{"id":482,"date":"2012-10-30T12:53:20","date_gmt":"2012-10-30T11:53:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=482"},"modified":"2012-10-30T15:22:28","modified_gmt":"2012-10-30T14:22:28","slug":"chinas-premier-kampft-um-sein-politisches-vermachtnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/10\/30\/chinas-premier-kampft-um-sein-politisches-vermachtnis\/","title":{"rendered":"Chinas Premier k\u00e4mpft um sein politisches Verm\u00e4chtnis"},"content":{"rendered":"<p>Erstaunliche Dinge gehen wenige Tage vor Beginn des 18. Parteikongresses in China vor sich: Die <em>New York Times<\/em>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/10\/26\/business\/global\/family-of-wen-jiabao-holds-a-hidden-fortune-in-china.html\">berichtet<\/a>\u00a0am vergangenen Freitag \u00fcber das angebliche Familienverm\u00f6gen von Chinas Premierminister Wen Jiabao. Es soll rund 2,7 Milliarden Dollar betragen. Wen selbst wird zwar kein nennenswertes Verm\u00f6gen nachgewiesen. Daf\u00fcr aber seiner Frau, seinen beiden Kindern, seiner Mutter, und anderen Verwandten.<\/p>\n<p>Die Meldung ist f\u00fcr jeden politisch Interessierten in China keine \u00dcberraschung. Dass die Gattin von Wen, Zhang Peili, als Vizepr\u00e4sidentin der chinesischen Juweliervereinigung und als langj\u00e4hrige Monopolistin im Gold- und Diamantenhandel steinreich wurde, ist seit Langem bekannt. Aus den durchgesickerten Botschaftsdepeschen des amerikanischen Au\u00dfenministeriums geht au\u00dferdem hervor, dass Wen sich sogar &#8222;angeekelt&#8220; gezeigt haben soll, wie sich Zhang mithilfe seines Namens Vorteile verschafft hat. Wen hat demnach ernsthaft an Scheidung gedacht. Auch das ist in Peking lange bekannt.<\/p>\n<p>Interessant ist: Wen l\u00e4sst die j\u00fcngsten Anschuldigungen nicht auf sich sitzen. Am Samstag meldete er sich \u00fcber seine Anw\u00e4lte zu Wort. <!--more-->&#8222;Die sogenannten versteckten Reicht\u00fcmer bei den Mitgliedern der Familie Wen Jiabao gibt es nicht&#8220;, hei\u00dft es in einer offiziell von Wen <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/article\/1071504\/wen-family-hits-back-lies-hidden-fortune\">autorisierten Stellungnahme<\/a>, die in der Hongkong erscheinenden englischsprachigen Tageszeitung <em>South China Morning Post<\/em> erschien.<\/p>\n<p>Es ist das erste Mal, dass sich ein ranghoher Topkader von einem ausl\u00e4ndischen Medienbericht aus der Ruhe bringen l\u00e4sst und \u00f6ffentlich Stellung bezieht. Das ist insofern bemerkenswert, als dass der Bericht der New York Times in China \u00fcberhaupt nicht zu lesen ist. Das Dokument ist blockiert, die Staatsmedien berichten nicht dar\u00fcber. Die meisten Chinesen sind gar nicht informiert.<\/p>\n<p>Wang Xiangwei, Chefredakteur der <em>South China Morning Post<\/em> hat eine interessante <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/article\/1072081\/wens-opportunity-openness\">Analyse<\/a> verfasst. Er sieht Wen in Zugzwang. H\u00e4tte er nicht so z\u00fcgig reagiert, h\u00e4tten seine Gegner innerhalb der chinesischen F\u00fchrung diesen Vorwurf gegen ihn ausgeschlachtet. Auf dem 18. Parteikongress, der in der kommenden Woche beginnt, ist wahrscheinlich noch immer nicht gekl\u00e4rt, wer im St\u00e4ndigen Ausschuss des Politb\u00fcros sitzen wird. Der sieben- bis neunk\u00f6pfigen Ausschuss ist das eigentliche Machtzentrum der Volksrepublik. Wen, der als Reformer gilt, hatte in seiner Amtszeit einige Gegner in diesem Gremium sitzen.