{"id":885,"date":"2013-02-25T16:58:31","date_gmt":"2013-02-25T15:58:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=885"},"modified":"2013-03-01T11:02:59","modified_gmt":"2013-03-01T10:02:59","slug":"sudchina-braucht-keine-barbie-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/02\/25\/sudchina-braucht-keine-barbie-mehr\/","title":{"rendered":"S\u00fcdchina braucht keine Barbie mehr"},"content":{"rendered":"<p>Lange Zeit haben viele im Perlflussdelta in S\u00fcdchina von ihr gut gelebt. Nun ist sie nicht mehr erw\u00fcnscht: die Barbie-Puppe.<\/p>\n<p>Barbies Mutterkonzern Mattel hat vergangene Woche <a href=\"http:\/\/plasticker.de\/Kunststoff_News_18508_USA_Spielwarenhersteller_Mattel_zieht_Produktion_von_China_ab\">angek\u00fcndigt<\/a>, einen Teil seiner Produktion von China nach Brasilien und Indien zu verlagern. L\u00f6hne und Transportkosten seien in der Volksrepublik so sehr gestiegen, dass exportorientierte Unternehmen zunehmend das Interesse an einer Produktion in China verlieren, sagte Lisa McNight, Sprecherin des amerikanischen Spielzeugherstellers. Derzeit produziert Mattel nach eigenen Angaben noch 74 Prozent seiner Waren an den zwei s\u00fcdchinesischen Standorten Dongguan und Nanhai. So richtig traurig \u00fcber den Abschied der Barbie scheint in der Region aber kaum jemand zu sein.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Billiges Plastikspielzeug leistet ohnehin nur noch einen minimalen Beitrag zur Wirtschaft der Region&#8220;, sagt der \u00d6konom Mao Yanhua von der Sun-Yat-sen-Universit\u00e4t in Guangzhou. Er rechnet vor: Eine Barbie kostet in den USA im Laden zehn Dollar. Davon nehmen chinesische Arbeiter in den beiden Fabriken Dongguan und Nanhai aber nur 35 Cent als Lohn mit nach Hause. Der Rest geht f\u00fcr Transport, Zoll, Marketing und den Gewinn der Herstellerfirma Mattel drauf. Die Unternehmer im Westen behalten unter dem Strich 17-mal mehr, als in China verbleibt.<\/p>\n<p>Ebenfalls \u00e4rgerlich f\u00fcr die Chinesen: die unfaire Umweltbilanz. Drei Viertel der Schadstoffe in der Herstellungskette fallen in Fernost an \u2013 doch der \u00f6rtlichen Wirtschaft kommt nur ein Zehntel des Warenwertes zugute. Westliche L\u00e4nder verlagern so ihre Kohlendioxidemissionen nach Fernost, sagen Kritiker, w\u00e4hrend die Gewinne in den USA anfallen.<\/p>\n<p>Die Lokalregierung in S\u00fcdchina siedelt derzeit ganz andere Branchen an. Etwa Hightech-Industrie wie den Netzwerkausr\u00fcster und Mobilfunktelefonhersteller\u00a0<a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/technologie\/it-tk\/mobile-welt\/huawei-das-schnellste-smartphone-der-welt\/7832810.html\">Huawei<\/a>. Dessen Mitarbeiter sind \u00fcberwiegend qualifizierte Ingenieure und Softwaret\u00fcftler mit hohen Geh\u00e4ltern. Solche Leute geben auch im Inland viel Geld aus. Das Unternehmen vergibt seinerseits Produktionsauftr\u00e4ge im Inland. F\u00fcr die hochwertigen Netzwerkrechner und Mobilfunkantennen von Huawei geben Firmen wie die Telekom viel Geld aus.<\/p>\n<p>Anstelle von Barbie sind ebenfalls erw\u00fcnscht: Softwarefirmen (wie die weltgr\u00f6\u00dfte Handelsplattform Alibaba oder der Web-Konzern Tencent), Dienstleister und pers\u00f6nliche Serviceanbieter. Anders als bei Plastikpuppen bleibt hier der Gewinn im Land \u2013 und steht als Kapital f\u00fcr Investitionen zur Verf\u00fcgung, die k\u00fcnftiges Wachstum sichern.<\/p>\n<p>Deshalb riskiert die S\u00fcdprovinz Guangdong auch kr\u00e4ftige Erh\u00f6hungen der Mindestl\u00f6hne \u2013 im vergangenen Jahr allein um ein knappes F\u00fcnftel. Das soll Barbie vielleicht nicht direkt vertreiben, hat aber den gleichen Effekt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange Zeit haben viele im Perlflussdelta in S\u00fcdchina von ihr gut gelebt. 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