{"id":4049,"date":"2014-02-28T11:49:02","date_gmt":"2014-02-28T10:49:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/?p=4049"},"modified":"2014-03-07T08:05:17","modified_gmt":"2014-03-07T07:05:17","slug":"munster-deutschlands-radfahrparadies-wird-alt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/2014\/02\/28\/munster-deutschlands-radfahrparadies-wird-alt\/","title":{"rendered":"M\u00fcnster: Deutschlands Radfahrparadies wird alt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-4051 aligncenter\" alt=\"Schmale Radwege gibt es viele in M\u00fcnsters Zentrum. Dieser f\u00fchrt mitten durch die Bushaltestelle f\u00fchren \u00a9 Reidl\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_124446.jpg\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_124446.jpg 360w, https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_124446-303x540.jpg 303w\" sizes=\"(max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/p>\n<p>Zugegeben, meine Anspr\u00fcche waren hoch. Es war mein erster Besuch im als Fahrradstadt bekannten M\u00fcnster, und ich hatte erwartet, dass die Stadt hier den Radfahrern im \u00fcbertragenen Sinn einen roten Teppich ausrollt. Den gibt es nat\u00fcrlich nicht. Aber dass die Radwege im Zentrum in der Regel nur unwesentlich breiter sind als ein Fahrradlenker und \u00fcberwiegend auf Hochbordradwegen verlaufen, hat mich dann doch erstaunt.<\/p>\n<p>M\u00fcnster ist zweifelsohne Fahrradstadt. Aber eine, die Gefahr l\u00e4uft, langfristig ihre Vorreiterrolle an St\u00e4dte wie Freiburg oder Karlsruhe abzutreten.<!--more--><\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der Radfahrer hier unterwegs sind. Menschen jeden Alters radeln hier auf ihren Wegen. &#8222;Radverkehr ist in M\u00fcnster komplex, dicht und selbstverst\u00e4ndlich&#8220;, hatte mir Stephan B\u00f6hme, der Fahrradbeauftragte der Stadt, vorab gesagt. Damit hat er recht.<\/p>\n<p>Das Wegenetz ist durchg\u00e4ngig und erkl\u00e4rt sich von selbst. Man f\u00e4hrt intuitiv. Jeder noch so kleine Teilabschnitt ist f\u00fcr Radfahrer markiert. So lenkt beispielsweise beim Linksabbiegen eine gut markierte Velospur den Fahrer von einem abgesenkten Bordstein auf die Stra\u00dfen zur Aufstellfl\u00e4che vor der Ampel. Hier sind die Radfahrer im Blickfeld der Autofahrer und k\u00f6nnen auf einer eigenen schmalen Spur sicher links abbiegen, um dort zur\u00fcck auf den Hochbordradweg zu gelangen.<\/p>\n<p>Das ist komfortabel. Insbesondere, wenn man fast allein auf der Stra\u00dfe unterwegs ist wie mein Begleiter Achim Hennecke, Entwickler und Sprecher des Radroutenplaners Naviki, und ich. Mit zehn weiteren Radfahrern m\u00f6chte ich mich allerdings nicht auf diesen Radwegen tummeln. Einander \u00fcberholen ist vielerorts kaum m\u00f6glich, ohne auf den Fu\u00dfweg auszuweichen \u2013 und der ist ebenfalls sehr schmal.<\/p>\n<p>Ausreichend Platz haben die Radfahrer in erster Linie auf der Promenade. Das ist eine etwa f\u00fcnf Kilometer lange Ringstra\u00dfe, die aus dem einstigen Befestigungsring um die Stadt entstanden ist. Sie umschlie\u00dft die Altstadt. Aber ausgerechnet hier, wo Radfahrer wirklich schnell unterwegs sein k\u00f6nnten, m\u00fcssen sie dauernd halten. Denn sie m\u00fcssen Autofahrern auf kreuzenden Stra\u00dfen Vorfahrt gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Das M\u00fcnsteraner Radwegenetz ist \u00fcber Jahrzehnte gewachsen. Hier haben die Menschen schon Radverkehr intelligent ins Verkehrsnetz integriert, als andere St\u00e4dte ausschlie\u00dflich f\u00fcr Autos planten. Der Bau vieler Anlagen liegt jedoch weit zur\u00fcck, und das merkt man ihnen an.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite sind in M\u00fcnster immer wieder unkonventionelle L\u00f6sungen zu entdecken, die Radfahren leicht und sicher machen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist der Kreisverkehr am <a href=\"http:\/\/www.google.de\/imgres?client=firefox-a&amp;hs=5qI&amp;sa=X&amp;rls=org.mozilla%3Aen-US%3Aofficial&amp;channel=sb&amp;biw=1280&amp;bih=620&amp;tbm=isch&amp;tbnid=s8EkDxSxGzqZRM%3A&amp;imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.muenster.de%2Fstadt%2Fstadtplanung%2Fradverkehr-anlagen_ludgeriplatz2008.html&amp;docid=7uJO4-0CJgdqBM&amp;imgurl=http%3A%2F%2Fwww.muenster.de%2Fstadt%2Fstadtplanung%2Fpics%2FLuftbild-Z_kompr-neu.jpg&amp;w=333&amp;h=250&amp;ei=FPoOU97iHoXWtAaDqoCoCw&amp;zoom=1&amp;iact=rc&amp;dur=699&amp;page=1&amp;start=0&amp;ndsp=16&amp;ved=0CGYQrQMwBQ\" target=\"_blank\">Ludgeriplatz<\/a>. &#8222;Kreisverkehre sind eine tolle Sache, au\u00dfer f\u00fcr Radfahrer&#8220;, sagt B\u00f6hme. Diese befinden sich in den Ein- und Ausfahrten extrem h\u00e4ufig im toten Winkel der Autofahrer. Deshalb wurden in M\u00fcnster die Ein- und Ausfahrten mit einer R\u00fcttelstrecke versehen. Das sind drei Zentimeter hohe Erhebungen auf der Stra\u00dfe, die den Radfahrer in die Fahrbahnmitte lotsen, vor die Pkw und Lkw. Sie sollen dort besser gesehen werden.