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Der bessere Kriegsdiskurs?

 
Promo © mawil.net

Am Gorki stellen sich Theater- und Comicmacher die Frage: Inwiefern kann man Kriegsgewalt auf der Bühne oder im Comic darstellen?

Eine Woche reflektiert das Festival Reality Kills, inwieweit sich Theater und Comic als Forum für einen angemessenen Kriegsdiskurs eignen. Die These: Gerade weil Comic und Theater nicht vorgeben ein Abbild der Wirklichkeit zu sein, kämen sie der subjektiven Realität näher als die Berichterstattung in Print- und Fernsehmedien. Sie verfügten über künstlerische Mittel, um das Grauen in Worte und Gefühle in Bilder zu packen.

Und so proben und diskutieren Comic-Zeichner und Autoren gemeinsam mit Regisseuren, Bühnen- und Kostümbildnern, Schauspielerm und Musikern. Sie wollen neue Möglichkeiten des interdisziplinären Austausches finden und vor allem präsentieren. Tatsächlich liest sich das Festivalprogramm bunt bis wild.

Am Sonntag eröffnet das Festival mit der Uraufführung von Alans Krieg. Die Erinnerung des GI Alan Cope. Die Inszenierung von Sascha Hargesheimer basiert auf dem Comic Alans Krieg (2010) von Emmanuel Guibert. Darin zeichnet Guibert die Kriegserfahrungen des US-Soldaten Alan Cope nach, der 1945 mit gerade einmal 20 Jahren in Le Havre landete.

20.15 Uhr | 20. März 2011 | Gorki Studio | Hinter dem Gießhaus 2 | Berlin Mitte

 

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