{"id":758,"date":"2013-01-15T16:12:51","date_gmt":"2013-01-15T15:12:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=758"},"modified":"2013-01-22T01:20:41","modified_gmt":"2013-01-22T00:20:41","slug":"lieber-smog-im-filter-als-in-der-lunge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/01\/15\/lieber-smog-im-filter-als-in-der-lunge\/","title":{"rendered":"Lieber Smog im Filter als in der Lunge"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwann vergangenen Oktober war es in Peking schon einmal so tr\u00fcbe. Die US-Botschaft, die auf ihrem Dach <a href=\"http:\/\/beijing.usembassy-china.org.cn\/aqirecent3.html\">die aktuelle Luftverschmutzung selbst misst<\/a> und st\u00fcndlich twittert, vermeldete einen Wert um die 400. So viel Mikrogramm potenziell sch\u00e4dlicher Feinstaubpartikel kleiner als 2,5 Mikrometer schwirren im Schnitt in einem Kubikmeter Luft.<\/p>\n<p>Ab einem Wert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter warnt <a href=\"http:\/\/www.who.int\/topics\/air_pollution\/en\/\">die Weltgesundheitsorganisation (WHO)<\/a> vor gesundheitlichen Beeintr\u00e4chtigungen. Alles \u00fcber 300 gilt als gef\u00e4hrlich. Die Teilchen sind so winzig, dass sie die Lunge durchdringen k\u00f6nnen und das Risiko f\u00fcr Krebserkrankungen in Herz und Lunge erh\u00f6hen. Ab 500 h\u00f6rt das Messger\u00e4t der US-Botschaft auf zu z\u00e4hlen. Im Oktober ging ich zum n\u00e4chsten Elektronikgesch\u00e4ft und kaufte f\u00fcr umgerechnet rund 300 Euro einen Luftreiniger aus Schweden, der laut Beschreibung angeblich 99,97 Prozent der fiesen Partikel in einem Raum herausfiltert. Auf das Ger\u00e4t setzte ich auch am vergangenen Wochenende meine Hoffnung.<!--more--><\/p>\n<p>Seit die Luftverschmutzung in Peking am Wochenende <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2013-01\/fs-smog\">neue Rekordwerte erreichte<\/a>, sind die Ger\u00e4te in der gesamten Stadt so gut wie ausverkauft. Auf Taobao, dem chinesischen Gegenst\u00fcck zu eBay, werden sie bereits f\u00fcr umgerechnet 1.000 Euro und mehr versteigert. Pekings Beh\u00f6rden zufolge lag der Wert des Feinstaubindex am Wochenende zeitweise bei \u00fcber 700. Die US-Botschaft hatte zwischenzeitlich sogar 884 Mikrogramm gemessen. Wenn auch nicht mehr ganz so extrem h\u00e4lt der Smog auch am Dienstag noch an.<\/p>\n<p>Anders als in der j\u00fcngeren Vergangenheit haben bei diesem Smog die chinesischen Medien dieses Mal ausf\u00fchrlich \u00fcber den extremen Dunst berichtet. Das ist ein gutes Zeichen. Schrieben die staatlich kontrollierten Zeitungen an vergangenen Smogtagen lediglich von &#8222;dichtem Nebel&#8220;, wird nun immerhin vor den gesundheitlichen Folgen gewarnt: Schlaganf\u00e4lle, Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Geburtssch\u00e4den oder Lungenkrebs. F\u00fcr all diese Leiden klettert das Risko nach oben.<\/p>\n<p>Trotz dieser Gefahren wirken die Pekinger erstaunlich gefasst. Die Stadtregierung hat zwar ihre Angestellten dazu aufgefordert, ihre Autos stehen zu lassen und auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Leerer waren die Stra\u00dfen aber nicht. Auf den vier gro\u00dfen Ringstra\u00dfen staute sich der Verkehr wie an jedem Morgen, Mittag, Nachmittag und Abend. Und auch in den Gassen sah ich die Pekinger im Freien herumwuseln, als handele es sich bei dem nach Schwefel riechenden Nebel blo\u00df um Abendd\u00e4mmerung. Spielende Kinder waren am Sonntag auf den Stra\u00dfen in Smogschwaden ebenfalls anzutreffen \u2013 viele ohne Mundschutz.<\/p>\n<p>Die waren in Drogerien \u00fcbrigens ausverkauft. Ich selbst bekam nur die g\u00fcnstigen aus Japan im Dreierpack, die im Gesicht so schlecht sitzen, dass meine Brillengl\u00e4ser beschlugen, w\u00e4hrend ich atmete. Ein Zeichen, dass sie kaum etwas bringen und mich die Au\u00dfenluft kaum gefiltert erreicht hat.<\/p>\n<p>Nur was tun? Auf einer chinesischen Webseite stie\u00df ich auf die Empfehlung: Milch trinken. Das w\u00fcrde die Giftstoffe im K\u00f6rper binden. Das mag auf den Magen zutreffen. Wie das tierische Eiwei\u00df aber Feinstaub in der Lunge binden soll, wird auf der Seite nicht erkl\u00e4rt. Seri\u00f6s ist etwas anderes.<\/p>\n<p>Bleibt als unmittelbarer Schutz nur der Luftreiniger \u2013 auch wenn wissenschaftlich gar nicht erwiesen ist, ob er wirklich hilft. Ein Blick auf den austauschbaren Filter beantwortet mir diese Frage aber: ganz dunkel \u2013 nach nicht einmal halbj\u00e4hrigem Betrieb. Und besser, <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/environment\/graphic\/2013\/jan\/15\/what-in-beijing-polluted-air\">dieser Dreck<\/a> klebt am Filter als in meiner Lunge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwann vergangenen Oktober war es in Peking schon einmal so tr\u00fcbe. Die US-Botschaft, die auf ihrem Dach die aktuelle Luftverschmutzung selbst misst und st\u00fcndlich twittert, vermeldete einen Wert um die 400. So viel Mikrogramm potenziell sch\u00e4dlicher Feinstaubpartikel kleiner als 2,5 Mikrometer schwirren im Schnitt in einem Kubikmeter Luft. 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