{"id":948,"date":"2013-03-18T17:12:06","date_gmt":"2013-03-18T16:12:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=948"},"modified":"2013-03-19T04:29:42","modified_gmt":"2013-03-19T03:29:42","slug":"volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/","title":{"rendered":"Volkswagen wird den Chinesen zu stark"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich l\u00e4uft es f\u00fcr Volkswagen in China gro\u00dfartig. Von mehr als neun Millionen weltweit verkauften Autos ging im vergangenen Jahr fast ein Drittel an Chinesen. Bis 2018 will das Wolfsburger Unternehmen die St\u00fcckzahl in der Volksrepublik noch einmal um zwei Millionen erh\u00f6hen. Damit nicht genug: In den kommenden Jahren sollen zehn neue Werke entstehen, allein sieben davon im Reich der Mitte. Doch ein zun\u00e4chst rein technisches Problem zeigt nun, wie schwer sich der drittgr\u00f6\u00dfte Autokonzern der Welt mit dem chinesischen Markt und mit der F\u00fchrung des Landes tut.<!--more--><\/p>\n<p>Am Wochenende hat Volkswagen best\u00e4tigt, aufgrund von Getriebeproblemen w\u00fcrde eine bisher unbestimmte Zahl von Autos zur\u00fcckgerufen. Wie viele und um welche Modelle es sich handelt, konnte der Sprecher des Konzerns nicht beantworten. <a href=\"http:\/\/www.globaltimes.cn\/content\/768675.shtml#.UUbybqWD2lU\">Das chinesische Staatsfernsehen CCTV berichtet von einer halben Million Fahrzeuge.<\/a><\/p>\n<p>Probleme gibt es mit den Direktschaltgetrieben der Typen DQ200 und DQ250. Sie sollen eigentlich die Vorteile einer automatischen Gangschaltung mit denen eines Schaltgetriebes verbinden. Mit dem Antippen eines Wahlhebels etwa am Lenkrad \u00f6ffnet die erste Kupplung, gleichzeitig schlie\u00dft die zweite, sodass manuell in den n\u00e4chsten Gang geschaltet wird. Das Fu\u00dfpedal entf\u00e4llt. Allerdings beklagen chinesische VW-Fahrer bereits seit einiger Zeit, dass diese Technik nicht reibungslos funktioniert, sondern zu unkontrolliertem Beschleunigen oder Abbremsen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nach Ansicht chinesischer Autoexperten reagiert VW viel zu sp\u00e4t auf diese Kritik. Bereits Anfang 2012 hatten sich die Beschwerden geh\u00e4uft. Deutsche VW-Manager spielten das Problem damals herunter. Doch die chinesischen Verbraucher lie\u00dfen sich kaum bes\u00e4nftigen. Vor allem in den sozialen Netzwerken war die Wut auf den Konzern gro\u00df. Blogger warfen VW Arroganz vor, der Konzern behandle chinesische Autok\u00e4ufer zweitklassig.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckruf soll freiwillig erfolgt sein<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.chinadaily.com.cn\/bizchina\/2012-05\/28\/content_15404193.htm\">VW reagierte im vergangenen Mai<\/a>: In Absprache mit den beiden chinesischen Joint-Venture-Unternehmen versprach der Konzern, die Garantie f\u00fcr die Direktschaltgetriebe auf zehn Jahre oder bis zu 160.000 Kilometer zu erweitern.<\/p>\n<p>Am Freitag nun griff das Staatsfernsehen das Problem erneut auf, passenderweise am Tag des Verbraucherschutzes. Die M\u00e4ngel seien auch nach einem Jahr noch nicht behoben, hie\u00df es in der beliebten Sendung &#8222;3.15&#8220;. Das chinesische Amt f\u00fcr Qualit\u00e4tsaufsicht legte am Samstag nach: Es forderte Volkswagen auf, unverz\u00fcglich s\u00e4mtliche defekte Autos zur\u00fcckzurufen. Die Anordnung sa\u00df, noch am selben Tag k\u00fcndigte der Konzern die R\u00fcckrufaktion an.<\/p>\n<p>Volkswagen selbst behauptet, der R\u00fcckruf sei freiwillig und nicht auf Druck der Beh\u00f6rden erfolgt. Die im vergangenen Jahr veranlasste Serviceaktion sei &#8222;ausgezeichnet&#8220; gelaufen und von den Kunden auch angenommen worden. Bei 90 Prozent aller Fahrzeuge habe VW inzwischen neue Software aufgespielt. &#8222;Volkswagen hat und wird weiterhin eng mit den zust\u00e4ndigen Stellen zusammenarbeiten&#8220;, hei\u00dft es in einer schriftlichen Stellungnahme.<\/p>\n<p><strong>VW war in der Modellpolitik f\u00fcr China nachl\u00e4ssig<\/strong><\/p>\n<p>Dass ein so erfolgreicher Konzern wie Volkswagen die Getriebeprobleme aber auch nach \u00fcber einem Jahr offensichtlich nicht in den Griff bekommt, wirft Fragen auf. Hat der drittgr\u00f6\u00dfte Autobauer der Welt den chinesischen Konsumenten tats\u00e4chlich untersch\u00e4tzt? M\u00f6glich, es w\u00e4re nicht das erste Mal. Nachdem VW in China bis in die 1990er-Jahre hinein Marktanteile von \u00fcber 80 Prozent hielt, <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/karriere\/0,2828,351809,00.html\">war der Absatz 2004 schon einmal massiv eingebrochen<\/a>. Die Modellpolitik war daf\u00fcr zumindest mit ein Grund: Damals dachte man offenbar, die Chinesen k\u00f6nne man immer noch mit einem Modell aus den sp\u00e4ten 1970ern abspeisen, dem Santana. Er war sogar noch mit einem Kassettenradio ausgestattet, obwohl CD-Player auch in China l\u00e4ngst Standard waren.