{"id":986,"date":"2013-03-28T15:49:34","date_gmt":"2013-03-28T14:49:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=986"},"modified":"2013-03-28T16:47:09","modified_gmt":"2013-03-28T15:47:09","slug":"chinas-spritspar-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/28\/chinas-spritspar-revolution\/","title":{"rendered":"Chinas Spritspar-Revolution"},"content":{"rendered":"<p>In Deutschland waren extrem sparsame Autos bislang wenig gefragt &#8211; man denke nur an den Flop mit dem 3-Liter-Lupo von VW. Die Sparmodelle wurden von der<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/auto\/2013-03\/autosalon-genf\"> SUV-Mode \u00fcberrollt<\/a>.<\/p>\n<p>Auch die Chinesen fahren eigentlich gern dicke Autos. Doch die F\u00fchrung in Peking hat den Trend zum Spritschlucker als Problem erkannt und will nun mit mehr oder weniger sanftem Druck die Einf\u00fchrung kleiner, Kraftstoff sparender Wagen durchsetzen. Die Wachstumsnation in Fernost k\u00f6nnte Deutschland also demn\u00e4chst in umweltfreundlicher Mobilit\u00e4t \u00fcberholen.<\/p>\n<p><!--more-->Der Grund f\u00fcr das neue \u00d6ko-Bewusstsein: ein Winter mit Dauersmog und rekordhohen Feinstaubwerten. Darum hat Chinas Regierung vergangene Woche beschlossen, den Benzinverbrauch von Autos deutlich zu drosseln. Bereits bis 2015 soll der Durchschnittsverbrauch auf 6,9 Liter je 100 Kilometer gesenkt werden, bis 2020 dann auf nur noch f\u00fcnf Liter.<\/p>\n<p>Ein Baustein ist die F\u00f6rderung kleinerer Autos mit geringerem Hubraum. Doch das Ziel ist nur erreichbar, wenn die Autobauer auch konsequent auf neue Techniken setzen, etwa Leichtbauweise oder Hybridmotoren, die sowohl Strom aus Batterien als auch Benzin nutzen. &#8222;Das wird hart f\u00fcr jeden, besonders f\u00fcr die kleinen Hersteller, weil sie sparsamere Motoren verwenden m\u00fcssen&#8220;, wird Yale Zhang, zust\u00e4ndig f\u00fcr den chinesischen Automarkt bei der Beratungsfirma CSM Worldwide, von Reuters zitiert.<\/p>\n<p>Besonders f\u00fcr die Volksrepublik ist diese Regelung in der Tat ein sehr ehrgeiziges Ziel. J\u00fcngsten Daten zufolge liegt der Durchschnittsverbrauch bislang noch bei rund acht Litern je 100 Kilometer &#8211; und damit sogar h\u00f6her als in der Automobilnation Deutschland. Dort ben\u00f6tigen Autos im Schnitt derzeit auf 100 Kilometer rund 7,5 Liter. Die Vorliebe der Chinesen f\u00fcr dicke Autos hat konkrete Gr\u00fcnde: Chinas Mittelschicht ist erst vor einigen Jahren zu so viel Verm\u00f6gen gekommen, dass sie sich eigene Autos leisten kann. Viele dieser Erstk\u00e4ufer denken sich: Wenn schon ein Auto, dann muss es auch ein gro\u00dfes sein. Porsche Cayenne, VW Phaeton sowie SUV von Daimler, GM, Nissan und BMW sind in China Verkaufsschlager. Kleinfahrzeuge werden bei den Chinesen sehr viel weniger nachgefragt.<\/p>\n<p>Der j\u00fcngste Vorsto\u00df der Regierung k\u00f6nnte den Trend umkehren. Das wiederum k\u00f6nnte der deutschen Autoindustrie in die H\u00e4nde spielen: &#8222;Wir sind zuversichtlich, die finalen Verbrauchs- und CO2-Ziele in China zu erf\u00fcllen&#8220;, zeigt sich ein Daimler-Sprecher auf ZEIT-ONLINE-Anfrage zuversichtlich. So <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/25\/T-Brennende-Elektroautos\">entwickelt<\/a> Daimler in einem Joint Venture mit dem chinesischen Autobauer BYD (Build Your Dreams) ein Elektro-Auto namens Denza. Bereits im ersten Halbjahr 2014 soll es auf den Markt kommen.<\/p>\n<p>Volkswagen will eigenen Angaben zufolge ohnehin bis 2018 zum &#8222;\u00f6kologisch nachhaltigsten Autohersteller der Welt&#8220; werden. Bis 2020 soll der CO2 -Aussto\u00df der gesamten europ\u00e4ischen Neuwagenflotte auf 95 Gramm pro Kilometer sinken \u2013 damit w\u00fcrde VW den von der EU vorgegebenen Grenzwert erf\u00fcllen. Er entspreche weniger als vier Litern Verbrauch, erl\u00e4utert ein Sprecher. Selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrden diese Umweltziele dann auch f\u00fcr China gelten, versichert er.<\/p>\n<p>Die chinesische Regierung scheint einer Selbstverpflichtung der Autokonzerne aber nicht so recht zu trauen. Auch vor diesem Winter mit wochenlangem Smog \u00fcber weiten Teilen Chinas tobte in Peking eine heftige Debatte, wie strengere Regeln f\u00fcr den Benzinverbrauch eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnten. Die massive Umweltverschmutzung hat die F\u00fchrung inzwischen aber so sehr unter Druck gesetzt, dass sich der neue Ministerpr\u00e4sident Li Keqiang in Zugzwang sieht und nun h\u00e4rtere Regeln gegen die Verschmutzung festlegt.<\/p>\n<p>Auch was die Durchsetzung von Elektroautos betrifft, k\u00f6nnte China schneller zum Ziel kommen als andere L\u00e4nder. Der Unionsfraktionschef im Bundestag, Volker Kauder, berichtete bei seinem China-Besuch in dieser Woche von seinem Gespr\u00e4ch mit Chinas Wissenschafts- und Technologieminister Wang Gang. So wie andere L\u00e4nder habe auch China das Problem, die Einf\u00fchrung des Elektroautos voranzutreiben. Solange es noch keinen einheitlichen Standard f\u00fcr die Steckdosen zum Aufladen gebe, hielten sich auch die chinesischen Autok\u00e4ufer zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wang Gang will daher zuerst da ansetzen, wo der Staat den meisten Einfluss hat: bei den Flotten der regierungseigenen Betriebe &#8211; etwa Verkehrsgesellschaften oder Energieversorgern. Und das sind in China mit mehreren Zehntausend Fahrzeugen jede Menge. Wenn damit erst einmal ein Vorbild geschaffen ist, kann und wird die Privatwirtschaft nachziehen. Ein Modell, so Kauder, das auch Deutschland grunds\u00e4tzlich \u00fcbernehmen k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland waren extrem sparsame Autos bislang wenig gefragt &#8211; man denke nur an den Flop mit dem 3-Liter-Lupo von VW. Die Sparmodelle wurden von der SUV-Mode \u00fcberrollt. Auch die Chinesen fahren eigentlich gern dicke Autos. 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