{"id":1123,"date":"2015-03-13T11:37:02","date_gmt":"2015-03-13T10:37:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1123"},"modified":"2015-04-02T11:25:40","modified_gmt":"2015-04-02T09:25:40","slug":"gorelik-fremdenfeindlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/03\/13\/gorelik-fremdenfeindlichkeit\/","title":{"rendered":"Die Angst hockt dicht unter der Oberfl\u00e4che"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hier Yves Saint Laurent und Chanel, ein paar Meter weiter ein Netto. Und dazwischen springt einen pl\u00f6tzlich der allt\u00e4gliche Rassismus an. Wieso haben wir alle Neugier auf das Fremde verloren?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1141\" aria-describedby=\"caption-attachment-1141\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/freitext-gorelikeqwe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1141\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/freitext-gorelikeqwe.jpg\" alt=\"\u00a9 Peter Steffen\/dpa\/Montage: ZEIT ONLINE\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/03\/freitext-gorelikeqwe.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/03\/freitext-gorelikeqwe-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1141\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Peter Steffen\/dpa\/Montage: ZEIT ONLINE<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Manchmal scheinen die Dinge so banal zu sein, dass ich mich frage, ob ich nicht naiv bin. Nur, dass ich es auf der politischen korrekten Seite bin, selbstverst\u00e4ndlich. Und mich deshalb zur\u00fccklehnen und eine Geschichte erz\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p>Wenn man aus M\u00fcnchen nach Berlin kommt, so kann man sich an den vielen libanesischen Imbissen freuen, an der Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der jeder nicht nur Sushi, sondern auch Pelmeni kennt, man kann beinahe so tun, als sei man ein bisschen in London, aber das ist bereits schriftstellerische Fantasie. Und den grauen Himmel, den nimmt man einfach so hin, man ist ja aus M\u00fcnchen in Berlin.<!--more--><\/p>\n<p>An diesem einen Tag scheint sogar ein wenig die Sonne. Sie scheint und blendet mich, au\u00dferdem denke ich gerade dar\u00fcber nach, was davon zu halten ist, dass sich auf dem Ku&#8217;damm ein paar Meter von Chanel und Yves Saint Laurent ein Netto befindet, und so \u00fcbersehe ich die gr\u00fcne Ampel.<\/p>\n<p>\u201eEs ist gr\u00fcn\u201c, sagt ein Herr neben mir, wie freundlich, und weil die Sonne scheint, und ich in Berlin bin, denke ich noch: In M\u00fcnchen w\u00e4re mir das nicht passiert, was wahrscheinlich nicht stimmt. Der Herr ist in diesem Alter, das einer Beschreibung, keiner Zuschreibung bedarf: Er ist nicht alt, er ist nicht jung, sondern das langweilige Dazwischen, und so sieht er auch aus: Jeans, Sneaker, eine graue Jacke, blonde Haare, einer von denen, die man auf jeden Fall \u00fcbersieht. Er ist gerade dabei, meine Gedanken zu verlassen, da spricht er mich, mitten im \u00dcberqueren der Stra\u00dfe, was offensichtlich durch seine freundliche Anmerkung zu einer gemeinsamen Unternehmung geworden ist, noch einmal an: \u201eSie sehen wohl kein Gr\u00fcn mehr, weil Sie bei der letzten Wahl zu viel Gr\u00fcn gew\u00e4hlt haben.\u201c Dieser eine Satz, und pl\u00f6tzlich denke ich, der sieht doch aus wie der Verr\u00fcckte aus diesem einen Film, mit diesen fettigen blonden Haaren\u2026<\/p>\n<p>\u201eWie bitte?\u201c.