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Der akademische Krieg

 
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Im Babylon diskutieren Experten im Anschluss an eine Filmvorführung von Human Terrain (2010) die amerikanische Kriegsführung.

Der Film Human Terrain dokumentiert die Versuche der US Militärs mit einer neuen Strategie die Situation im Irak und in Afghanistan in den Griff zu bekommen. Akademiker sollen Taktiken zur kulturellen Verständigung entwickeln, damit sich verhasste Soldaten und fremde Bevölkerung einander annähern. Die Dokumentation handelt von den Kontroversen um den akademischen Krieg: Sie begleitet die Experten an ihre Einsatzorte und zeigt die Reaktionen an den heimischen Universitäten, als das Programm sein erstes Todesopfer fordert.

Human Terrain lief bereits auf dem Filmfest in Leipzig. Dafür schließt an die Berlin-Premiere im Babylon eine hochkarätig besetzte Diskussion mit dem Regisseur James Der Derian, dem Sonderbeauftragten der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan Michael Steiner, Mitchell Moss von der amerikanischen Botschaft sowie dem Soziologieprofessor Harald Wenzel an.

20.30 Uhr | 08. Februar 20011 | Kino Babyon | Rosa-Luxemburg-Straße 30 | Berlin Mitte

2 Kommentare


  1. […] You can read the Zeit Online article here. […]

  2.   fiona

    Das so genannte „Human Terrain System“ des US Militärs läuft im Prinzip auf zwei Thesen heraus: „Cultural Awareness“ des Militärs zum Schutze der Zivilbevölkerung oder „Cultural Awareness“, um die militärische Aktion in Gang zu halten und das Image des Militärs im eigenen Land aufzuwerten. Ganz anders als der wirklich gute Film, drehte sich das anschließende Gespräch eher im Kreis und anstatt die Kernfragen anzugehen, wurden Amerikas Kriege in Afghanistan und Irak besprochen.

 

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