{"id":89,"date":"2012-06-18T10:28:26","date_gmt":"2012-06-18T08:28:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=89"},"modified":"2012-06-19T17:38:45","modified_gmt":"2012-06-19T15:38:45","slug":"chinesisch-zwitschern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/06\/18\/chinesisch-zwitschern\/","title":{"rendered":"Chinesisch zwitschern"},"content":{"rendered":"<p>Schutz der Privatsph\u00e4re? Das scheint vor allem f\u00fcr junge Chinesen kein Thema zu sein. Neulich bin ich in Peking mit ein paar chinesischen Freunden unterwegs gewesen. Als ich kurze Zeit sp\u00e4ter nach Hause kam und meinen Rechner hochfuhr, fand ich einen Teil unserer Gespr\u00e4che im Netz wieder. Auf einem Weibo \u2013 dem chinesischen Pendant zu Twitter.<!--more--><\/p>\n<p>In keinem Land wird so viel getwittert wie in China. Ob in den U-Bahnen, in Caf\u00e9s, in Kantinen \u2013 \u00fcberall sieht man die jungen Leute eifrig auf ihren Smartphones tippen und wischen. Es wird getratscht, Aktientipps ausgetauscht, \u00fcber Beh\u00f6rdenwillk\u00fcr und die Regierung geschimpft, Korruptionsaff\u00e4ren aufgedeckt. Vor allem als Nachrichtenquelle nutzen Chinesen Weibo. L\u00e4ngst hat der Dienst die Rolle der traditionellen Medien \u00fcbernommen, denen viele schon lange keinen Glauben mehr schenken, weil der Staat deren Berichte zensiert.<\/p>\n<p>Vor allem einen Vorteil haben Mikroblogs auf Chinesisch gegen\u00fcber Eintr\u00e4gen in europ\u00e4ischen Sprachen: W\u00e4hrend sich mit Buchstaben auf 140 Zeichen wirklich nur eine Kurzmitteilung verfassen l\u00e4sst, kann der Nutzer mit 140 chinesischen Schriftzeichen ganze Geschichten erz\u00e4hlen. Jedes einzelne Zeichen steht f\u00fcr ein Wort.<\/p>\n<p>In China gibt es allerdings nicht nur ein Weibo. Hier eine \u00dcbersicht der gr\u00f6\u00dften Anbieter:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0Mit mehr als 300 Millionen registrierten Nutzern ist <a href=\"http:\/\/weibo.com\/\">Sina Weibo<\/a> in China derzeit am weitesten verbreitet. Den Mikrobloggingdienst des gleichnamigen Unternehmens gibt es erst seit dem 14. August 2009. Sina Weibo hat seinen Erfolg unmittelbar den Unruhen in der Provinz Xinjiang zu verdanken, die einen Monat zuvor im S\u00fcdwesten der Volksrepublik ausgebrochen waren. Chinas Beh\u00f6rden gaben Twitter, Facebook und den bis dahin existierenden chinesischen Mikrobloggingdiensten eine Mitschuld an den Protesten. Seitdem sind diese Dienste in China gesperrt.\u00a0Sina-Chef Charles Chao erkannte die Gunst der Stunde und er\u00f6ffnete mit Sina Weibo einen neuen Mikrobloggingdienst. Mit gro\u00dfem Erfolg: Bereits ein halbes Jahr sp\u00e4ter z\u00e4hlte Sina Weibo mehr als 100 Millionen Nutzer, inzwischen sind es die bereits erw\u00e4hnten 300 Millionen. Erstaunlich: Trotz dieser hohen Zahl macht Sina eigenen Angaben zufolge bis heute <a href=\"http:\/\/english.caixin.com\/2012-05-14\/100389959.html\">keinen Gewinn<\/a> mit Weibo.<\/li>\n<li>\u00c4hnlich sieht es bei Sinas sch\u00e4rfstem Konkurrenten <a href=\"http:\/\/t.qq.com\/\">Tencent<\/a> aus der s\u00fcdchinesischen Stadt Shenzhen aus. Tencent z\u00e4hlt f\u00fcr seinen Weibo-Dienst etwa 100 Millionen Nutzer. Aber auch das Internetunternehmen verdient bislang nur wenig mit dem Dienst. Tencent, das in China auch \u00fcber seine diversen sogenannten QQ-Dienste bekannt ist \u2013 Chatprogramme, Sofortnachrichtendienste und Internettelefonie \u2013 macht seinen Profit vor allem \u00fcber den Verkauf von virtuellen Gegenst\u00e4nden in Onlinespielen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 40 Milliarden Dollar rangiert Tencent weltweit nach Google und Amazon auf Rang drei und ist damit Chinas profitabelstes Internetunternehmen.