<\/p>\n<p>Und als h\u00e4tte er darauf gewartet, bleibt er augenblicklich, wir haben soeben die Stra\u00dfe \u00fcberquert, stehen und legt los. Ein Sprung. In seinem oder in meinem Kopf? Ich bin im ersten Moment so perplex, dass ich an dieser Stelle erfinden m\u00fcsste, wie es ihm gelingt, diese Verbindung herzustellen: Von der gr\u00fcnen Ampel zu meiner Wahlentscheidung (welche Wahl eigentlich?) zu den (er sagt es so, \u201edie Muslime\u201c), die \u00fcberall sind, und offensichtlich vor allem hier in Deutschland, und auch in Berlin, oder ist es Europa, und die, das wei\u00df man doch, das traut sich nur keiner zu sagen, auch die im Fernsehen nicht, die Zahlen aber, die sind im Internet zu finden, die enthaupten doch Andersgl\u00e4ubigen die K\u00f6pfe. Bald im \u00dcbrigen auch bei uns. Das wei\u00df er, das traut sich nur keiner zu sagen.<\/p>\n<p>Ein zweiter Zeitsprung. Zwischen dem ersten und dem zweiten Zeitsprung m\u00f6chte ich gehen, aber genauso unvermittelt, wie diese Hass- und Angsttirade sich \u00fcber mich zu ergie\u00dfen begann, genauso pl\u00f6tzlich merke ich, als ich es nicht mehr aushalte, und mich auf das Niveau einer Antwort arroganterweise einzulassen weigere, dass wir nicht mehr alleine sind. Da sind zwei weitere Herren, und eine Dame, sie j\u00fcnger, die Herren \u00e4lter, sie passen hier auf den Ku&#8217;damm genauso wie nach Berlin, aber auch nach M\u00fcnchen, und gar nicht zueinander (und schon gar nicht zu mir) und haben alle nur diese eine, f\u00fcr sie offensichtliche Weisheit gemeinsam: Deutschland geh\u00f6rt uns. Und sie nehmen es uns weg.<\/p>\n<p>Die \u201esie\u201c sind dieser Tage Muslime.<\/p>\n<p>Es sind auch schon mal die Juden gewesen, aber das haben wir ja zum Gl\u00fcck aufgearbeitet, sp\u00e4ter waren es Ausl\u00e4nder und Gastarbeiter und T\u00fcrken und Italiener und Griechen (die sind es immer noch) und viele andere mehr. Diese Angst.<\/p>\n<p>Dass die nicht lieber Angst davor haben, denke ich (aber sage es nicht laut, weil es keinen Sinn macht \u2013 und wieso meine ich, dass es keinen Sinn macht, mit ihnen zu diskutieren?) zum Beispiel davor, dass sp\u00e4testens 2025 hierzulande sieben Millionen Facharbeiter fehlen werden? Oder davor, dass ihre Kinder in einem Land aufwachsen k\u00f6nnten, in dem sie keine Vielfalt, nicht in Form von Menschen, Religionen, Meinungen, Traditionen, Sprachen kennenlernen k\u00f6nnen, weshalb sie dieses Land ob ihrer nat\u00fcrlichen Neugierde eines Tages verlassen werden m\u00fcssen \u2013 aber stopp, das ist ja meine Angst.<\/p>\n<p>Seit wann ist sie da, die Angst vor Menschen, die schon lange mit und unter uns leben, die sich als Teil unserer Gesellschaft, unseres Landes sehen, nicht alle von ihnen, aber dann doch auch nicht ein zu geringer Teil? Die Angst ist nicht neu und sehr einfach gestrickt: Es ist die Angst vor Fremd. Fremd macht Angst, weil fremd \u2013 wie der Begriff schon sagt \u2013 fremd ist. Und fremd kann so gut nicht sein, denn fremd ist anders. Und anders, ja, vor anders hat man Angst.<\/p>\n<p>Meistens h\u00e4lt sich die Angst leicht versteckt. Ist aber immer bereit, hervorzuspringen. Es braucht nicht viel, sie hervorzuholen: Manchmal einen Anlass wie den Bau einer Moschee, manchmal eine Person wie Thilo Sarrazin, manchmal auch nur einen Satz oder eine beunruhigende gesellschaftliche Entwicklung. Und schon ist sie da, diese Angst vor den Fremden, die\u2026, und dieser Satz l\u00e4sst sich endlos und in jede beliebige Richtung erg\u00e4nzen, die pl\u00f6tzlich um sich greift wie die Pest. Es ist aber eigentlich kein Pl\u00f6tzlich. Wenn in Dresden zwanzigtausend Pegida-Anh\u00e4nger f\u00fcr Demonstrationen mobilisiert werden k\u00f6nnen, dann hei\u00dft es, dass diese Angst schon lange irgendwo in der N\u00e4he, dicht unter der Oberfl\u00e4che lauerte. Dann hei\u00dft es, dass alle Beteuerungen seitens Politikern, Deutschland verstehe sich als ein Einwanderungsland, nichts weiter sind als genau das: Beteuerungen. Dann hei\u00dft es nichts anderes, als dass aus vielen K\u00f6pfen nach wie vor eine Hierarchie nicht wegzudenken ist, dass viele immer noch meinen, jemand, der Paul hei\u00dft, sei mehr ein Teil dieses Landes als jemand namens Mustafa. Und ja, genauso einfach sind diese Gedanken gestrickt.