{"id":735,"date":"2013-01-14T12:35:30","date_gmt":"2013-01-14T11:35:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=735"},"modified":"2013-01-22T01:19:45","modified_gmt":"2013-01-22T00:19:45","slug":"chinas-schmutzige-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/01\/14\/chinas-schmutzige-zukunft\/","title":{"rendered":"Chinas schmutzige Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Am vierten Tag <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2013-01\/fs-smog\">des gro\u00dfen Smogs<\/a> hat die Stadtverwaltung in Peking reagiert. F\u00fcr das gesamte Stadtgebiet gilt nun Alarmstufe Orange. Seit dem fr\u00fchen Montagmorgen m\u00fcssen 54 Fabriken im Stadtgebiet ihren Schadstoffaussto\u00df verringern. 28 Gro\u00dfbaustellen haben die Arbeit eingestellt. Regierungsangestellte sind aufgefordert, ihre Autos stehen zu lassen und auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist der Schwefelgeruch am Montag nicht mehr ganz so durchdringend wie am Wochenende. Offiziellen Angaben zufolge lagen die Feinstaubwerte am Samstag zeitweise bei mehr als 700 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die US-Botschaft, die eigene Untersuchungen vornimmt und diese <a href=\"https:\/\/twitter.com\/USA_China_Talk\">im Internet ver\u00f6ffentlicht<\/a>, hatte zwischendurch sogar 884 Mikrogramm gemessen \u2013 was bei vielen nach nur kurzer Zeit unter freiem Himmel bereits Kopfschmerzen ausl\u00f6ste. Ein chinesisches Medium berichtet, dass sich die Zahl der Herzinfarkte seit dem vergangenen Freitag verdoppelt habe. Best\u00e4tigt wurde das von offizieller Seite nicht. Schon 20 Mikrogramm beeintr\u00e4chtigen laut der Weltgesundheitsorganisation die Gesundheit. Werte \u00fcber 300 gelten als gef\u00e4hrlich. Bei \u00fcber 500 h\u00f6ren in China die \u00f6ffentlich abrufbaren Messstellen auf zu z\u00e4hlen. Am sp\u00e4ten Montagnachmittag schwirrten pro Kubikmeter noch 317 Mikrogramm Feinstaub durch die Luft.<\/p>\n<p>Ein umfassendes Fahrverbot will die Regierung weiterhin nicht verh\u00e4ngen, weil sie meint, es bringe nur wenig. Womit sie recht hat.<!--more--><\/p>\n<p>Sicherlich w\u00fcrden weniger Autos auf den Stra\u00dfen die Luftverschmutzung lindern. Die Ursache f\u00fcr Pekings Extremsmog der vergangenen Tage ist aber nicht der Autoverkehr, sondern die Industrie s\u00fcdwestlich von Peking in den Provinzen Hebei, Shanxi und Henan. In diesen ohnehin steppigen und sandigen Provinzen hat sich in den vergangenen Jahren Chinas Schwerindustrie angesiedelt. Stahl-, Chemie- und Maschinenwerke, vor allem aber Chinas gigantische Kohleindustrie sorgen daf\u00fcr, dass fast das ganze Jahr \u00fcber Feinstaubwerte von mehr als 300 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen werden. Ich bin im Oktober durch die Stadt Taiyuan gefahren, der Provinzhauptstadt von Shanxi. Trotz sonnigem Tag lag die Sichtweite bei weniger als 100 Metern. Die gesamte Stadt ist mit Staub bedeckt. Der Taxifahrer erz\u00e4hlte, den letzten klaren Sommertag habe er in seiner Kindheit erlebt. Der Fahrer war vielleicht 30 Jahre alt.<\/p>\n<p>Lange Zeit war Peking f\u00fcr seine schlechte Luft selbst verantwortlich. Im Stadtgebiet gab es fr\u00fcher viel Schwerindustrie, die Menschen heizten und kochten mit Kohle. Das ist vorbei. Bereits zu den Olympischen Spielen 2008 hat die Stadtverwaltung die \u00fcbelsten Dreckschleudern aus der Stadt verbannt. In den meisten H\u00e4usern wird nun elektrisch oder mit Gas geheizt. Umso mehr Kohlestaub werden nun in Shanxi, Hebei und Henan in die Luft geschleudert.\u00a0Hinzukommt, dass Chinas Nordosten derzeit einen Rekordwinter mit Temperaturen von bis zu Minus 30 Grad erlebt. Weil die Kohlekraftwerke auf Hochtouren laufen, steigt der Aussto\u00df von Schadstoffen weiter. Die F\u00fchrung in Peking hat zwar begonnen, die Abh\u00e4ngigkeit von der Kohle zu verringern, aber mittelfristig wird sie weiterhin auf den Rohstoff setzen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Luftproblem hat sich nun versch\u00e4rft, weil es vergangene Woche zu einem Wetterwechsel kam. Eine warme Luftschicht aus dem S\u00fcdwesten schleppte die Abgase aus den Kohleprovinzen ins Stadtgebiet und traf auf eine bodennahe kalte Luftschicht, was wiederum den dichten Nebel verursachte. Zugleich liegt Peking geographisch ung\u00fcnstig. N\u00f6rdlich und westlich des Stadtgebiets erheben sich hohe Berge. Herrscht Nordwind \u2013 wie im Winter normalerweise \u00fcblich \u2013 ist Pekings Luft zwar eisig, aber auch klar. Kommen die Luftmassen vom S\u00fcden, bleibt der Schmutz in der Luft wie eine Glocke \u00fcber der Stadt h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Peking war am Wochenende \u00fcbrigens nicht Chinas dreckigste Stadt. Auf unterschiedlichen Ranglisten der problematischsten St\u00e4dte rangierte es nur auf Platz 12 oder 13. In Shijiazhuang s\u00fcdwestlich der Hauptstadt lag der Feinstaubwert zeitweise bei mehr als 1.000 Mikrogramm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vierten Tag des gro\u00dfen Smogs hat die Stadtverwaltung in Peking reagiert. F\u00fcr das gesamte Stadtgebiet gilt nun Alarmstufe Orange. Seit dem fr\u00fchen Montagmorgen m\u00fcssen 54 Fabriken im Stadtgebiet ihren Schadstoffaussto\u00df verringern. 28 Gro\u00dfbaustellen haben die Arbeit eingestellt. Regierungsangestellte sind aufgefordert, ihre Autos stehen zu lassen und auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. 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