{"id":1158,"date":"2015-03-19T14:54:37","date_gmt":"2015-03-19T13:54:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1158"},"modified":"2015-04-02T11:25:02","modified_gmt":"2015-04-02T09:25:02","slug":"blockupy-frankfurt-bossong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/03\/19\/blockupy-frankfurt-bossong\/","title":{"rendered":"Die clowneske Revolution"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es gibt eine Legitimit\u00e4tskrise des Kapitalismus und der Macht der Banken. Aber eine Randale wie in Frankfurt schafft auch keinen Umsturz.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1160\" aria-describedby=\"caption-attachment-1160\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/freitext-ezb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1160\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/freitext-ezb.jpg\" alt=\"\u00a9 Michael Probst\/dpa\/Montage: ZEIT ONLINE\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/03\/freitext-ezb.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/03\/freitext-ezb-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1160\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Michael Probst\/dpa\/Montage: ZEIT ONLINE<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Qualmende M\u00fclltonnen, brennende Polizeiwagen. Die Bilder sind d\u00fcster, zumindest jene, die <em>Spiegel online<\/em> zusammengeschnitten hat. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-03\/ezb-blockupy-frankfurt-proteste-reportage\" target=\"_blank\">Flammen, Autowracks, krawallierende dunkle Gestalten.<\/a> W\u00e4ren es doch die Pariser Banlieus, weit weg und am Rande der Gesellschaft. Aber das hier ist Frankfurt und mehr als das, es ist das klappernde Herz der europ\u00e4ischen Geldpolitik, beheimatet <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2015-03\/ezb-frankfurt-neubau-architektur\">im neuen Doppelturm der Europ\u00e4ischen Zentralbank<\/a>, der gestern, als die Bilder entstanden sind, eingeweiht wurde, im kleinsten Kreis, aus Sicherheitsgr\u00fcnden.<!--more--><\/p>\n<p>Vor dem Stacheldraht, der als Schutz vor den Demonstranten um den EZB-Turm gezogen wurde, lieferten sich schon am Morgen Autonome Stra\u00dfenschlachten mit der Polizei. Barrikaden aus Autoreifen wurden in Brand gesetzt, als k\u00f6nnte man so dem Kapitalismus einheizen. Der aber schert sich nicht darum, was auf dem schmutzigen Pflaster geschieht. Revolutionen gewinnt man letztendlich im Kopf, nicht auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>&#8222;Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie, wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus!&#8220;, hei\u00dft es auf der Internetseite der Blockupy-Bewegung. Die europ\u00e4ischen Institutionen &#8222;repr\u00e4sentieren uns nicht, ja sie wollen uns gar nicht mehr repr\u00e4sentieren! Die herrschenden Eliten haben uns nichts mehr anzubieten&#8220;. Welchen besseren Schauplatz g\u00e4be es, um sich dem &#8222;neuen Gesellschaftsmodell von Prekariat und sehr eingeschr\u00e4nkten sozialen Rechten&#8220; entgegenzustellen als den EZB-Turm, f\u00fcr viele Demonstranten Symbol einer harschen europ\u00e4ischen Austerit\u00e4tspolitik?<\/p>\n<p>Neben dem Blockupy-Aufruf ist vorsorglich die Telefonnummer f\u00fcr den &#8222;Knastshuttle&#8220; angegeben \u2013 mit Verhaftungen hat man also durchaus gerechnet, wen wundert&#8217;s, Staatsmacht ist schlie\u00dflich Sanktionspotenzial. Anstatt sich dem zu unterwerfen, dreht man ihm lieber eine lange Nase und h\u00fcpft mit Clownsgesicht vor Polizisten und Fernsehkameras umher. Vielleicht wissen die Clowns selbst nicht genau, welche Auff\u00fchrung sie hier eigentlich geben: einen Karneval des Aufruhrs oder doch das Drama einer tiefgehenden Krise der bestehenden Hegemonie?