<\/li>\n<li>Als dritter und vierter gro\u00dfer Anbieter sind noch die Weibo-Dienste von <a href=\"http:\/\/www.sohu.com\/\">Sohu<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.netease.com\/\">NetEase<\/a> zu erw\u00e4hnen. Auch sie haben jeweils mehrere zehn Millionen registrierte Nutzer. Anders als die beiden Gro\u00dfen l\u00f6schen sie im Normalbetrieb bislang noch nicht ganz so viele regierungskritische Beitr\u00e4ge unverz\u00fcglich, wie das bei Sina Weibo und Tencent \u00fcblich ist. Daf\u00fcr mussten die Betreiber Sohu und NetEase bereits zweimal ihre Dienste f\u00fcr mehrere Tage komplett ausschalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcberhaupt die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2012-03\/china-internet-seite\">Zensur<\/a>: Die chinesischen Beh\u00f6rden haben alle Anbieter dazu verpflichtet, Eintr\u00e4ge mit bestimmten Begriffen sofort zu l\u00f6schen oder gar nicht erst hochzuladen. Welche Begriffe das sind, hat die Regierung auf einer Schwarzen Liste festgehalten. Darunter befinden sich W\u00f6rter wie &#8222;Demokratie&#8220; oder &#8222;Menschenrechte&#8220;, aber auch die Namen von einer Reihe von bekannten Dissidentinnen und Dissidenten. Je nach Nachrichtenlage setzen die Beh\u00f6rden auch W\u00f6rter wie Zugungl\u00fcck, Erdbeben oder B\u00f6rsenabsturz auf diese Liste. Die Kommentarfunktion ist ebenfalls h\u00e4ufig blockiert.<\/p>\n<p>Sina vergibt au\u00dferdem seit Kurzem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2012-05\/china-zensur-kurznachrichten\">Punkte<\/a>. F\u00fcr jede unerw\u00fcnschte \u00c4u\u00dferung entzieht sie dem Nutzer einen Punkt. Wer \u00fcber gar keine Punkte mehr verf\u00fcgt, dessen Account wird gek\u00fcndigt. Vor einiger Zeit hatte die chinesische Regierung schon mal die sogenannte Real-Name-Policy verf\u00fcgt, wonach jeder Nutzer sich mit seinem echten Namen zu registrieren hat. Diese Regel ist aber bislang kaum umgesetzt. Die Emp\u00f6rung im Netz dar\u00fcber war so gro\u00df, dass Sina prompt auch &#8222;Real-Name-Policy&#8220; auf die Schwarze Liste setzte. Alle Eintr\u00e4ge mit diesem Begriff waren blockiert \u2013 damit jedoch auch die neue Nutzerordnung.<\/p>\n<p>Bleibt noch Twitter. Das US-Portal ist im chinesischen Netz zwar gesperrt \u2013 in China aber dennoch verbreitet. \u00dcber sogenannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Virtual_Private_Network#Praktischer_Nutzen_eines_VPNs\">VPNs<\/a> (Virtual Private Networks) k\u00f6nnen sich Chinesen \u00fcber ausl\u00e4ndische Server bei Twitter einloggen. Mit einer VPN-Software erreichten sie eine Art Tunnel zwischen ihrem Rechner und dem ausl\u00e4ndischen Server. Ihre Anfrage an twitter.com kommt damit nicht mehr \u00fcber einen chinesischen, also \u00fcberwachten Server, sondern \u00fcber den im Ausland. So k\u00f6nnen bei Twitter all die Diskussionen stattfinden, die bei Sina, Tencent und Soho nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich sind.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schutz der Privatsph\u00e4re? Das scheint vor allem f\u00fcr junge Chinesen kein Thema zu sein. Neulich bin ich in Peking mit ein paar chinesischen Freunden unterwegs gewesen. 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