{"id":557,"date":"2012-11-27T16:55:07","date_gmt":"2012-11-27T15:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=557"},"modified":"2012-11-27T17:43:53","modified_gmt":"2012-11-27T16:43:53","slug":"china-hat-angst-vor-dem-japan-trauma-rezession","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/11\/27\/china-hat-angst-vor-dem-japan-trauma-rezession\/","title":{"rendered":"China hat Angst vor dem Japan-Trauma Rezession"},"content":{"rendered":"<p>Wer die beiden Metropolen Peking und Tokio kennt, dem ist klar, wie gro\u00df der Abstand zwischen der Volksrepublik und dem hoch entwickelten Nachbarn noch immer ist. In Tokio locken unz\u00e4hlige Konsumtempel, das kulturelle Angebot ist riesig, die Stadt ist sauber und ordentlich. Japan ist nach wie vor ein wohlhabendes Land &#8211; und das trotz jahrzehntelanger Wirtschaftsflaute. Die Kanto-Region mit ihrem Zentrum Tokio bleibt eine der wirtschaftsst\u00e4rksten Regionen der Welt.<\/p>\n<p>Chinas Hauptstadt Peking ist zwar auch modern. Aber die Luft ist schlecht, der \u00f6ffentliche Nahverkehr unzureichend ausgebaut, nach wie vor leben in Peking Millionen arme und sozial benachteiligte Wanderarbeiter.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen: China schaut neidisch nach Japan. Doch das Gegenteil ist der Fall. Trotz des glitzernden Wohlstands ist Japan f\u00fcr chinesische \u00d6konomen vor allem eins: ein abschreckendes Beispiel.<!--more--><\/p>\n<p>Das mag auf den ersten Blick \u00fcberraschen, schlie\u00dflich gibt es in der Entwicklung der beiden Volkswirtschaften eine Reihe von Parallelen: Beide Staaten erlebten ab den sp\u00e4ten f\u00fcnfziger Jahren eine \u00fcber drei Jahrzehnte anhaltende Phase des rasanten Wirtschaftswachstums. In den achtziger Jahren standen sie wegen enormer Export\u00fcbersch\u00fcsse unter Druck, ihre W\u00e4hrungen zum Dollar aufzuwerten. Und wie aktuell in China, boomte auch in Japan der Immobilienmarkt, angeheizt durch g\u00fcnstige Kredite. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2001\/06\/Die_Herde_rennt\">1988 war der Kaiserpalast im Herzen Tokios genauso viel Wert wie damals ganz Kalifornien.<\/a><\/p>\n<p>Doch in Japan platzte diese Blase 1990 &#8211; mit dramatischen Folgen. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten d\u00fcmpelt Japans Wirtschaft vor sich hin und schrammt Jahr f\u00fcr Jahr knapp an einer Deflation vorbei. Das hei\u00dft: Die Preise fallen und die Kaufbereitschaft sinkt &#8211; schlie\u00dflich hoffen Konsumenten, dass G\u00fcter noch g\u00fcnstiger werden. Momentan durchl\u00e4uft die japanische Wirtschaft sogar mal wieder eine <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-11\/japan-staatsschuld-rezession\">Rezession<\/a> und schrumpft sogar.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das f\u00fcr China? Die Wachstumsraten gehen zur\u00fcck, die Bauwirtschaft, die noch die Konjunktur antreibt, ist vor allem auf Pump finanziert. Droht China, verw\u00f6hnt von zweistelligen Wachstumsraten, ein\u00a0 \u00e4hnliches Schicksal wie Japan?<\/p>\n<p>Das glaube ich nicht. Sicher, die L\u00e4nder weisen viele Parallelen auf. Doch zun\u00e4chst einmal m\u00fcsste China \u00fcberhaupt das Wirtschaftsniveau erreichen, auf dem sich Japan vor dem Platzen der Blase befand. Chinas j\u00e4hrliche Wirtschaftsleistung pro Kopf lag im vergangenen Jahr bei 5.445 US-Dollar. Diesen Wert erreichten die Japaner im Jahr 1963. Als 1990 Japans Blase platzte, lag dort die Wirtschaftsleistung pro Kopf (in heutigen Werten) bei rund 43.000 US-Dollar. Japan war also damals ein reiches Industrieland &#8211; wenn nicht sogar das wohlhabendste der Welt. Davon ist China noch sehr weit entfernt.<\/p>\n<p>Warum ist das relevant? &#8222;Wenn ein Land arm ist, kann es leichter aufholen&#8220;, sagt der ehemalige Weltbank-\u00d6konom und jetzige Volkswirt bei der Royal Bank of Scotland, Louis Kuijs. Was er damit konkret meint: Solange der wirtschaftliche Nachholbedarf gro\u00df ist, kann ein Land mit hohen Wachstumsraten rechnen. Auch hohe Schulden lassen sich leichter begleichen &#8211; etwa \u00fcber eine Entwertung per Inflation.<\/p>\n<p>Das Problem ist nur: China will zurzeit um jeden Preis eine zu rasche Aufwertung der W\u00e4hrung vermeiden. Europa und die USA haben in den vergangenen Jahren immer wieder angeprangert, der Renminbi sei unterbewertet und China solle ihn angesichts seiner gro\u00dfen Export\u00fcbersch\u00fcsse aufwerten.<\/p>\n<p>An der Kritik ist zwar durchaus etwas dran. Nur muss man fairerweise auch sagen: An einer unausgeglichenen Handelsbilanz sind immer zwei Seiten beteiligt. China hat in den vergangenen Jahrzehnten tats\u00e4chlich auf Export gesetzt. Japan tat \u00e4hnliches in den siebziger und achtziger Jahren. Aber L\u00e4nder wie Gro\u00dfbritannien und die USA haben in dieser Zeit ihre Volkswirtschaften deindustrialisiert (zum Teil durch eine bewusste Schw\u00e4chung von Arbeitnehmerrechten). So verlegten Betriebe ihre Firmensitze ins Ausland. Die Folge: Die Angelsachsen hatten schlicht und einfach nicht mehr genug zu exportieren.<\/p>\n<p>Japan hat damals dem Druck aus den USA nachgegeben. Die Bank of Japan senkte den Leitzins, um die St\u00e4rke des Yen abzufedern. Damit heizte sie einen kurzfristigen Boom an, der aber eben abrupt mit dem Platzen der Blase endete. Von genau diesem Absturz hat sich Japan bis heute nicht erholt.<\/p>\n<p>Eine solche Entwicklung will Chinas F\u00fchrung um jeden Preis vermeiden. Die chinesische Zentralbank wertet deswegen die W\u00e4hrung nur ganz allm\u00e4hlich auf.<\/p>\n<p>So sehr Tokios Stra\u00dfen bis heute blinken und gl\u00e4nzen, Peking ist eines klar: Zwei verlorene Jahrzehnte wie Japan kann sich China nicht leisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer die beiden Metropolen Peking und Tokio kennt, dem ist klar, wie gro\u00df der Abstand zwischen der Volksrepublik und dem hoch entwickelten Nachbarn noch immer ist. In Tokio locken unz\u00e4hlige Konsumtempel, das kulturelle Angebot ist riesig, die Stadt ist sauber und ordentlich. 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