{"id":709,"date":"2013-01-07T16:23:28","date_gmt":"2013-01-07T15:23:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=709"},"modified":"2013-01-07T17:18:07","modified_gmt":"2013-01-07T16:18:07","slug":"die-chinesen-und-der-daimler-deal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/01\/07\/die-chinesen-und-der-daimler-deal\/","title":{"rendered":"Die Chinesen und der Daimler-Deal"},"content":{"rendered":"<p>Noch herrscht Verwirrung um den angeblichen Einstieg des chinesischen Gro\u00dfinvestors bei Daimler. Chinas gr\u00f6\u00dfte Staatszeitung <a href=\"http:\/\/gx.people.com.cn\/GB\/n\/2013\/0105\/c179486-17970838.html\"><em>Renminribao<\/em><\/a> (Volkszeitung) hatte in ihrer Montagsausgabe berichtet, der chinesische Staatsfonds China Investment Corporation (CIC) wolle Anteile an dem deutschen Autohersteller erwerben. Vier bis zehn Prozent des Stuttgarter Konzerns k\u00f6nnte CIC \u00fcbernehmen, berichtet das Staatsblatt und beruft sich auf Quellen im Umfeld von CIC. Nach dem derzeitigen Marktwert w\u00e4ren das zwischen 1,8 und 4,5 Milliarden Euro. Im Gegensatz dazu berichtet <em>Dow Jones<\/em>, der chinesische Staatsfonds denke nicht \u00fcber einen Anteilskauf nach. Die Nachrichtenagentur beruft sich ebenfalls auf &#8222;eine mit der Situation vertrauten Person&#8220;.<\/p>\n<p>Auch wenn sich Daimler selbst noch nicht \u00e4u\u00dfert: Die Katze scheint aus dem Sack. Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte erst vor Kurzem in einem Interview mit der <a href=\"http:\/\/www.boersen-zeitung.de\/index.php\"><em>B\u00f6rsen-Zeitung<\/em><\/a> gesagt, sein Unternehmen wolle st\u00e4rker als bisher langfristige Aktion\u00e4re gewinnen. &#8222;Dabei sind uns auch Investoren aus China willkommen&#8220;, hatte Zetsche gesagt. Zudem peilt\u00a0Daimler f\u00fcr das Jahr 2015 den Verkauf von 300.000 Autos in China an, rund zwei Drittel davon sollen in der Volksrepublik gebaut werden. Angesichts solcher ehrgeiziger Pl\u00e4ne schadet es nicht, den chinesischen Staat mit ins Boot zu holen. Ist das deutsche Traditionsunternehmen also demn\u00e4chst in chinesischer Hand?<!--more--><\/p>\n<p>Dass ein autorit\u00e4res Regime zum Gro\u00dfaktion\u00e4r von Daimler aufsteigt \u2013 es w\u00e4re kein Novum. Auch der Staatsfonds Aabar des K\u00f6nigshauses von Abu Dhabi war einst an Daimler beteiligt. Auf die Firmenpolitik hatte das Engagement keinen sp\u00fcrbaren Einfluss. Die Araber haben das Anteilspaket vor Kurzem wieder abgesto\u00dfen. Wird der chinesische Staatsfonds mehr Einfluss nehmen? Das scheint eher unwahrscheinlich. Die Vergangenheit hat eher gezeigt, dass sich auch CIC zur\u00fcckh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Der Staatsfonds, im Jahr 2007 gegr\u00fcndet, hat die nicht ganz leichte Aufgabe, Chinas gigantische Devisenreserven zu verwalten. Rund 200 Milliarden Dollar an Startkapital erhielt CIC. Anfangs konzentrierten sich die Investitionen des Fonds vor allem auf kleinere Anteile an b\u00f6rsennotierten Unternehmen. Inzwischen soll CIC auch in gr\u00f6\u00dfere Gesch\u00e4fte involviert sein, etwa bei portugiesischen \u00d6l- und Energieunternehmen. Erst vor Kurzem gab der Fonds bekannt, er werde sich mit zehn Prozent an der Betreibergesellschaft des Londoner Gro\u00dfflughafens Heathrow beteiligen. Anfang 2012 \u00fcbernahm CIC au\u00dferdem neun Prozent der Anteile des britischen Versorger Thames Water. Eingemischt in die Unternehmensf\u00fchrung hat sich CIC in all diesen F\u00e4llen nie. Zumindest ist davon nichts bekannt.<\/p>\n<p>Sonderlich <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-12\/china-staatsfonds-europa\">erfolgreich war der Fonds bislang \u00fcbrigens auch nicht<\/a>. Zu den ersten Investitionen geh\u00f6rten auch Beteiligungen an Finanzkonzerne wie Blackstone und dem Geldhaus Morgan Stanley. Der Einstieg erfolgte vor der Finanzkrise 2008. Dann platzte in den USA die Immobilienblase. Ein Jahr sp\u00e4ter war der chinesische Staatsfonds bereits weniger Wert war als bei seiner Gr\u00fcndung. Das Verm\u00f6gen des Fonds liegt j\u00fcngsten Zahlen zufolge bei rund 480 Milliarden Dollar \u2013 aber nur, weil die Zentralbank weiteres Geld aus dem hohen Devisenschatz zugeschossen hat. Im Jahr 2011 verbuchte CIC bei seinen internationalen Engagements ein Minus in H\u00f6he von 4,3 Prozent. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch herrscht Verwirrung um den angeblichen Einstieg des chinesischen Gro\u00dfinvestors bei Daimler. 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