{"id":1002,"date":"2015-02-19T08:51:56","date_gmt":"2015-02-19T07:51:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1002"},"modified":"2015-03-12T12:40:13","modified_gmt":"2015-03-12T11:40:13","slug":"bossong-freiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/02\/19\/bossong-freiheit\/","title":{"rendered":"Die Freiheit ist dem Menschen zumutbar"},"content":{"rendered":"<p><strong>Den B\u00fcrger entm\u00fcndigen zu wollen, ehe er Schaden anrichtet, ist voraufkl\u00e4rerisch und antidemokratisch. Eine Antwort auf Ann Cottens Schelte des Liberalismus<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1103\" aria-describedby=\"caption-attachment-1103\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/bossong-freiheit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1103\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/02\/bossong-freiheit.jpg\" alt=\"\u00a9 AFP\/Getty Images\/Montage: ZEIT ONLINE\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/bossong-freiheit.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/02\/bossong-freiheit-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1103\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 AFP\/Getty Images\/Montage: ZEIT ONLINE<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Klar, den Liberalismus muss man nicht m\u00f6gen. Man muss sich nicht einmal mit ihm besch\u00e4ftigen. Wenn man allerdings \u00f6ffentlich gegen ihn zu Felde zieht, dann sollte man sich nicht allein auf Ressentiments verlassen. Anders gesagt: Die Freiheit ist dem Menschen zumutbar \u2013 mit Wasser k\u00f6nnen wir dann immer noch kochen. <a title=\"Cotten-Liberalismus\" href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/30\/liberalismus-freiheit-ann-cotten\/\">Ann Cotten versp\u00fcrt ein Unbehagen<\/a> ob einer Welt, in der die Entscheidungsvielfalt im Allt\u00e4glichen nicht mehr befreit, sondern \u00fcberfordert, ambivalente Verhaltensweisen aus dem zugrundeliegenden Menschenbild herausretuschiert wurden und die Gerechtigkeit nicht immer zur Stelle ist, wenn man sie braucht. Als teils daf\u00fcr verantwortliche, teils davon profitierende Geisteshaltung sieht sie den Liberalismus. Nun ja, welchen eigentlich genau?<\/p>\n<p>In ihrem Beitrag rennt Ann Cotten gegen ein Liberalismusbild an, das ein Potpourri teils aus dem Neoliberalismus einer Margaret Thatcher und der Chicago Boys, teils aus einem Liberalismus des 18. Jahrhunderts, teils aus einem fiktionalen Wild-West-Liberalismus ist, der gleich ganz auf staatliche Rahmenrichtlinien verzichtet. Zuordnen kann sie das alles leider nicht. Das ist etwa so \u00fcberzeugend, als werfe man den Sozialdemokraten einen Turbo-Revisionismus im Erfurter Programm von 1891 vor, wenn man eigentlich Gerhard Schr\u00f6ders Agenda 2010 kritisieren will. Irgendwo, weit entfernt in Raum und Zeit, gibt es da einen Zusammenhang, aber dort ist auch alles mit allem verbunden. Auf der Suche nach dem Sinn, Freiheit und Scientology in einen Topf zu werfen, gebe ich schlie\u00dflich auf. Steile Thesen klingen zwar oft gut, aber eine Steilheit, die 90 Grad \u00fcbersteigt, tendiert dazu, wieder flach zu werden.<!--more--><\/p>\n<p>Im US-amerikanischen Gr\u00fcndungsmythos findet Cotten jedenfalls nicht hinl\u00e4nglich ber\u00fccksichtigt, dass sie bereits bei ihrer Kleiderwahl und beim Satzbau daneben liegen kann. Das ist zwar problematisch, noch problematischer aber ist es, wenn man in einem politischen Pamphlet die Ebenen v\u00f6llig vermischt und zum Staatsakt erkl\u00e4rt, was private \u00dcberforderung ist. Den Wunsch, Entscheidungen abgenommen zu bekommen, kennt wohl jeder, es ist eine im Grunde regressive Sehnsucht, wieder in die Unm\u00fcndigkeit, ja vielleicht Unschuld, um nicht zu sagen ins Paradies zur\u00fcckzukehren. Aus dem Paradies aber sind wir vertrieben worden und damit setzte der freie Wille des Menschen ein. Wer sich entscheiden kann, kann sich eben auch falsch entscheiden. Dieses Dilemma ist ungef\u00e4hr so alt wie die Menschheitsgeschichte.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich fehlen wir, wir hadern und z\u00f6gern, wir verwickeln uns in widersinnige Handlungen, wir sind ambivalent und das nicht nur in einer, sondern in vielerlei Hinsicht. Selbst die Wirtschaftswissenschaften gehen lange schon nicht mehr von durchg\u00e4ngig rational agierenden Marktteilnehmern aus und an Mythen zu glauben, ob nun an griechische oder US-amerikanische, empfiehlt der Liberalismus nicht. Er schl\u00e4gt auch nicht, wie Cotten meint, die perfekte Welt vor. Ganz im Gegenteil hat etwa der in liberaler Tradition stehende Karl Popper vor dem \u201eHimmel auf Erden\u201c gewarnt, womit er die Ideale anstrebende totalit\u00e4re Gesellschaft meinte, und stattdessen die offene Gesellschaft vorgeschlagen, die weniger bequem, geschweige denn perfekt, vielmehr einer st\u00e4ndigen Kritik, ja der Zumutung, kritisch sein zu m\u00fcssen, unterworfen ist.