{"id":517,"date":"2012-11-13T11:15:17","date_gmt":"2012-11-13T10:15:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=517"},"modified":"2012-12-04T20:11:36","modified_gmt":"2012-12-04T19:11:36","slug":"chinas-finanzindustrie-steht-vor-einer-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/11\/13\/chinas-finanzindustrie-steht-vor-einer-revolution\/","title":{"rendered":"Chinas Finanzindustrie steht vor einer Revolution"},"content":{"rendered":"<p>Es passiert nicht oft, dass ausl\u00e4ndische Journalisten gleich mehrere ranghohe chinesische Banker auf einmal zu Gesicht bekommen. Am Sonntag war das der Fall. Am Rande des Parteitags der Kommunistischen Partei, auf dem Chinas neue F\u00fchrung abgesegnet werden soll, bat die Finanzwelt des Landes zur Pressekonferenz. Auf dem Podium <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/special\/18cpcnc\/2012-11\/12\/c_131966912.htm\">sa\u00dfen<\/a> Chinas Zentralbankchef Zhou Xiaochuan, der Vorsitzende der Kommission f\u00fcr Bankregulierung sowie die Chefs der Bank of China, der Construction Bank, der ICBC sowie der Agricultural Bank \u2013 die inzwischen vier gr\u00f6\u00dften Banken der Welt. Was die Herren mit ihrem Auftritt zeigen wollten: China steht in den kommenden Jahren vor einem gigantischen Umbau seines Finanzsystems.<!--more--><\/p>\n<p>So steht es auch in einem Report, den die britische Gro\u00dfbank HSBC vor Kurzem ver\u00f6ffentlicht und den das <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424127887323894704578108881681384420.html\">Wall Street Journal<\/a> unl\u00e4ngst aufgegriffen hat. Die HSBC-Analysten gehen davon aus, dass sich das Reformtempo in Chinas Finanzsektor unter der neuen F\u00fchrung beschleunigen wird. In dem Report ist gar von einer &#8222;Revolution&#8220; die Rede.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umw\u00e4lzung gibt es Gr\u00fcnde: Der Reformdruck im Land steigt, Chinas neue F\u00fchrung wird damit mehr zu tun haben als die alte. Viele der neuen Spitzenpolitiker besitzen mehr \u00f6konomischen Sachverstand als jene der fr\u00fcheren F\u00fchrung. Vor allem auf dem k\u00fcnftigen Premierminister Li Keqiang ruhen gro\u00dfe Hoffnungen.<\/p>\n<p>Der neue Premier will Chinas Binnenwirtschaft st\u00e4rken und den Konsum ankurbeln. Chinas Volkswirtschaft soll unabh\u00e4ngiger werden vom Export. Die L\u00f6hne im Land steigen, die Industriel\u00e4nder schw\u00e4cheln \u2013 das alles wird die Exportquote ohnehin dr\u00fccken. China will au\u00dferdem den \u00dcbergang von einem Schwellen- zu einem Industrieland wagen. Daf\u00fcr m\u00fcssen sich aber auch die Finanzstrukturen \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Reformbedarf sehen die HSBC-Analysten im Bankensektor. Chinas Bankinstitute geh\u00f6ren zwar zu den gr\u00f6\u00dften der Welt \u2013 aber daf\u00fcr gibt es Gr\u00fcnde: Sie finanzieren die Staatsunternehmen und den Staat. Im Gegenzug genie\u00dfen sie jegliche Form der R\u00fcckendeckung, sobald sie in Schwierigkeiten geraten. Wettbewerb kennen die Banken nicht, sie handeln im Auftrag des Staates. Dieses System hat China beim gezielten Aufbau zur zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft in den vergangenen drei Jahrzehnten zwar gro\u00dfe Dienste erwiesen. Nun aber offenbaren sich gravierende M\u00e4ngel.<\/p>\n<p>Ein zu schwacher Kapitalmarkt etwa. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass dieser dem Staat zu wenig Geld zur Verf\u00fcgung stellen kann, um die gewaltigen Investitionen der kommenden Jahre zu finanzieren. Nach Berechnungen der HSBC-Analysten ben\u00f6tigen die Kommunen und Provinzregierungen in den n\u00e4chsten zehn Jahren umgerechnet zwei bis drei Billionen Dollar, um die vielen Infrastrukturprojekte zu finanzieren, die im Zuge der weiter anhaltenden Landflucht in die St\u00e4dte anfallen.