberflute. Seine Regierung habe 2009 Strafz\u00f6lle gegen das chinesische Unternehmen Pneus eingef\u00fchrt. Die Kollegen vom \u00f6sterreichischen Nachrichtenmagazin <a href=\"http:\/\/www.profil.at\/articles\/1243\/560\/344668\/praesidentschaftswahl-usa-2012-us-wahl-schreckgespenst-china\">Profil<\/a> schreiben zu Recht allerdings von einem &#8222;zweifelhaftem Erfolg&#8220; und zitieren eine Rechnung des Wirtschaftsforschungsinstituts <a href=\"http:\/\/www.iie.com\/publications\/interviews\/interview.cfm?ResearchID=2218\">Peterson Institute for International Economics<\/a>. Zwar h\u00e4tten die Z\u00f6lle 1.200 amerikanische Arbeitspl\u00e4tze gerettet. Allerdings h\u00e4tten amerikanische Konsumenten insgesamt auch rund 1,1 Milliarden Dollar mehr f\u00fcr ihre Reifen zahlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>China wiederum wehrte sich und erhob ein Strafzoll auf Gefl\u00fcgelteile aus den USA. Das bescherte amerikanischen Farmern einen Exportausfall von rund einer Milliarde Dollar. Was Obama in der TV-Debatte ebenfalls nicht erw\u00e4hnte: Den Strafzoll auf die Reifen hat die USA im September stillschweigend wieder auslaufen lassen.<\/p>\n<p>Jeder, der sich ein wenig mit den amerikanisch-chinesischen Beziehungen besch\u00e4ftigt und auch die Chinesen selbst, gehen davon aus, dass sowohl Obama als auch Romney nach dem Wahlkampf verbal gegen\u00fcber China wieder abr\u00fcsten werden.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie w\u00fcrden ja gern. Aber irgendwie klappt es nicht so recht. Sowohl Pr\u00e4sident Barack Obama als auch sein Herausforderer Mitt Romney haben in diesem US-Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf mehrmals versucht, China an den Pranger zu stellen. 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