{"id":772,"date":"2013-01-21T11:26:11","date_gmt":"2013-01-21T10:26:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=772"},"modified":"2013-01-21T14:40:23","modified_gmt":"2013-01-21T13:40:23","slug":"chinas-arbeitskrafte-werden-weniger-na-und","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/01\/21\/chinas-arbeitskrafte-werden-weniger-na-und\/","title":{"rendered":"Chinas schrumpfendes Arbeitsheer"},"content":{"rendered":"<p>Der Tag kam fr\u00fcher als erwartet. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes ist die Zahl der Chinesen im erwerbsf\u00e4higen Alter im vergangenen Jahr erstmals <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/ad1e00e6-6149-11e2-957e-00144feab49a.html?ftcamp=published_links%2Frss%2Fasiapacific%2Ffeed%2F%2Fproduct#axzz2IZ3Zsidk\">zur\u00fcckgegangen<\/a> \u2013 um 3,45 Millionen Menschen. &#8222;Wir sollten diese Entwicklung genau beobachten&#8220;, sagte Ma Jiantag, der Chef des Statistikamtes am vergangenen Freitag. Experten hatten die Z\u00e4sur erst f\u00fcr das Jahr 2015 erwartet. Nun sinken in China die Chancen, dass die Wachstumsraten so hoch bleiben wie in der Vergangenheit. Oder?<!--more--><\/p>\n<p>Richtig ist: Die Volksrepublik n\u00e4hert sich in gro\u00dfen Spr\u00fcngen einem Entwicklungsstadium, das Demografie-Experten seit Langem vorhergesagt haben. China vergreist \u2013 eine Folge der Ein-Kind-Politik, die die chinesische F\u00fchrung 1979 als vor\u00fcbergehende Ma\u00dfnahme zur Eind\u00e4mmung des Bev\u00f6lkerungswachstums eingef\u00fchrt hatte. Auf insgesamt derzeit 1,3 Milliarden Menschen in China kommen rund 190 Millionen Menschen, die \u00e4lter als 60 sind. Ungef\u00e4hr jeder siebte Chinese befindet sich im Rentenalter. Dieser Anteil wird in den kommenden Jahren deutlich steigen, bis 2040 auf rund ein Drittel der Gesamtbev\u00f6lkerung. Im Gegenzug wird der Anteil der arbeitsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung j\u00e4hrlich um drei Millionen Menschen sinken.<\/p>\n<p>Keine guten Nachrichten. Denn die meisten <a href=\"http:\/\/www.forbes.com\/sites\/gordonchang\/2013\/01\/20\/is-china-running-out-of-workers\/\">\u00d6konomen gehen davon aus, dass eine Wirtschaft nur solange w\u00e4chst, wie auch der Anteil der Erwerbst\u00e4tigen steigt.<\/a> Denn mehr Menschen konsumieren und produzieren auch mehr \u2013 und sorgen deshalb f\u00fcr mehr Wirtschaftsleistung. Sinkt der Anteil der Arbeitskr\u00e4fte an der Bev\u00f6lkerung, d\u00fcrfte es mit den hohen Wachstumsraten schnell vorbei sein. Endet also Chinas Boom?<\/p>\n<p>Die Antwortet lautet: Nicht innerhalb der n\u00e4chsten 10 bis 15 Jahren, und sicherlich nicht aufgrund der demografischen Entwicklung. Denn was China von Industriel\u00e4ndern mit alternder Bev\u00f6lkerung unterscheidet, ist <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-03\/china-urbanisierung\">die anhaltende Urbanisierung<\/a>. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Menschen, die in China in St\u00e4dten leben, um 21 Millionen Menschen auf insgesamt rund 712 Millionen angestiegen. Das sind jedoch nach wie vor nicht einmal 52,57 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung. Zum Vergleich: In Deutschland leben 89 Prozent der Bev\u00f6lkerung in St\u00e4dten und Ballungszentren.<\/p>\n<p>Chinas F\u00fchrung will, dass die Bauern im Land einen \u00e4hnlich hohen Lebensstandard erreichen wie die Menschen in den St\u00e4dten. Daf\u00fcr muss der Anteil der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung stark sinken und die Anzahl der Stadtbev\u00f6lkerung steigen. Die F\u00fchrung in Peking will in den kommenden Jahren rund 400 Millionen weitere Chinesen von Bauern zu Stadtbewohnern machen. Pro Jahr ziehen also etwa 10 bis 20 Millionen Menschen vom Land in die Stadt.<\/p>\n<p>Wenn nun wegen der demografischen Entwicklung und der Ein-Kind-Politik jedes Jahr insgesamt drei Millionen weniger Erwerbsf\u00e4hige vorhanden sind, stehen dieser Zahl damit immer noch j\u00e4hrlich zwischen 10 und 20 Millionen vom Land gegen\u00fcber, f\u00fcr die neue Arbeitspl\u00e4tze in den St\u00e4dten geschaffen werden m\u00fcssen. Das geringere Arbeitskr\u00e4ftereservoir mindert also in den kommenden Jahren eher den Druck auf die chinesische F\u00fchrung, als das der Wirtschaft wirklich die Arbeiterinnen und Arbeiter ausgehen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die Produktivit\u00e4t.\u00a0Sie steigt in China wie in allen Industriestaaten. Ein Beispiel f\u00fcr Deutschland: Ein Bauer ern\u00e4hrte im Jahr 1900 noch rund vier Menschen, heute sind es <a href=\"http:\/\/www.landvolk.net\/Presseservice\/LPD-Meldungen\/2009\/12\/0951\/Produktion.php\">rechnerisch etwa 133<\/a>. Das Rechenbeispiel l\u00e4sst sich auf eine Wirtschaft mit hohem Industrieanteil \u00fcbertragen und wird im \u00dcbrigen auch in der deutschen Renten-Debatte zu wenig ber\u00fccksichtigt. Nicht allein von der Zahl der Arbeitskr\u00e4fte h\u00e4ngt es ab, ob eine Wirtschaft w\u00e4chst, sondern auch von der Produktivit\u00e4t, also dem effizienten Einsatz von Maschinen.<\/p>\n<p>Ein Renten-Problem hat China aktuell dennoch: Die Rentens\u00e4tze sind\u00a0 zu niedrig. Rund 170 Euro im Monat betr\u00e4gt die durchschnittliche Rente in der Stadt. Die Menschen auf dem Land verf\u00fcgten bis vor Kurzem noch \u00fcber keine staatliche Altersvorsorge, sondern mussten darauf setzen, dass ihre Nachkommen sich um sie k\u00fcmmern. Nun liegt die Rente bei mageren 35 Euro, was viel zu wenig ist. Das aber ist kein demografisches Problem \u2013 sondern eines der Verteilung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Tag kam fr\u00fcher als erwartet. 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