<\/p>\n<p>Hinter dem j\u00fcngsten Fernsehbeitrag auf CCTV k\u00f6nnte allerdings auch der chinesische Staat stecken. Offiziell gibt das nat\u00fcrlich niemand zu. Aber es ist kein Geheimnis, dass Volkswagen einigen in der chinesischen F\u00fchrung mittlerweile zu stark geworden ist. Die bombastischen VW-Partys w\u00e4hrend der Pekinger Automesse im vergangenen Jahr betrachteten einige Staatsmedien bereits mit Argwohn und mahnten mehr Bescheidenheit an.<\/p>\n<p>Aktuell liegt der Marktanteil in China bei etwas \u00fcber 20 Prozent \u2013 Tendenz steigend. Doch die F\u00fchrung will auch die landeseigenen Automarken etablieren. Und der Einfluss des Staates ist gro\u00df.<\/p>\n<p>Noch wird Volkswagen gebraucht, um auch in Chinas unterentwickelten Provinzen wie etwa Xinjiang oder Sichuan eine Automobilindustrie aufzubauen. Doch wie lange noch? Wer hoch fliegt, k\u00f6nnte tief fallen \u2013 vor allem in der Volksrepublik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich l\u00e4uft es f\u00fcr Volkswagen in China gro\u00dfartig. Von mehr als neun Millionen weltweit verkauften Autos ging im vergangenen Jahr fast ein Drittel an Chinesen. Bis 2018 will das Wolfsburger Unternehmen die St\u00fcckzahl in der Volksrepublik noch einmal um zwei Millionen erh\u00f6hen. Damit nicht genug: In den kommenden Jahren sollen zehn neue Werke entstehen, allein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[19319],"tags":[24436,153,24435,24433,24432,24437,24434],"class_list":["post-948","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-roter-kapitalismus","tag-cctv","tag-china","tag-direktschaltgetriebe","tag-dsg","tag-volkswagen","tag-vw","tag-wolfsburg"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Volkswagen wird den Chinesen zu stark - China-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Volkswagen wird den Chinesen zu stark - China-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eigentlich l\u00e4uft es f\u00fcr Volkswagen in China gro\u00dfartig. Von mehr als neun Millionen weltweit verkauften Autos ging im vergangenen Jahr fast ein Drittel an Chinesen. Bis 2018 will das Wolfsburger Unternehmen die St\u00fcckzahl in der Volksrepublik noch einmal um zwei Millionen erh\u00f6hen. Damit nicht genug: In den kommenden Jahren sollen zehn neue Werke entstehen, allein [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"China-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-03-18T16:12:06+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-03-19T03:29:42+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Lee\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Lee\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/\",\"name\":\"Volkswagen wird den Chinesen zu stark - China-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-03-18T16:12:06+00:00\",\"dateModified\":\"2013-03-19T03:29:42+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Volkswagen wird den Chinesen zu stark\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\",\"name\":\"China-Blog\",\"description\":\"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\",\"name\":\"Felix Lee\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Felix Lee\"},\"description\":\"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Volkswagen wird den Chinesen zu stark - China-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Volkswagen wird den Chinesen zu stark - China-Blog","og_description":"Eigentlich l\u00e4uft es f\u00fcr Volkswagen in China gro\u00dfartig. Von mehr als neun Millionen weltweit verkauften Autos ging im vergangenen Jahr fast ein Drittel an Chinesen. Bis 2018 will das Wolfsburger Unternehmen die St\u00fcckzahl in der Volksrepublik noch einmal um zwei Millionen erh\u00f6hen. Damit nicht genug: In den kommenden Jahren sollen zehn neue Werke entstehen, allein [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/","og_site_name":"China-Blog","article_published_time":"2013-03-18T16:12:06+00:00","article_modified_time":"2013-03-19T03:29:42+00:00","author":"Felix Lee","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Felix Lee","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"3\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/","name":"Volkswagen wird den Chinesen zu stark - China-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website"},"datePublished":"2013-03-18T16:12:06+00:00","dateModified":"2013-03-19T03:29:42+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Volkswagen wird den Chinesen zu stark"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/","name":"China-Blog","description":"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5","name":"Felix Lee","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","caption":"Felix Lee"},"description":"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=948"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/948\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":965,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/948\/revisions\/965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}