<\/p>\n<p>Glaubt man Antonio Gramsci, besteht eine Autorit\u00e4tskrise, &#8222;wenn die herrschende Klasse den Konsens verloren hat, das hei\u00dft nicht mehr f\u00fchrend, sondern einzig herrschend ist, Inhaberin der reinen Zwangsgewalt&#8220; und es k\u00f6nnte ja in der Tat sein: Die europ\u00e4ischen Institutionen wie EZB und EU-Kommission, deren Einfluss sich in den letzten Jahren aufgrund anhaltender finanzwirtschaftlicher Schiffbruchstimmung im Euroraum unvorhersehbar ausgeweitet hat, steckten demnach genau dadurch in einer realen Autorit\u00e4tskrise; ihre Legitimit\u00e4t wird ihnen abgesprochen, denn sie entz\u00f6gen sich demokratischen Verfahren, funkten aber mittlerweile in Bereiche hinein, die normalerweise der demokratisch legitimierten Politik unterstellt sind. M\u00f6glich. Wahrscheinlich ist aber auch, dass jene, die ihnen die Legitimit\u00e4t absprechen, selbst von keiner gesellschaftlichen Mehrheit gedeckt sind. &#8222;Die Krise&#8220;, schreibt Gramsci weiter, &#8222;besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Die <em>Tagesthemen<\/em> geben sich f\u00fcrs Erste nicht als Geburtshelfer. Die Anliegen der Protestierenden ebenso wie die Er\u00f6ffnungsrede Mario Draghis sind marginalisiert angesichts der manifestierten Gewalt, die so gro\u00df ist, wie die Fernsehbilder sie inszenieren. Die Schuld daf\u00fcr kann man hin- und herschieben zwischen Demonstranten, die lieber randalieren, als brav ein Plakat hochzuhalten und der selektiven Berichterstattung der Medien, die Bilder der Verw\u00fcstungen in Nahaufnahme senden.<\/p>\n<p>Das ist bequem. Mit Gewalt muss man sich, anders als mit Macht, nicht ins Vernehmen setzen, man kann sie schlicht verdammen. Demonstrieren ja, aber bitte ohne Sachbesch\u00e4digung, so lautete dann auch der Twitterkonsens der bundesdeutschen Politelite. Ob sie Kapitalismuskritik f\u00fcr berechtigt halten oder nicht, ist dabei nur noch nebens\u00e4chlich.<\/p>\n<p>&#8222;Gewalt&#8220;, schreibt Hannah Arendt, &#8222;kann Macht nur zerst\u00f6ren, sie kann sich nicht an ihre Stelle setzen.&#8220; Die realisierte Macht zeigt sich dann, &#8222;wenn Worte und Taten untrennbar miteinander verflochten scheinen, wo also Worte nicht leer und Taten nicht gewaltt\u00e4tig stumm sind.&#8220; Von dieser Verflechtung war gestern nichts zu sp\u00fcren. Draghis Worte im Elfenbeinturm schienen leer, die Taten der Protestierenden stumm. Beide Seiten drehten sich wunderbar um sich selbst, eine verst\u00e4ndliche Botschaft an das jeweilige Gegen\u00fcber schien ihnen entbehrlich.<\/p>\n<p>Als Antonio Gramsci vor knapp hundert Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, in Turin die R\u00e4tebewegung ma\u00dfgeblich mitgestaltete, sollte der Umsturz in den Fabriken stattfinden, an dem Ort, an dem das \u00f6konomische Ungleichgewicht entstand. Die Arbeit in den bestreikten Betrieben sollte dabei allerdings weitergehen, schlie\u00dflich ging es nicht darum, die Produktion zu zerst\u00f6ren, sondern sie sich anzueignen. Bis an den Ort der Machtproduktion sind die kapitalismuskritischen Clowns gestern nicht vorgedrungen. W\u00e4hrend sie auf den Barrikaden blieben, demonstrierten im Foyer der EZB die Angestellten gegen die Befristung ihrer Arbeitsvertr\u00e4ge. Um sie wird sich Draghi vielleicht k\u00fcmmern, um die anderen gewiss nicht.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage starten wir einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt eine Legitimit\u00e4tskrise des Kapitalismus und der Macht der Banken. Aber eine Randale wie in Frankfurt schafft auch keinen Umsturz. 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