{"id":548,"date":"2012-11-20T15:21:05","date_gmt":"2012-11-20T14:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=548"},"modified":"2012-12-04T20:09:54","modified_gmt":"2012-12-04T19:09:54","slug":"chinesen-konnen-auch-s-bahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/11\/20\/chinesen-konnen-auch-s-bahn\/","title":{"rendered":"Chinesen k\u00f6nnen auch S-Bahn"},"content":{"rendered":"<p>Chinesen stellen Kleidung, Spielzeug und iPads her. Aber k\u00f6nnen sie auch S-Bahn &#8211; und dann auch noch in Berlin? Das fragte vor wenigen Tagen die<a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/ausschreibung-chinesen-greifen-nach-berliner-s-bahn,10809148,20883860.html\"> Berliner Zeitung<\/a>. Sie will erfahren haben, dass sich eine Reihe ausl\u00e4ndischer Verkehrsunternehmen um Anteile an der Berliner S-Bahn bem\u00fcht. Der Senat der Hauptstadt will den Betrieb des S-Bahn-Netzes in einem Wettbewerb ausschreiben, nachdem sich der bisherige Betreiber, die Deutsche Bahn, nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.<!--more--><\/p>\n<p>Im Rennen soll sich auch das Hongkonger Verkehrsunternehmen <a href=\"http:\/\/www.mtr.com.hk\/eng\/publications\/index.html\">MTR Corporation<\/a> befinden. Die Firma ist mit einem Nettogewinn von umgerechnet rund 800 Millionen Euro einer der profitabelsten Verkehrsbetriebe der Welt. Verkehrsbetrieb und profitabel? Das klingt in Deutschland eher ungew\u00f6hnlich. \u00d6ffentliche Verkehrsmittel sind in den meisten europ\u00e4ischen Metropolen so gut wie immer ein Zuschussgesch\u00e4ft. Das ist bei der MTR anders. Sie macht in der s\u00fcdchinesischen Finanzmetropole zwar auch \u00fcber den Verkauf von Fahrkarten ein Plus. Im Jahr 2010 lag der Gewinn bei mehr als 200 Millionen Euro \u2013 ein Drittel des gesamten Gesch\u00e4ftes. Rund zwei Drittel erwirtschaftet das Hongkonger Unternehmen mit Immobilien und der Entwicklung von Shopping Malls.<\/p>\n<p>Das Prinzip von MTR funktioniert so: Als das damals noch staatliche Unternehmen Ende der siebziger Jahre das U-Bahnsystem der Stadt zu bauen begann, erwarb es neben den U-Bahnstationen auch die umliegenden Grundst\u00fccke und Fl\u00e4chen. Die Planer dachten offenbar schon damals, dass sich U-Bahnstationen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu lukrativen Verkehrsknotenpunkte entwickeln w\u00fcrden. Was wiederum hei\u00dft: Um die Stationen herum w\u00fcrden sich auch Gesch\u00e4fte und andere Dienstleistungen lohnen. Inzwischen betreibt MTR in Hongkong die beliebtesten Einkaufszentren, darunter den <a href=\"http:\/\/www.maritimesquare.com\/eng\/\">Maritime Square<\/a>.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren hat sich MTR auch an U-Bahn-Linien in Peking, Hangzhou und Shenzhen beteiligt. Zudem expandierte die Firma international. Am Londoner Overground ist MRT in einem Joint Venture mit einem britischen Verkehrsunternehmen beteiligt. Seit 2009 betreibt das Unternehmen auch die Stockholmer Metro, zun\u00e4chst f\u00fcr acht Jahre mit der Option auf sechs weitere. Auch f\u00fcr den innerst\u00e4dtischen Bahnbetrieb von Melbourne ist das Hongkonger Unternehmen verantwortlich.<\/p>\n<p>Um weiter expandieren zu k\u00f6nnen, hat sich MTR zuletzt drei Milliarden Dollar auf dem Anleihenmarkt geliehen. Allein am Montag nahm das Unternehmen rund 250 Millionen Dollar auf, verzinst zu zwei Prozent. Das Unternehmen genie\u00dft offenbar Kredit bei den Anlegern.<\/p>\n<p>Doch was k\u00f6nnte ein Einstieg von MTR bei der Berliner S-Bahn bedeuten? W\u00e4ren die Z\u00fcge p\u00fcnktlicher, die Bahnh\u00f6fe moderner, kommt etwa ein Funkchipkartensystem? Das Unternehmen schweigt auf Anfrage von ZEIT ONLINE zu seinen Berliner Pl\u00e4nen.<\/p>\n<p>Realistisch betrachtet d\u00fcrfte der Einfluss des neuen Investors begrenzt sein. Innerhalb des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg ist die Berliner S-Bahn nur ein Anbieter von mehreren. Jede gr\u00f6\u00dfere \u00c4nderung wie ein neues Fahrkartensystem m\u00fcsste MTR mit den anderen Partnern absprechen.\u00a0 Zudem w\u00e4re die MTR ab 2017 auch nur der S-Bahn-Betreiber f\u00fcr die kommenden 15 Jahre. Dann wird der Weiterbetrieb erneut ausgeschrieben. So viel d\u00fcrfte sich also gar nicht \u00e4ndern. Was aber immerhin schon etwas w\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chinesen stellen Kleidung, Spielzeug und iPads her. Aber k\u00f6nnen sie auch S-Bahn &#8211; und dann auch noch in Berlin? Das fragte vor wenigen Tagen die Berliner Zeitung. 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