{"id":828,"date":"2013-02-07T10:25:39","date_gmt":"2013-02-07T09:25:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=828"},"modified":"2013-02-07T12:35:02","modified_gmt":"2013-02-07T11:35:02","slug":"chinas-kp-verteilt-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/02\/07\/chinas-kp-verteilt-um\/","title":{"rendered":"Chinas KP verteilt um"},"content":{"rendered":"<p>Gegen Ende seiner Amtszeit macht Chinas Premier Wen Jiabao einen Teil seiner Versprechen doch noch wahr. Der Staatsrat, das chinesische Regierungskabinett, will die gro\u00dfe Kluft zwischen Arm und Reich verringern und hat am Mittwoch eine Reihe von Ma\u00dfnahmen dazu beschlossen. Die bemerkenswerteste darunter ist die Anhebung des Mindestlohns um mindestens 40 Prozent des durchschnittlichen Lohns bis 2015.<\/p>\n<p>Schon zu Beginn seiner Regierungszeit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2004\/01\/China_hebt_ab\">vor zehn Jahren hatte Wen Jiabao versprochen<\/a>, f\u00fcr mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Einiges hat er auch erreicht: In absoluten Werten ist <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/18\/Entwicklungslaender-Armut-Weltbank\">die Zahl der Armen w\u00e4hrend seiner Amtszeit deutlich zur\u00fcck gegangen <\/a>und die Mittelschicht ist gewaltig gewachsen. Doch ein Zehntel der insgesamt 1,3 Milliarden Chinesinnen und Chinesen lebt offiziellen Angaben zufolge immer noch in Armut. Sie verdienen pro Kopf weniger als 2.300 Yuan im Jahr, das entspricht etwa 270 Euro.<!--more--><\/p>\n<p>Den Armen gegen\u00fcber stehen inzwischen rund 1,4 Millionen Dollarmillion\u00e4re. Nur in den USA leben auch so viele Reiche. Der Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit einer Gesellschaft misst, liegt offiziellen Angaben zufolge inzwischen bei 0,47. Bei einem Wert von 0 sind Einkommen und Verm\u00f6gen gleichm\u00e4\u00dfig auf alle Staatsb\u00fcrger verteilt. Bei 1 herrscht absolute Ungleichheit. \u00dcber 0,4 warnen Experten vor sozialen Unruhen.<\/p>\n<p>Gro\u00df ist die Ungleichheit auch zwischen Stadt und <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/08\/21\/chinas-slums-befinden-sich-auf-dem-land\/\">Land<\/a>. In den St\u00e4dten lag das verf\u00fcgbare Pro-Kopf-Einkommen 2011 bei rund 22.000 Yuan, rund 2.605 Euro. Den Menschen auf dem Land stand im Schnitt ein Drittel davon zur Verf\u00fcgung. Dieses Verh\u00e4ltnis ist f\u00fcr ein offiziell sich noch als kommunistisch bezeichnendes Land eigentlich verheerend.<\/p>\n<p>Wen Jiabaos nun beschlossene Ma\u00dfnahmen d\u00fcrften die Kluft ein wenig verkleinern. Au\u00dfer der Anhebung des Mindestlohns sehen sie die Einf\u00fchrung einer Grundsteuer auf Immobilien vor, und weitere Sonderabgaben auf Luxusg\u00fcter. Eine Erbschaftssteuer wird zumindest er\u00f6rtert. Zudem will die chinesische F\u00fchrung sehr viel mehr Geld in Bildung und \u00f6ffentlichen Wohnungsbau stecken. Ziel der chinesischen F\u00fchrung: Die Zahl der Armen in nur zwei Jahren \u2013 n\u00e4mlich bis 2015 \u2013 um 80 Millionen zu verringern. Das ist ganz sch\u00f6n ehrgeizig &#8211; zumal die chinesische F\u00fchrung ebenfalls versprochen hat, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/11\/09\/china-konnte-seinen-wohlstand-bis-2020-verdoppeln\/\">das durchschnittliche Einkommen bis 2020 zu verdoppeln<\/a>.<\/p>\n<p>Es ist aber nicht unm\u00f6glich, dieses Ziel zu erreichen. Chinas Regierung will auch die gro\u00dfen Staatsunternehmen k\u00fcnftig st\u00e4rker zur Kasse bitten, und die sind in China sehr reich. Aus ihren Abgaben will die Regierung vor allem den Aufbau des dringend ben\u00f6tigten Kranken- und Rentenversicherungssystems finanzieren. In den vergangenen Jahren durften die meisten Staatsfirmen den Gro\u00dfteil ihrer Gewinne behalten. Sie kamen leicht an Kredite, zahlten daf\u00fcr niedrigere Zinsen als private Investoren und Sparer, und konnten massiv expandieren. Ihre Manager, Firmenleiter und Parteisekret\u00e4re kamen bald zu beachtlichem Wohlstand. In Zukunft sollen ihre Geh\u00e4lter begrenzt werden.<\/p>\n<p>Das alles tr\u00e4gt nicht nur zu mehr sozialem Frieden bei und d\u00fcrfte Chinas neuer F\u00fchrung um Parteichef Xi Jinping den Start ins Regierungsgesch\u00e4ft erleichtern. Eine bessere Einkommensverteilung macht auch \u00f6konomisch Sinn. Sie kurbelt den heimischen Konsum an. Denn w\u00e4hrend arme Leute mit mehr Geld in der Tasche tats\u00e4chlich zu mehr Produkten des t\u00e4glichen Bedarfs greifen und damit die Wirtschaft insgesamt in Schwung bringen, sparen die Reichen viel mehr. Zur Belebung der Realwirtschaft tragen sie meist nur wenig bei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen Ende seiner Amtszeit macht Chinas Premier Wen Jiabao einen Teil seiner Versprechen doch noch wahr. Der Staatsrat, das chinesische Regierungskabinett, will die gro\u00dfe Kluft zwischen Arm und Reich verringern und hat am Mittwoch eine Reihe von Ma\u00dfnahmen dazu beschlossen. 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