<\/p>\n<p>Dieses Geld ist bei den Chinesen angesichts einer Sparquote von 50 Prozent durchaus vorhanden. Doch die B\u00fcrger r\u00fccken mit ihrem Geld nicht heraus. Es fehlt ihnen an attraktiven Finanzprodukten, denen sie vertrauen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Schritt, um das Kapital zu mobilisieren, ist der Aufbau eines Anleihemarktes. Erste Pilotprojekte f\u00fcr Kommunalanleihen gibt es zwar schon. Dem HSBC-Bericht zufolge soll es aber schon bald so viele Anleihen geben, das dieser Markt wirklich von nennenswerter Bedeutung ist. Die Analysten gehen davon aus, dass sich das Anleihevolumen in den kommenden f\u00fcnf Jahren verdoppeln wird. Das d\u00fcrfte den Bankensektor entlasten. Der m\u00fcsste sich schlie\u00dflich weniger um die Finanzierung der staatlichen Infrastrukturprojekte k\u00fcmmern und k\u00f6nnte sich st\u00e4rker um Konsumkredite und den Mittelstand k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Schon jetzt erwirtschaftet Chinas Privatsektor rund 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Hier werden die H\u00e4lfte der Steuern gezahlt, hier arbeiten 80 Prozent aller Angestellten. Bei der Kreditvergabe werden kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen dennoch eher stiefm\u00fctterlich behandelt.<\/p>\n<p>Der Grund: In China galt bisher ein Einheitszinssatz, was den Wettbewerb zus\u00e4tzlich geschw\u00e4cht hat. In Volkswirtschaften mit weitgehend freien Zinsm\u00e4rkten m\u00fcssen kleine, risikoreichere Unternehmen zwar h\u00f6here Zinsen in Kauf nehmen. Sie kommen aber an Geld heran. Nicht aber in China. Hier erhalten Banken bei der Kreditvergabe immer den gleichen Zinssatz. Deswegen geben sie ihr Geld lieber an renditesicherere Gro\u00dfunternehmen oder Staatsunternehmen, f\u00fcr die der Staat b\u00fcrgt. Kleine Unternehmen erhalten oft \u00fcberhaupt keinen Kredit. Die Aufhebung des Einheitszinses w\u00fcrde zu mehr Wettbewerb im Bankensektor f\u00fchren.<\/p>\n<p>Chinas Zentralbank hat in den Sommermonaten bereits mit der Liberalisierung des Zinssatzes begonnen. Die neue F\u00fchrung d\u00fcrfte diesen Prozess noch beschleunigen, schreiben die HSBC-Analysten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Aufmerksamkeit im Ausland d\u00fcrfte nach Ansicht der HSBC-Analysten die vollst\u00e4ndige Konvertierbarkeit des Renminbi sorgen. Auch hier hat die bisherige F\u00fchrung die Weichen gestellt. Sie hat begonnen, die Landesw\u00e4hrung zu internationalisieren. China handelt bereits mit einer Reihe von L\u00e4ndern im Renminbi und nicht mehr wie bis vor Kurzem in Dollar. Elf Prozent des China-Handels wird bereits in Renminbi abgewickelt.<\/p>\n<p>Die Analysten gehen davon aus, dass sich dieser Anteil in den n\u00e4chsten drei Jahren auf mehr als 30 Prozent erh\u00f6hen wird. Damit w\u00e4re der Renminbi nach dem Dollar und dem Euro die weltweit drittmeist gehandelte W\u00e4hrung. Sp\u00e4testens in f\u00fcnf Jahren, so die Analysten, ist der Renminbi dann vollst\u00e4ndig konvertierbar. Behalten die HSBC-Analysten recht, wird Chinas F\u00fchrung die Kontrolle \u00fcber einen Gro\u00dfteil des bisher staatlich gelenkten Finanzsektors verlieren. Die Zeit daf\u00fcr ist gekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es passiert nicht oft, dass ausl\u00e4ndische Journalisten gleich mehrere ranghohe chinesische Banker auf einmal zu Gesicht bekommen. Am Sonntag war das der Fall. Am Rande des Parteitags der Kommunistischen Partei, auf dem Chinas neue F\u00fchrung abgesegnet werden soll, bat die Finanzwelt des Landes zur Pressekonferenz. 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