{"id":993,"date":"2013-04-02T13:47:09","date_gmt":"2013-04-02T11:47:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=993"},"modified":"2013-04-02T15:35:03","modified_gmt":"2013-04-02T13:35:03","slug":"chinesen-bandigen-apple","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/04\/02\/chinesen-bandigen-apple\/","title":{"rendered":"Chinesen b\u00e4ndigen Apple"},"content":{"rendered":"<p>Apple-Chef Tim Cook hat sich h\u00f6chstpers\u00f6nlich auf der chinesischen Internetseite des Unternehmens <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2013-04\/apple-china-entschuldigung\">entschuldigt<\/a>. Einige chinesische Kunden w\u00fcrden den kalifornischen Computerkonzern als &#8222;arrogant, nachl\u00e4ssig und gleichg\u00fcltig&#8220; empfinden, schrieb er Anfang der Woche. Das sei bedauerlich, er bitte um Entschuldigung. Cook f\u00fchrt das Versagen des Konzerns auf einen internen Kommunikationsfehler zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ein Kommunikationsfehler? Wohl kaum. Die Vorw\u00fcrfe gegen Apple sind handfest. Das Unternehmen bietet chinesischen K\u00e4ufern von iPhones und iPads seit Jahren schlechtere Garantieleistungen an als Kunden in anderen L\u00e4ndern. Bringt ein Kunde innerhalb der Garantiezeit ein Ger\u00e4t zur\u00fcck, bekommt er in China kein neues, sondern lediglich eine Reparatur. In dieser Zeit stellt Apple kein Ersatzger\u00e4t zur Verf\u00fcgung. Auf das reparierte Ger\u00e4t gibt es am Ende auch keine neue Ein-Jahres-Garantie. Diese Praxis hat\u00a0nichts mit Kommunikation zu tun, sondern allein damit, dass Apple \u2013 wie auch andere ausl\u00e4ndische Firmen &#8211; den chinesischen Konsumenten nach wie vor nicht f\u00fcr ganz voll nimmt.<!--more--><\/p>\n<p>Der chinesische Staatssender CCTV hatte vor knapp drei Wochen den schlechten Service von Apple erstmals thematisiert. Der Beitrag brachte in Chinas sozialen Netzwerken eine Welle ins Rollen. Als Apple zun\u00e4chst nicht reagierte, warf die <em>Volkszeitung<\/em>, das Organ der Kommunistischen Partei, auf einer ganzseitigen Titelgeschichte dem Unternehmen &#8222;Arroganz und Gier&#8220; vor. Andere Medien schlossen sich der Kritik an.<\/p>\n<p>Apple kann das nicht egal sein. China ist f\u00fcr das Unternehmen mittlerweile der drittgr\u00f6\u00dfte Absatzmarkt. Allein im ersten Gesch\u00e4ftsquartal hat Apple 7,3 Milliarden Dollar umgesetzt &#8211;\u00a0 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Cook selbst sagte unl\u00e4ngst, China werde bald zum wichtigsten Markt f\u00fcr Apple aufsteigen.<\/p>\n<p>Viele Apple-Manager scheinen die Verbraucher in China hingegen f\u00fcr beschr\u00e4nkt zu halten, verdorben von Billigprodukten, ohne eine Ahnung davon, was guter Service ist. Dabei h\u00e4tte Apple von Fehlern anderer ausl\u00e4ndischer Unternehmen lernen k\u00f6nnen. Auch <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/china-blogger-zertruemmert-siemens-kuehlschrank\/5867262.html\">Siemens-Bosch verkaufte undichte K\u00fchlschr\u00e4nke<\/a>, und versuchte zuerst die Kritik der Verbraucher zu ignorieren. Auch Gucci und zuletzt <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/03\/18\/volkswagen-wird-den-chinesen-zu-stark\/\">Volkswagen <\/a>reagierten erst, als die Beh\u00f6rden sich einschalteten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424127887324789504578382571740404826.html\">Ausl\u00e4ndische Medien zitieren in diesen F\u00e4llen gerne Analysten<\/a>, die der KP-F\u00fchrung eine Kampagne gegen erfolgreiche ausl\u00e4ndische Firmen unterstellen. Das geschehe, um heimische Anbieter zu sch\u00fctzen. Als Beleg gilt dabei meist, die Vorw\u00fcrfe seien in der Staatspresse erschienen. Das aber ist eine absurde Schlussfolgerung. Alle Zeitungen und Fernsehsender stehen in China unter staatlicher Kontrolle. Das hei\u00dft aber noch lange nicht, dass hinter jedem einzelnen Bericht die KP steckt. Im Fall von Apple und Volkswagen tauchten die Vorw\u00fcrfe als erstes in den sozialen Netzwerken auf. Solche kritischen Verbraucher lassen sich schwer vom Staat b\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Der Apple-Chef scheint das nun verstanden zu haben. Er will die Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcche \u00fcberarbeiten. Sein Unternehmen werde zudem s\u00e4mtliche kaputten iPhones der Baureihen 4 und 4S durch neue Ger\u00e4te ersetzen. &#8222;F\u00fcr die Sorgen und die Missverst\u00e4ndnisse, die an Konsumenten weitergetragen wurden, entschuldigen wir uns aus tiefstem Herzen&#8220;, schreibt Cook.<\/p>\n<p>Das sind Worte, die jeder Konsument gerne h\u00f6rt &#8211; egal in welchem Land.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple-Chef Tim Cook hat sich h\u00f6chstpers\u00f6nlich auf der chinesischen Internetseite des Unternehmens entschuldigt. Einige chinesische Kunden w\u00fcrden den kalifornischen Computerkonzern als &#8222;arrogant, nachl\u00e4ssig und gleichg\u00fcltig&#8220; empfinden, schrieb er Anfang der Woche. Das sei bedauerlich, er bitte um Entschuldigung. Cook f\u00fchrt das Versagen des Konzerns auf einen internen Kommunikationsfehler zur\u00fcck. Ein Kommunikationsfehler? Wohl kaum. 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