<\/p>\n<p>Was Cotten fordert, ist das Gegenteil einer politischen Gemeinschaft zur republikanischen Selbstregierung, und somit wird sie in der Tat mit dem Liberalismus nicht gl\u00fccklich werden k\u00f6nnen, denn der nimmt Menschen in die Verantwortung zur aktiven Teilhabe an der politischen Situation. \u201eDie Politik ist dazu da, unbeliebte Ma\u00dfnahmen, deren Durchsetzung langfristig f\u00fcr ein angenehmes Zusammenleben wichtig ist, zu <em>erzwingen<\/em>\u201c, schreibt Cotten, und etwas sp\u00e4ter: \u201eGesetze sind notwendig, um diese Notwendigkeiten unabh\u00e4ngig zu machen von den Entscheidungen all der kleinen Entscheider da drau\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Den B\u00fcrger als kleinen Entscheider zu degradieren, sogar entm\u00fcndigen zu wollen, ehe er Schaden anrichtet, ist nicht nur respektlos, sondern voraufkl\u00e4rerisch und in der Tendenz antidemokratisch. Vor dieser Form des Despotismus hatte schon Alexis de Tocqueville vor knapp zweihundert Jahren gewarnt. Der Despot \u201ebittet sie [die B\u00fcrger] nicht um Unterst\u00fctzung in der Staatsf\u00fchrung; es gen\u00fcgt ihm, wenn sie nicht danach trachten, selbst den Staat zu leiten\u201c, bezeichnet \u201ediejenigen als gute Staatsb\u00fcrger, die sich kleinlich auf sich selbst beschr\u00e4nken\u201c und \u201emacht aus ihrer Gleichg\u00fcltigkeit eine Art von Staatstugend\u201c.<\/p>\n<p>H\u00e4lt Cotten also tats\u00e4chlich Zwang und b\u00fcrgerliche Passivit\u00e4t f\u00fcr bessere politische Mittel als Partizipation und die Kraft der \u00fcberzeugenden Argumentation? Nun k\u00f6nnte man durchaus dar\u00fcber streiten, ob Zwang oder Hegemonie, mag sie noch so deliberativ sein, das bedenklichere Element in den uns umgebenden Machtstrukturen darstellt; daf\u00fcr aber m\u00fcsste Cotten erst mal die intellektuelle Wirrnis einer Verschw\u00f6rungstheoretikerin hinter sich lassen. Unsere Gesellschaft ist immerhin liberal genug, jedem die Freiheit zu lassen, in eines der vielen L\u00e4nder auszuwandern, in denen Zwang und Bevormundung herrschen. Es geht sogar noch einfacher: Man kann sich auch hierzulande einen Vormund bestellen und beim Satzbau hilft manchmal schon ein Lektor.<\/p>\n<p>\u201eJeder erwachsene Mensch sollte in der Lage sein, ohne Furcht und Vorurteil so viele Entscheidungen \u00fcber so viele Aspekte seines Lebens zu f\u00e4llen, wie es mit der gleichen Freiheit eines jeden anderen Menschen vereinbar ist\u201c, schreibt die Philosophin Judith Shklar, ein Gedanke, den man schon bei Montesquieu und John Stuart Mill findet. Cotten hatte in ihrer Wutrede angemerkt, dass diese Form von \u201eentfesseltem Selbstvertrauen\u201c nichts f\u00fcr \u201ePessimisten und Menschenhasser\u201c sei. Nun ist f\u00fcr Menschenhasser grunds\u00e4tzlich das Zusammenleben mit anderen Menschen nichts Erstrebenswertes. Pessimisten hingegen k\u00f6nnen dieses Selbstvertrauen allenfalls dann als \u201eentfesselt\u201c wahrnehmen, wenn sie den Satz verk\u00fcrzt aufgreifen, lediglich die Freiheit des Einzelnen sehen und damit den Sinn ziemlich auf den Kopf stellen. Ja, dann ist der Liberalismus ganz sch\u00f6n b\u00f6se und das, was wir vielfach an Ungerechtigkeiten beobachten, kann sich durchaus mit diesem Teil des Satzes decken. Die zwei wesentlichen Aspekte aber, der Respekt vor der Freiheit des anderen und der Verzicht auf Vorurteile, macht \u00fcberhaupt erst aus Freiwilderei Freiheit.<\/p>\n<p>Man muss eine neoliberale Hegemonie, sofern es sie denn gibt, weder sch\u00fctzen noch st\u00fctzen. Nur scheint mir das, was derzeit global oder auch national herrscht, oft eher die Grundprinzipien des Liberalismus aus den Augen verloren zu haben, als ihnen zu sehr zu entsprechen. Beispiel Haftung. Beispiel Fl\u00fcchtlingspolitik. Beispiel Produktionsverfahren. Und viele weitere. \u201e[D]ass jeder an einer grundlegenden St\u00f6rung leidet, der sich nicht darum schert, ob dasjenige, was ihm Genuss bereitet, einem anderen Menschen Schmerz zuf\u00fchrt\u201c, stellt Shklar, Isaiah Berlin anzitierend, fest und bringt damit jene, die Rechte des anderen ignorierende Lebensweise, auf den Punkt, gegen die sich der Liberalismus in seiner aller basalsten Form wendet. Vor einer Welt, in der diese St\u00f6rung unwidersprochen die Oberhand gewinnt, vor Menschen, die nach diesem Muster leben und handeln, kann man nicht entschieden genug warnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den B\u00fcrger entm\u00fcndigen zu wollen, ehe er Schaden anrichtet, ist voraufkl\u00e4rerisch und antidemokratisch. 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