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Ein Podcast über Verbrechen – und was sie über die Menschheit erzählen

 

Wussten Sie, dass Sie sich vor ihren Liebsten fürchten müssen? Vom Partner ermordet zu werden, ist nämlich viel wahrscheinlicher, als von Terroristenhand zu sterben.

Sabine Rückert kennt viele solche Details: Als Kriminalreporterin der ZEIT hat sie über Jahre hinweg ausführliche Gespräche mit Mördern und Vergewaltigern geführt – und tiefe Einblicke in deren Gefühlswelt und Motive erhalten.

In unserem neuen Kriminalpodcast Verbrechen öffnet Rückert ihren Hörern nun die Tür zu deren Lebenswelten – und Lebensdramen. Was ist das für ein Mensch, der seinen Partner erschießen lässt? Was hat er erlebt, bevor seine Liebe in Mordlust kippte? Was muss eigentlich geschehen, damit das Monster im Menschen erwacht? Und: Wie hätte ich selbst wohl in einer ähnlichen Situation gehandelt? Rückert kennt aber auch die andere Seite: die aufreibende Suche von Ermittlern, Profilern und Staatsanwälten nach Kriminellen.

Die Geschichten von Verbrechen und Verbrechern faszinieren die Menschen seit jeher und bis heute: Der Tatort gehört zu den beliebtesten Fernsehsendungen in Deutschland. Sabine Rückerts Kriminalgeschichten aber sind wahre Fälle. In Verbrechen erzählt sie von jetzt an alle 14 Tage von ihnen und beschreibt so ganz nebenbei auch den Zustand unserer Gesellschaft – und die Abgründe ganz normaler Menschen.

Den Podcast können Sie hier direkt auf ZEIT ONLINE hören oder hier auf iTunes abonnieren. Auf allen weiteren gängigen Audioplattformen wird unser Podcast in den kommenden Tagen ebenfalls zur Verfügung stehen. Hergestellt wird Verbrechen wie alle unsere Podcasts von der Produzentin Maria Lorenz.

10 Kommentare

  1.   BräschtlingsGrättle

    „Vom Partner ermordet zu werden, ist nämlich viel wahrscheinlicher, als von Terroristenhand zu sterben. “ liegt wohl auch daran, dass es mehr „Partner“ gibt als Terroristen. Auch sind es die „die Abgründe ganz normaler Menschen. „, die Terror und Amok erst möglich machen.

  2.   Kunigunde53

    „Die Geschichten von Verbrechen und Verbrechern faszinieren die Menschen seit jeher und bis heute: Der Tatort gehört zu den beliebtesten Fernsehsendungen in Deutschland.“
    Das muss der Grund dafür sein, dass das ö/r-Fernsehen gefühlte 70% der Sendezeit darauf verwendet, seichte Kriminal- und Polizeifilmchen abzustrahlen.
    Die Beliebtheit des „Tatorts“ zu konstatieren ist kühn – das hätte die einfältige Intendantenschar wohl gerne.

  3.   karlmitdembart

    Zum Thema Mord fällt mir immer der alte Bert Brecht ein:
    „Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“

  4.   janismiteinemn

    “ Vom Partner ermordet zu werden, ist nämlich viel wahrscheinlicher, als von Terroristenhand zu sterben. “
    Glaube ich gern, hatte schon öfter ein ungutes Gefühl.

  5.   tb

    Sollen wir den Angehörigen der NSU Opfer sagen: Statistisch gesehen sind ihre Männer, Väter,Freunde nur Opfer einer ganz seltenen Ausnahmeerscheinung geworden?
    Andersherum: Der Polizist der den Mord an einem türkischen Blumenhändler ohne Verbindungen zur Politik untersucht, wird natürlich mit dem Nahfeld, der Ehefrau, den Kindern, den Bekannten beginnen. Das sagt ihm die Statistik.
    Also nichts gegen Frau Rückert und ihre Reportagen. Aber ist sie ein adäquater Ersatz für Thomas Fischer?

  6.   dandyesker nichtstuer

    „Wussten Sie, dass Sie sich vor ihren Liebsten fürchten müssen? Vom Partner ermordet zu werden, ist nämlich viel wahrscheinlicher, als von Terroristenhand zu sterben. “

    genau wegen dieser Wahrscheinlichkeitsrechnung habe ich jegliche Partnerschaft vermieden – aber ich warte jetzt gebannnt darauf , von der Hand eines Terroristen zu sterben

  7.   EricRalph

    Irgendwann wird wahrscheinlich die menschliche Hand mit einer Schusswaffe verschmelzen – ständig geladen und entsichert. Zuerst wahrscheinlich in den USA. Siehe die vielen gewalttätigen Computerspiele von dort, wie z.B. Sniper, siehe die deutschen TV-Kanäle: Entweder werden sie durch die Bank dominiert von eingekauften US-Serien mit brutaler Gewaltdarstellung in Serie (mindestens ein Drittel der gesamten Sendezeit) oder auf der anderen Seite von läppischen Quizspielen, die meist auch noch vom Ausland abgekupfert sind. Der gewaltsame Tod ist eines der besten Geschäftsmodelle überhaupt. Dies gilt vor allem auch für Hollywood-Produktionen. Federführend war hier hauptsächlich Harvey W.! Das alles zeigt anschaulich unseren inneren Zustand, sowie das Niveau unserer derzeitigen Evolutionsstufe.


  8. […] Partner ermordet zu werden ist nämlich viel wahrscheinlicher als von Terroristenhand zu sterben.Source : https://blog.zeit.de/fragen/?p=1287Auteur : ZEIT ONLINE: Gesellschaft – Alina Fichter Date de parution : 24 April 2018 | 1:52 […]

  9.   Benuztername

    Ich hoffe Thomas Günther Otto liest das und schreibt eine Replik!


  10. […] Techniken Polizeibeamte auf Geständnisse hinwirken und vor welchen Menschen Ernanormalbürgerin statistisch gesehen die meiste Angst haben […]

 

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