<\/p>\n<p>Ebenso einfach die Ursachen dieser Angst: Es ist die Angst vor Ver\u00e4nderung. Die Dinge sind, so schlecht sie auch sein m\u00f6gen, doch gut, weil sie schon immer so waren. Die Fremden k\u00f6nnten einem etwas wegnehmen, auch wenn man das \u201eetwas\u201c h\u00e4ufig nicht genau benennen kann, und selbst wenn nicht: Sie ver\u00e4ndern, was man kennt: Die Tradition, das Aussehen, die Tendenzen, die Kultur dieses Landes, und was dabei herauskommt, wei\u00df man nicht. Und was man nicht kennt, das macht einem Angst. Die Neugierde auf das Neue ist mit dem Erwachsenwerden verflogen.<\/p>\n<p>Ich entweiche denen, die mir Angst machen mit ihrer Angst, und laufe den Ku&#8217;damm runter und wundere mich, weil die Sonne immer noch scheint, die mir doch viel weniger grell vorkommen m\u00fcsste nach diesem Gespr\u00e4ch, so schriebe ich das wahrscheinlich in einem Roman. Der Tag aber geht weiter, zuf\u00e4lligerweise ein Montag, irgendwo in Berlin finden also B\u00e4rgida und Anti-B\u00e4rgida-Versammlungen statt. Ich nehme nicht teil und rede mir ein, dass es nichts br\u00e4chte, dass man sich doch nur gegenseitig unter eh \u00e4hnlich Denkenden best\u00e4rken w\u00fcrde, darin, dass es auch ein anderes Deutschland, eines ohne \u00c4ngste gibt. An den \u00c4ngsten der Anderen aber r\u00fcttelt man damit nicht.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter an jenem Tag sitze ich im Taxi. Der Taxifahrer ist gespr\u00e4chig, ich spreche nicht gern mit Taxifahrern, wie ich auch sonst nicht gerne mit Fremden spreche. Der Taxifahrer erz\u00e4hlt von M\u00e4nnern, die sich sp\u00e4tabends besoffen in seinen Wagen setzen, lallend beteuern, sie hatten \u00fcberhaupt nicht vorgehabt, ihre Frauen zu betr\u00fcgen, das gesch\u00e4he ihnen, als n\u00e4hmen sie nicht daran teil. Und meine Freundin, die neben mir im Taxi sitzt und um meine Unredseligkeit wei\u00df, antwortet ihm, ja, diese M\u00e4nner, sie ist komisch dabei, und gemeinsam regen sie sich nun \u00fcber M\u00e4nner, diese Schweine, auf, ein einfaches, aber ein witziges Ballspiel mit Klischees. Sie sprechen \u00fcber Sex, was in mir den Wunsch weckt, an der n\u00e4chsten Kreuzung auszusteigen, und sie lachen, und irgendwie lache ich dann doch auch mit. Und dann geschieht die Banalit\u00e4t, die mich fragen l\u00e4sst, ob die Dinge wirklich so einfach sein k\u00f6nnen, oder ob ich naiv bin.<\/p>\n<p>Wir zahlen. \u00d6ffnen die Autot\u00fcren, bedanken, verabschieden uns. Da sagt der Taxifahrer: \u201eWenn es mehr Menschen wie Sie in Deutschland g\u00e4be, die einfach nur mit mir sprechen, dann w\u00fcrde ich mich in Deutschland wohler f\u00fchlen. Ich lebe seit drei\u00dfig Jahren in Berlin.\u201c Ich z\u00f6gere f\u00fcr einen Moment, dann lasse ich die Banalit\u00e4t f\u00fcr sich stehen. Banal und naiv (wie \u00fcbrigens auch dieser letzte Satz dieser Geschichte), so l\u00e4chelt er doch, als er davon f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage starten wir einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier Yves Saint Laurent und Chanel, ein paar Meter weiter ein Netto. Und dazwischen springt einen pl\u00f6tzlich der allt\u00e4gliche Rassismus an. 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