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4052\" aria-describedby=\"caption-attachment-4052\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-4052 \" alt=\"Haifischz\u00e4hne am Ludgeriplatz. \u00dcber die Erhebungen f\u00e4hrt kein Radfahrer freiwillig \u00a9 Reidl\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_122443.jpg\" width=\"540\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_122443.jpg 638w, https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_122443-540x330.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4052\" class=\"wp-caption-text\">R\u00fcttelstrecke am Ludgeriplatz. \u00dcber die Erhebungen f\u00e4hrt kein Radfahrer freiwillig \u00a9 Reidl<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Des Weiteren f\u00fchren Stoppschilder am Kreisverkehr dazu, dass Rad- und Autofahrer vor der Einfahrt halten m\u00fcssen. Das verringere die Geschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer und erh\u00f6he die Aufmerksamkeit und den gegenseitigen Respekt, sagt B\u00f6hme. Die Zahl der Unf\u00e4lle habe sich an dieser Stelle halbiert.<\/p>\n<p>Die hohe Unfallzahl ist M\u00fcnsters Makel. Seit Jahren f\u00fchrt die westf\u00e4lische Stadt die Unfallstatistik in Nordrhein-Westfalen an. F\u00fcr die Polizei und B\u00f6hme ist der Fall klar: Das liegt an den Studenten. &#8222;Zweimal im Jahr steigt die Zahl der Unf\u00e4lle an, und zwar immer zu Semesterbeginn&#8220;, sagt B\u00f6hme. Die Polizei reagiert mit Pr\u00e4ventionsarbeit und massiver Pr\u00e4senz in der Stadt.<\/p>\n<p>Allein in den zwei, drei Stunden, in denen ich durch M\u00fcnster radelte, habe ich drei Fahrrad-Polizisten gesehen. &#8222;Sie sind nicht nur pr\u00e4sent, sie greifen auch durch&#8220;, sagt mein Begleiter Hennecke.<\/p>\n<p>Das zeigt Wirkung. Die M\u00fcnsteraner Radfahrer halten sich an die Regeln. Fahren auf dem Fu\u00dfweg oder auf dem Radweg der falschen Stra\u00dfenseite, also als Geisterfahrer, ist die Ausnahme. Wer nachts ohne Licht unterwegs ist, werde sofort herausgewunken und m\u00fcsse h\u00e4ufig auch pusten zwecks Alkoholtest, erkl\u00e4rt Achim Hennecke. Allein aus diesem Grund ist laut B\u00f6hme die Lichtquote in M\u00fcnster mit 94 Prozent sehr hoch.<\/p>\n<p>Nach B\u00f6hmes Informationen steigt der Radverkehr in M\u00fcnster. Um den Anschluss nicht zu verpassen, muss die Stadt ihr Konzept erweitern. Etwa den Radverkehr auf die Stra\u00dfe verlegen. In den schmalen Stra\u00dfen bleibt oft nur eine M\u00f6glichkeit: Parkpl\u00e4tze zu Fahrspuren machen. Das ist h\u00f6chst unpopul\u00e4r bei Politikern und Einzelh\u00e4ndlern. Aber manchmal sind die B\u00fcrger weiter als ihre Vertreter und ziehen eine gute Fahrradspur auf der Stra\u00dfe Parkpl\u00e4tzen vor.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4053\" aria-describedby=\"caption-attachment-4053\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-4053  \" alt=\"Aufstellfl\u00e4chen f\u00fcr Radfahrer findet man in M\u00fcnster h\u00e4ufig an Kreuzungen \u00a9 Reidl\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_150910.jpg\" width=\"540\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_150910.jpg 640w, https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_150910-148x84.jpg 148w, https:\/\/blog.zeit.de\/fahrrad\/files\/2014\/02\/20140219_150910-540x303.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4053\" class=\"wp-caption-text\">Aufstellfl\u00e4chen f\u00fcr Radfahrer findet man in M\u00fcnster h\u00e4ufig an Kreuzungen \u00a9 Reidl<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ob das auch in M\u00fcnster der Fall ist, will B\u00f6hme im Fr\u00fchjahr pr\u00fcfen. Er plant ein Symposium mit Fahrradlobbyisten, Verb\u00e4nden und B\u00fcrgern. Sie sollen in die neue Planung f\u00fcr den Radverkehr einbezogen werden. Ihre Ideen und W\u00fcnsche sollen sich im neuen Fahrradkonzept der Stadt widerspiegeln.<\/p>\n<p><i>Sehr lesenswert ist Rasmus Richters Bericht \u00fcber M\u00fcnsters Radverkehr, der bereits 2012 im Weblog Zukunft und Mobilit\u00e4t <a href=\"http:\/\/www.zukunft-mobilitaet.net\/11804\/analyse\/fahrradstadt-muenster-probleme-radwegbenutzungspflicht-kritik\/#more-11804\" target=\"_blank\">hier<\/a> erschienen ist. <\/i><\/p>\n<p><strong><em>In einer fr\u00fcheren Version wird die R\u00fcttelstrecke am Ludgeriplatz als &#8222;Haifischz\u00e4hne&#8220; bezeichnet. Die gibt es in M\u00fcnster an Kreisverkehren mit umlaufenden Radwegen.\u00a0<\/em> <\/strong><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zugegeben, meine Anspr\u00fcche waren hoch. 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