{"id":785,"date":"2013-01-24T13:38:05","date_gmt":"2013-01-24T12:38:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=785"},"modified":"2013-01-24T15:19:16","modified_gmt":"2013-01-24T14:19:16","slug":"china-schnippelt-sich-james-bond-zurecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/01\/24\/china-schnippelt-sich-james-bond-zurecht\/","title":{"rendered":"China schnippelt sich James Bond zurecht"},"content":{"rendered":"<p>Chinas Zensoren haben mal wieder zugeschlagen. Dieses Mal so plump, dass sich nicht nur Mikroblogger beschweren. Dieses Mal <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/entertainment\/2013-01\/22\/c_132117919.htm\">kritisiert<\/a> Shi Chuan, Professor der Film- und Fernsehschule der Shanghai-Universit\u00e4t, die staatliche Zensur. &#8222;Die Filmkontrolle sollte die urspr\u00fcnglichen Ideen der Produzenten respektieren \u2013 anstatt willk\u00fcrlich Szenen zu k\u00fcrzen&#8220;, wird er zitiert \u2013 und zwar ganz offiziell von der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Seine Kritik ist also landesweit in allen Zeitungen erschienen.<!--more--><\/p>\n<p>Ihm geht es um den neuen <em>James-Bond<\/em>-Streifen\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/44\/James-Bond-Liebhaber-Frauen\">Skyfall<\/a><\/em> sowie um <em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/47\/Film-Cloud-Atlas-Wachowski-Tom-Tykwer\">Cloud Atlas<\/a><\/em> von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern. In\u00a0<em>Skyfall<\/em> wurde eine Szene herausgeschnitten, die in Shanghai spielt und in der ein Killer kaltbl\u00fctig einen chinesischen Wachmann erschie\u00dft. Zudem wird die Frage des Agenten an das Bond-Girl Severine, ob sie &#8222;zur Prostitution gezwungen&#8220; worden sei, anders \u00fcbersetzt. In den chinesischen Untertiteln fragt Bond, ob sie &#8222;zur Aufnahme in die Bande&#8220; gezwungen wurde.<\/p>\n<p><em>Cloud Atlas<\/em>, der am 31. Januar offiziell in die chinesischen Kinos kommen soll, haben die Zensoren sogar so sehr verst\u00fcmmelt, dass der Streifen knapp 40 Minuten k\u00fcrzer ist als das fast dreist\u00fcndige Original. Vor allem Nacktszenen und K\u00fcsse zwischen den m\u00e4nnlichen Akteuren fielen weg, aber auch ganze Dialoge sind gestrichen.<\/p>\n<p>Das kommunistische Parteiorgan <em>Renmin Ribao<\/em> (<em>Volkszeitung<\/em>) verteidigt diese &#8222;erfolgreiche&#8220; Bearbeitung von\u00a0<em>Cloud Atlas<\/em> und bestreitet politische Intentionen. Mit einer L\u00e4nge von 172 Minuten sei der Film in der Originalfassung viel zu lang geraten. Die Zensoren h\u00e4tten deswegen vor allem die langatmigen Szenen herausgeschnitten. Das Parteiblatt findet den Film nun &#8222;sehr viel verst\u00e4ndlicher&#8220;.<\/p>\n<p>Zusammenh\u00e4nge fehlten, die Handlung sei kaum noch verst\u00e4ndlich, beklagt sich hingegen ein Rezensent in einem chinesischen Online-Medium, der sich den Film vorab angesehen hat. Der Vergleich f\u00e4llt Zuschauern in China auch deswegen so leicht, weil so gut wie alle neuen Hollywood-Streifen auf professionell produzierten Raub-DVDs im ganzen Land erh\u00e4ltlich sind &#8211; h\u00e4ufig bevor sie \u00fcberhaupt im Mutterland USA in die Kinos kommen. Auch online sind viele amerikanische Filme abrufbar &#8211; <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/06\/11\/hollywood-filme-sind-in-china-kostenlos\/\">unzensiert und ganz legal<\/a>.<\/p>\n<p>Was in China hingegen auf der Kinoleinwand erscheint, durchl\u00e4uft so gut wie immer die Zensur. Nach welchen Kriterien dies erfolgt, ist aber nicht ersichtlich. Vielmehr wird der Eindruck erweckt: Was herausgeschnitten wird, liegt h\u00e4ufig im Ermessen des jeweiligen Zensors.<\/p>\n<p>Was etwa soll an der Schie\u00dfszene im <em>James-Bond<\/em>-Film politisch fragw\u00fcrdig sein? Mit dem Jugendschutz zumindest d\u00fcrfte es nicht zusammenh\u00e4ngen, denn blutige Schie\u00dfszenen flimmern im chinesischen Staatsfernsehen selbst tags\u00fcber st\u00e4ndig \u00fcber den Bildschirm. Auch der Begriff Prostitution ist in der Volksrepublik schon lange kein Tabu mehr. Im Gegenteil: Prostitution ist inzwischen so selbstverst\u00e4ndlich, dass selbst G\u00e4ste in seri\u00f6sen Hotels wie der Holiday-Inn-Kette sp\u00e4tabends mit Anrufen bel\u00e4stigt werden, ob sie Service w\u00fcnschen. Und politisch brisant? Im Dezember zeigte der chinesische Staatssender CCTV zur Primetime den Film <em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/29\/Kino-Superhelden\">V f\u00fcr Vendetta<\/a><\/em> \u2013 einen Film, der sich gegen die Unterdr\u00fcckung diktatorischer Regime wendet.<\/p>\n<p>34 ausl\u00e4ndische Filme d\u00fcrfen pro Jahr in chinesischen Kinos laufen. Chinas frisch gek\u00fcrtes Staatsoberhaupt Xi Jinping hat diese Zahl vor Kurzem um 14 erh\u00f6ht, angeblich weil er selbst Fan von Hollywood-Filmen ist. Dass diese Zahl \u00fcberhaupt begrenzt wird, hat mehr \u00f6konomische Gr\u00fcnde als politische: Chinas F\u00fchrung will die eigene Filmproduktion f\u00f6rdern.\u00a0<em>Skyfall<\/em> l\u00e4uft nur deswegen zwei Monate sp\u00e4ter als zun\u00e4chst angek\u00fcndigt an, weil im Dezember zwei chinesische Filme promotet werden sollten. Man erh\u00e4lt also den Eindruck: Die Zensur dient in China auch der Marktabschottung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chinas Zensoren haben mal wieder zugeschlagen. Dieses Mal so plump, dass sich nicht nur Mikroblogger beschweren. 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