{"id":1041,"date":"2015-03-02T11:16:43","date_gmt":"2015-03-02T10:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1041"},"modified":"2015-03-02T11:37:28","modified_gmt":"2015-03-02T10:37:28","slug":"die-stille-nach-dem-erbrechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/03\/02\/die-stille-nach-dem-erbrechen\/","title":{"rendered":"Die Stille nach dem Erbrechen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Kolumnist ist jetzt Mainzer und wei\u00df, was tun, wenn die Wurst zu doll wackelt. Sollen die Frankfurter doch sagen, er hat einen Schuss an der Waffel! Das Fax der Woche<\/strong><\/p>\n<p>Mainz. Mein erster Tag als Stadtschreiber. Aschermittwoch, Fastnacht vorbei, Putztruppe fegt den Marktplatz sauber, der leichte Wind l\u00e4sst Konfettischnipsel aufflattern. Beziehe brandschutzsaniertes Dichterdomizil. Krache als Arschbombe aufs frischbezogene Bett. Vom dritten Stock runter vor die T\u00fcr, starre hoch zur Stuckdecke: Putte greift Putte an die ausgewachsene Brust. Finde einen abgefallenen schwarzen T\u00fcrkenbart beim Gang um den Dom. Zeichen oder Zufall, es wird sich zeigen. Im Lottoladen darf man Kaffee trinken. Erhitzter Mann ruft: Die wollen uns in\u2019d Eng\u00e4 dreib\u00e4. Kollegen gr\u00f6len: Jawoll! Frage nicht nach, wer da jagt, und wer von wessen Flintenschuss erlegt wird.<\/p>\n<p>Laufe durch hohle Gassen, will Geschichte f\u00fchlen, sp\u00fcr aber nur Hunger. Blick auf die Speisekarte im Kasten am Bierbrauhaus Zum Halben Runden Rad: Handk\u00e4s mit Musik, Saftrippchen mit e Gurk. R\u00fcttele an der verschlossenen T\u00fcr. Laufe am Rhein entlang, will Legenden f\u00fchlen, sto\u00dfe auf einen Baum, an dessen \u00c4sten abgelatschte Turnschuhe h\u00e4ngen. Auf gestutzte Platanen, deren Astenden im Dunkeln aussehen wie zu Baumf\u00e4usten erkaltetes schwarzes Wachs. Esse Erdn\u00fcsse in der Wohnung.<!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1045\" aria-describedby=\"caption-attachment-1045\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/attachment-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1045\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/attachment-1-150x150.jpg\" alt=\"Faksimile des Faxes von Feridun Zaimoglu \" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1045\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faxes von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Besorgte Kieler Kumpel rufen an, schimpfen mich Mainzelmann, Verr\u00e4ter an Kiel. Kehre zur\u00fcck, sage ich, es kann nur eine Heimat geben. Sie fragen mich nach den Mainzern, ich lobe, sie legen auf. Poltere die Treppen herunter, Wirt will schlie\u00dfen und erbarmt sich aber meiner, er serviert Saufbegleiter. K\u00e4sew\u00fcrfel vom Emmentaler. Gl\u00fcck um Mitternacht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag staune ich \u00fcber den Markt auf dem Domplatz. Japanerin mit Mundschutzmaske geht die St\u00e4nde ab. F\u00fcrchtet sie, da\u00df die Runkelr\u00fcbe oder das Hunsr\u00fccker Steinofenbrot sie anstecken? Ich ziehe an den Pl\u00fcschtierchen am Rucksack, sie schreit auf vor Schreck, ich verbeuge mich und sage: Wir Mainzer freuen uns \u00fcber Menschen aus aller Welt. Kommen Sie wieder. Bringen Sie ihre Onkels und Vettern mit &#8230; Sie flieht in die Arme ihres Freundes, der f\u00fcr einen Japaner \u00e4u\u00dferst gro\u00df geraten ist.<\/p>\n<p>Die Wurstesser mit Papptellern auf der niedrigen Mauerkrone sind meine Rettung, ich verschwinde hinter dem Metzgerwagen, ducke mich am Reifen. Freundlicher Mainzer Mann sagt: Sind Sie der neue Stadtschreiber? Wollen Sie hier kacken? Wir kommen ins Gespr\u00e4ch, der Japaner hat mich aufgesp\u00fcrt, er st\u00f6\u00dft dazu, ich erkl\u00e4re im deutschen Englisch, dass wir Mainzer die Wurst knapp \u00fcberm Zipfel packen, dass wir die Wurst sch\u00fctteln, dass wenn die Wurst allzu doll wackelt, wir Mainzer die Wurst als Kr\u00f6pfchen in der Pelle schimpfen, dass die Wiesbadener und Frankfurter deshalb glauben, wir h\u00e4tten einen an der Waffel &#8230; Freundlicher Mainzer Mann runzelt die Stirn, ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Tag.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter Einkehr im halbleeren Wirtshaus, die Leut sind l\u00e4ngst in ihren Stuben. Kellner will Freundin \u00fcbern Tresen k\u00fcssen. Sie aber mahlt gerade den gro\u00dfen Bissen gef\u00fcllte Paprikaschote klein. Der erzwungene Kuss nimmt ihr den Atem, sie keucht und erbricht sich. Geschrei, Liebeskrise. Kellner beteuert: Ich will dich nicht t\u00f6ten, bitte glaube mir &#8230; Sie glaubt ihm nicht, k\u00fcndigt f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage Kontaktsperre an, geht mit Kantholzabs\u00e4tzen aufstampfend ab.<\/p>\n<p>Stille nach dem Erbrechen, alle G\u00e4ste starren schweigend aufs Tischtuch. Ich bin der neue Stadtschreiber, ich darf bestellen. Ingwertee. Kellner wischt erst einmal die Sauerei weg. Ich denke: Das glaubt mir kein Schwein. Komme Stunden sp\u00e4ter im Dichterdomizil ins Gr\u00fcbeln: Bin ich ein antigalantes Sudeltier, da ich degoutante Details nicht ausspare? Ist der Hippie der bessere Mensch? Will ich mich hinter vielen H\u00e4ufchen Unrat verbergen?<\/p>\n<p>Letzte Zigarette vor dem Haus. Das Bierbrauhaus ist ge\u00f6ffnet. Stehend schunkelnde Frau hinterm Rauchglas, vom Kerzenlicht erhellt, die T\u00fcllgardinen sind zugezogen. Werfe grinsend die Kippe weg, mache mich auf zur Rheinterrasse. Kieler Geist unter Mainzer Platanen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Kolumnist ist jetzt Mainzer und wei\u00df, was tun, wenn die Wurst zu doll wackelt. 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