{"id":577,"date":"2012-11-29T09:46:54","date_gmt":"2012-11-29T08:46:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=577"},"modified":"2012-11-29T10:14:37","modified_gmt":"2012-11-29T09:14:37","slug":"jetzt-steht-samsung-am-pranger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/11\/29\/jetzt-steht-samsung-am-pranger\/","title":{"rendered":"Jetzt steht Samsung am Pranger"},"content":{"rendered":"<p>Der s\u00fcdkoreanische Elektronikhersteller Samsung wird dieser Tage mit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/mobil\/2012-11\/apple-htc-patente-abkommen\">Patentklagen<\/a> \u00fcberzogen. Klagen \u00fcber die Arbeitsbedingungen im Unternehmen waren bisher selten. Das k\u00f6nnte sich \u00e4ndern. Die in New York ans\u00e4ssige Arbeitnehmerorganisation China Labor Watch weist <a href=\"http:\/\/chinalaborwatch.org\/upfile\/2012_11_26\/20121126121032989.pdf\">in einem neuen Report<\/a> zum wiederholten Male auf die Zust\u00e4nde in den Werken von Samsung und seiner Zulieferfirmen in China hin.<!--more--><\/p>\n<p>Der Bericht beschreibt die Arbeitsbedingungen in den Fabriken eines Unternehmens namens Chitwing Mould Industry. Die Firma stellt f\u00fcr Samsung in China unter anderem Schutzh\u00fcllen f\u00fcr Smartphones her. Dabei besch\u00e4ftige sie vorwiegend junge, unerfahrene Frauen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, hei\u00dft es in dem <a href=\"http:\/\/chinalaborwatch.org\/upfile\/2012_11_26\/20121126121032989.pdf\">Bericht<\/a>. In einigen Fabriken w\u00fcrden neuen Mitarbeitern Blanko-Arbeitsvertr\u00e4ge zur Unterzeichnung vorgelegt. Viele Arbeiter seien gezwungen, stehend zu arbeiten, obwohl ihre Arbeit auch im Sitzen zu erledigen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Hinzu k\u00e4men eine erhebliche Zahl von \u00dcberstunden, kritisiert die Organisation. Manche Arbeiter arbeiteten bis zu 16 Stunden am Tag. Die monatliche Arbeitszeit betrage in manchen F\u00e4llen mehr als 220 Stunden. Nach chinesischem Recht sind nicht mehr als 36 \u00dcberstunden im Monat erlaubt. Schon das ist eine Menge.<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Samsung in der Kritik steht. Bereits im September hatte das Unternehmen Besserung versprochen, nachdem China Labor Watch die Arbeitsbedingungen kritisiert hatte. Samsung leitete damals sogar eine Untersuchung \u00fcber die Arbeitsbedingungen im Konzern ein.<\/p>\n<p>Anfang der Woche hat Samsung seinen Pr\u00fcfbericht <a href=\"http:\/\/www.samsung.com\/us\/news\/newsRead.do?news_seq=20315&amp;page=1&amp;gltype=globalnews\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>. Darin gibt das Unternehmen zu, dass einige seiner 105 Zulieferer sich &#8222;unangemessener Methoden&#8220; bedienen. So seien in der Vergangenheit Mitarbeiter bestraft worden, wenn sie zu sp\u00e4t kamen. Im Zuge der Pr\u00fcfung sei man jedoch nicht auf Kinderarbeit gesto\u00dfen. Auf Anfrage von ZEIT ONLINE teilt Samsung mit, man nehme die Bedenken &#8222;sehr ernst&#8220;. Das \u00dcberstundenproblem will Samsung allerdings erst bis Ende 2014 in den Griff bekommen.<\/p>\n<p>Stimmen die Vorw\u00fcrfe von China Labor Watch, dann verst\u00f6\u00dft Samsung gegen chinesisches Arbeitsrecht. Das ist m\u00f6glich, weil auf den chinesischen Staat kein Verlass ist. Zu korrupt sind die Beh\u00f6rden, zu halbherzig auch der Wille der Zentralregierung, das Problem anzugehen. Am Ende wird nur der Druck der westlichen Konsumenten etwas bewirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Den sollte Samsung nicht untersch\u00e4tzen. Nachdem vor zwei Jahren \u00f6ffentlich wurde, dass sich auf dem Fabrikgel\u00e4nde des Apple-Zulieferer Foxconn junge Menschen das Leben nehmen, kam es weltweit zu Protesten vor Apple-Filialen. Die Ger\u00e4te von Apple gerieten erstmals ernsthaft in Misskredit. Der Konzern musste reagieren, die L\u00f6hne f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten von Foxconn wurden erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Samsung ist mit seinen Tablet-PCs und Smartphones dabei, Apple Konkurrenz zu machen. Spricht sich herum, dass die S\u00fcdkoreaner dem Arbeitsschutz nur wenig Wert beimessen, d\u00fcrfte es mit der Aufholjagd schnell vorbei sein. Das k\u00f6nnte dem Konzern teurer zu stehen kommen als alle Patentklagen zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der s\u00fcdkoreanische Elektronikhersteller Samsung wird dieser Tage mit Patentklagen \u00fcberzogen. Klagen \u00fcber die Arbeitsbedingungen im Unternehmen waren bisher selten. Das k\u00f6nnte sich \u00e4ndern. 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