{"id":900,"date":"2013-03-05T11:01:12","date_gmt":"2013-03-05T10:01:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=900"},"modified":"2013-03-10T15:27:30","modified_gmt":"2013-03-10T14:27:30","slug":"china-verabschiedet-sich-vom-wachstumswahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/05\/china-verabschiedet-sich-vom-wachstumswahn\/","title":{"rendered":"China verabschiedet sich vom Wachstumswahn"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht war es der <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/01\/15\/lieber-smog-im-filter-als-in-der-lunge\/\">Rekordsmog vom Januar<\/a> in Peking. Vielleicht war es schlicht \u00f6konomischer Sachverstand, der Chinas F\u00fchrung umdenken lie\u00df. Erstmals sagt sie \u00f6ffentlich, dass doppelstellige Wachstumsraten einer Volkswirtschaft auf Dauer nicht bekommen.<!--more--><\/p>\n<p>Bei seiner Abschiedsrede <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-03\/china-volkskongress-jiabao-rede\">am Dienstag auf dem Nationalen Volkskongress<\/a> (NVK) hat Chinas scheidender Premierminister Wen Jiabao zum ersten Mal eine Abkehr vom &#8222;Wachstum um jeden Preis&#8220; gefordert. Chinas F\u00fchrung werde sich k\u00fcnftig mehr um das Wohlbefinden der Menschen und um die Umwelt k\u00fcmmern, sagte Wen zum Auftakt der j\u00e4hrlichen Sitzung des Kongresses. Sein wichtigster Satz: &#8222;Sozialprogramme werden k\u00fcnftig Priorit\u00e4t erhalten, wirtschaftliche Entwicklungsvorhaben daf\u00fcr zur\u00fcck genommen.&#8220; Chinas F\u00fchrung werde &#8222;das Sichern und Verbessern des Wohlbefindens der Menschen zum Ausgangspunkt und Ziel aller Regierungsarbeit&#8220; machen. Es war der letzte Regierungsbericht des Premiers. An diesem Dienstag \u00fcbergibt er nach zehnj\u00e4hriger Amtszeit an seinen Nachfolger Li Keqiang.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Wens Amtszeit war Chinas Wirtschaft fast jedes Jahr zweistellig gewachsen. Im vergangenen Jahr betrug das Wachstum hingegen nur noch 7,8 Prozent. F\u00fcr dieses Jahr strebt die Regierung eine Rate von nur noch 7,5 Prozent an. Das Wachstumsziel ist mehr als Prognose. &#8222;Es ist eher ein Signal an die Provinzpolitiker, dass die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten vorbei sind und sie sich weniger auf gro\u00dfe Investitionsprojekte verlassen d\u00fcrfen&#8220;, schreibt das <a href=\"https:\/\/id.wsj.com\/auth\/proxy\/refresh?url=http%3A%2F%2Feu.wsj.com%2Fhome-page%3F_nocache%3D1327424392752%26user%3Dwelcome%26mg%3Did-wsj\">Wall Street Journal<\/a>.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hatten die hohen Wachstumsraten der Vergangenheit einige Nebenwirkungen. Nicht nur der Immobilienmarkt drohte zu \u00fcberhitzen. Die vielen neuen Baustellen, Fabriken und Autos haben auch die ohnehin schlechten Luftwerte in weiten Teilen des Landes weiter in die H\u00f6he getrieben. &#8222;Die Wirtschaftsentwicklung l\u00e4uft zunehmend dem Umweltschutz entgegen&#8220;, sagte Wen in seiner Rede. Zwar habe sich der Wohlstand in den vergangenen f\u00fcnf Jahren nahezu verdoppelt. Dennoch sei die wirtschaftliche Entwicklung in China &#8222;unausgewogen, unkoordiniert und nicht aufrecht zu erhalten&#8220;. Es gebe mehr \u00dcberkapazit\u00e4ten, auch die Unternehmen seien oft zu wenig innovativ. Zudem sei die <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/12\/21\/chinas-neue-super-ungleichheit\/\">Kluft zwischen Arm und Reich<\/a> zu gro\u00df geworden. Es gebe mehr soziale Probleme als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Chinas F\u00fchrung sind das alles Gr\u00fcnde, den M\u00e4rkten nicht v\u00f6llig freie Hand zu lassen. Immer mehr Fabriken und immer mehr Produktion, das war einmal. Stattdessen sollen die L\u00f6hne steigen. Mehr Geld soll auch in Bildung, sozialen Wohnungsbau, das Gesundheitssystem und den Aufbau einer Alters- und Krankenversorgung flie\u00dfen. Insgesamt will die F\u00fchrung die Staatsausgaben um rund acht Prozent auf umgerechnet etwa 860 Milliarden Euro erh\u00f6hen. Der chinesische Staat kann sich das leisten. Der Anteil des Defizits an der j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung liegt bei gerade einmal zwei Prozent.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine so gro\u00dfe Volkswirtschaft wie China sind auch einstellige Wachstumsraten kein Beinbruch. Ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 7,5 Prozent f\u00fcr 2013 bedeutet in absoluten Zahlen noch immer ein Plus von fast vier Billionen Yuan (493 Milliarden Euro). Zum Vergleich: 2010 wuchs Chinas Wirtschaft mit 10,3 Prozent doppelstellig ebenfalls um 4,1 Billionen Yuan. Das hei\u00dft: In absoluten Zahlen ist das Wachstum 2013 gar nicht so viel geringer als im Boomjahr 2010.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht war es der Rekordsmog vom Januar in Peking. Vielleicht war es schlicht \u00f6konomischer Sachverstand, der Chinas F\u00fchrung umdenken lie\u00df. 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