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Personen mit Höhenangst wird von einer Teilnahme dringend abgeraten!

 
© KW Institute for Contemporary Art

Eine Führung der Kunst-Werke verbindet Energiegewinnung mit Kunst.

Schwindelfrei sollte man sein für den Ausflug zu den Fort Hatchery Works in Neukölln. Und aufgeschlossen. Denn was die Kunst-Werke nüchtern als Einblick in die Produktionsabläufe eines Energieversorgers ankündigen, ist natürlich keine gewöhnliche Führung.

Mutige und Interessierte können sich unter FHW@kw-berlin.de anmelden.

18. Uhr & 19 Uhr | 10.-12. Dezember 2010 | FHW – Fort Hatchery Works | Weigandufer 49 | Berlin Neukölln

1 Kommentar

  1.   Stefanie

    Ich fand es wahnsinnig interessant. In die ernsthaften Erläuterungen der Produktionsabläufe im Kraftwerk schlichen sich mit einem kaum merklichen Augenzwinkern Absurditäten über den ominösen Zusatzstoff T3 ein (wohlgemerkt Nachfolger von T1 und T2). Höhepunkte waren Werkräume, in denen zahlreiche Schauspieler den Grob- und Feinschliff der T3-Eier glaubhaft vortäuschten – indem der Zusatzstoff hier als etwas sehr Wertvolles behandelt wurde, thematisierten die Macher unser Verhältnis zu Brennstoffen.

    Abgesehen davon, dass die Führung spannende Einblicke in Gebäude und Abläufe verschaffte, wurde man durch die Rahmenbedingungen ständig dazu angehalten, das Gesagte und Gezeigte zu hinterfragen. Insofern empfand ich das Ganze als eine Art Schule des Sehens – und als gute Unterhaltung noch dazu.

    Mich würde sehr interessieren, was Andere über diese Performance-Führung zu sagen haben.

 

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