<\/p>\n<p>Das klingt plausibel. Ich gehe aber noch einen Schritt weiter: Wen hat auch deshalb reagiert, weil er sich zu Unrecht von der <em>New York Times<\/em> vorgef\u00fchrt f\u00fchlt.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: In China sind in den vergangenen Jahren binnen kurzer Zeit rund 1,4 Millionen Menschen zu Dollar-Million\u00e4ren geworden. Eine solche Entwicklung ist vielleicht vergleichbar mit der Gr\u00fcnderzeit im Deutschen Kaiserreich oder mit den Zeiten in den USA, als es Tellerw\u00e4scher wirklich noch zu Million\u00e4ren geschafft haben. Es stimmt: Dass im kommunistischen China die reichsten 70 Delegierten des Volkskongresses \u00fcber ein Verm\u00f6gen von insgesamt rund 90 Milliarden Dollar verf\u00fcgen, spricht nicht f\u00fcr das System. Dass die Familie von Wen dazu geh\u00f6rt, ist jedoch bei so vielen reichen Kadern nicht verwunderlich. Im \u00dcbrigen: Auch in den USA kommt \u2013 mit Ausnahme vielleicht des derzeitigen US-Pr\u00e4sidenten \u2013 so gut wie jeder Pr\u00e4sident oder Pr\u00e4sidentschaftskandidat aus einer wohlhabenden und einflussreichen Familie.<\/p>\n<p>Die <em>New York Times<\/em> berichtet selbst, dass keinesfalls bewiesen ist, dass Wen sich tats\u00e4chlich der Vorteilsnahme schuldig gemacht hat, indem er in seiner Rolle als Premier seinem Bruder, Schwager oder Schwippschager mit Absicht Auftr\u00e4ge zugeschanzt hat. David Barboza, der Verfasser des Artikels betont auf Anfrage von ZEIT ONLINE, dass er in seinem Artikel Wen Jiabao keine konkreten Vorw\u00fcrfe macht.\u00a0<a href=\"http:\/\/thelede.blogs.nytimes.com\/2012\/10\/29\/david-barboza-answers-reader-questions-on-reporting-in-china\/?smid=tw-share\">Er habe in seiner Geschichte lediglich das zusammengetragen, was er \u00fcber das Verm\u00f6gen der Familie wei\u00df<\/a>. Barboza: &#8222;Ich lasse die Geschichte f\u00fcr sich selbst sprechen.&#8220;<\/p>\n<p>Erst durch andere Medienberichte erschien das Zerrbild von Wen als korrupter Machthaber. Dabei sollte auch bei politischer Skandalisierung zuerst einmal die Unschuldsvermutung gelten. Der Fall Wen Jiabao unterscheidet sich insofern von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-10\/bo-xilai-prozess-china\">Bo Xilai<\/a>, dem in Ungnade gefallenen Spitzenpolitiker, dem nun\u00a0wegen Korruption und Selbstbereicherung der Prozess gemacht wird.<\/p>\n<p>Wen geht es nun um sein politisches Verm\u00e4chtnis \u2013 vor allem im Ausland. Das zeigte sich bereits bei Merkels China-Besuch Ende August. Obwohl die deutsche Kanzlerin bereits im Februar in China war, bestand er auf die j\u00e4hrlich vereinbarten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen bevor er im November seine Partei\u00e4mter abgibt. Wen m\u00f6chte nicht als korrupter Regierungschef in Erinnerung bleiben, der in seiner Amtszeit seinen Familienmitgliedern zu Reichtum verholfen hat. Er will als derjenige in die Geschichte eingehen, der China im vergangenen Jahrzehnt zur zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt gemacht hat.<\/p>\n<p>Auch wenn der Streit zwischen ihm und den ausl\u00e4ndischen Medien nur im Ausland ausgefochten wird und die chinesische \u00d6ffentlichkeit kaum etwas davon mitbekommt &#8211; die Debatte ist ein gutes Zeichen. Erstmals f\u00fchlt sich ein Topkader \u00fcberhaupt gen\u00f6tigt, sich in der \u00d6ffentlichkeit zur Wehr zu setzen. Das l\u00e4sst hoffen \u2013 auf mehr Transparenz in Pekings Blackbox.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstaunliche Dinge gehen wenige Tage vor Beginn des 18. 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