{"id":1185,"date":"2015-03-26T10:44:03","date_gmt":"2015-03-26T09:44:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1185"},"modified":"2015-04-02T11:24:14","modified_gmt":"2015-04-02T09:24:14","slug":"hegemann-judith-holofernes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/03\/26\/hegemann-judith-holofernes\/","title":{"rendered":"Schaut auf diese Frau!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Franz von Stuck zeigt, dass in Judith, die <\/strong><strong>Holofernes nach dem Sex ermordet, viel mehr <\/strong><strong>steckt als eine Heldin der Gendertheorie.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1192\" aria-describedby=\"caption-attachment-1192\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/Franz_von_Stuck_008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1192\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/03\/Franz_von_Stuck_008-921x1024.jpg\" alt=\"&quot;Judith und Holofernes&quot; von Frank von Stuck, 1927 (\u00a9 Wikimedia Commons)\" width=\"580\" height=\"644\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/03\/Franz_von_Stuck_008-921x1024.jpg 921w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/03\/Franz_von_Stuck_008-270x300.jpg 270w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/03\/Franz_von_Stuck_008.jpg 2024w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1192\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Judith und Holofernes&#8220; von Franz von Stuck, 1927 (\u00a9 Wikimedia Commons)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Menschen sind soziale Wesen und deshalb auf Geschichten \u00fcber sich und ihre<br \/>\nBeziehung angewiesen. Wir ahmen nach. Wir brauchen die abgebildete Fantasie eines anderen, um nach ihrem Muster handeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schwierig wird es, wenn nicht klar ist, ob der Protagonist einer Geschichte seinen Heldenstatus durch scharfes Kalk\u00fcl oder einen teuflischen Zufall erlangt \u2013 Frauen traut man gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfige Berechnung weniger zu als hochemotionale Bluttaten, weshalb Judith und Holofernes nicht nur ein apokryph biblisches Traumpaar sind, das in die Geschichte einging, weil Judith Holofernes nach vollzogenem Liebesakt den Kopf abschlug, &#8222;um ihr Volk zu retten&#8220; \u2013 Judith gilt gleichzeitig als Prototyp der magisch-d\u00e4monischen Frau, die mit dem Feind schlafen will und ihn danach umbringen muss, weil diese sch\u00e4ndliche Sehnsucht ihre Autonomie zerst\u00f6rt hat.<!--more--><\/p>\n<p>Sie rennt mit Holofernes&#8216; Kopf nach Hause, wird als die Retterin Israels gefeiert und ihre Skulptur Jahre sp\u00e4ter, 1495, als Wahrzeichen f\u00fcr eine befreite Gesellschaft am Eingang zur Florentiner Signoria, dem heutigen Palazzo Vecchio,<br \/>\naufgestellt. Der Schwache besiegt den Starken. Das Denkmal des Tyrannenmordes. Die Skulptur von Judith mit Holofernes&#8216; Haupt in der Hand steht da blo\u00df neun Jahre lang, danach wird sie gegen Michelangelos David ausgetauscht.<\/p>\n<p>Das Anst\u00f6\u00dfige ist nicht ihre Bluttat, sondern ihr Geschlecht. Eine Frau, die einen Mann t\u00f6tet, kann als Leitfigur nicht funktionieren. Hamlet hat ein Menschheitsproblem, Medea hat ein Frauenproblem. David hat gesunden<br \/>\nMenschenverstand und deshalb all seinen Mut zusammengenommen, um einen Tyrannen zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Judith hat den Tyrannen get\u00f6tet, weil ihre Geb\u00e4rmutter sie zu einem barbarischen, unpolitischen Akt der Selbstbehauptung zwang. Die Volksbefreiung durch eine Frau ist in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung also ein unreiner, egoistischer Akt. Warum? Weil Judith kein empfangendes Mutterwesen mehr, sondern gef\u00e4hrlich ist. Und weil der Klassenkampf in seiner Brutalit\u00e4t nicht an die des Geschlechterkampfes heranreicht.<\/p>\n<p>K\u00fcnstler haben sich an Judith als Ersatz f\u00fcr ihre hinterh\u00e4ltigen Liebhaberinnen abgearbeitet \u2013 sich selbst als toten Holofernes stilisiert, Judith als teilnahmslose, b\u00f6se M\u00f6rderin und die helfende Magd als Schwiegermutter. Dass Judiths Historie gut als Rahmen f\u00fcr gendertheoretische Abhandlungen funktioniert, ist klar. Eine politisch nicht mehr ganz korrekte, aber v\u00f6llig plausible Idee, wie es zum Mord gekommen sein k\u00f6nnte, hatte Hebbel sechzig Jahre vor Franz von Stucks Geburt \u2013 in seinem Theaterst\u00fcck ist Judith nicht die selbstlose fromme Witwe, sondern gerade neu verlobt. Ihr Mann ist nach einem Ehejahr gestorben, und sie vertraut ihrer Magd an, dass ihr Mann in der Hochzeitsnacht, statt sie zu entjungfern, heulend zusammengebrochen sei und &#8222;Ich kann nicht&#8220; geschrien habe. Der Typ, der jetzt um sie wirbt, antwortet auch immer nur, er k\u00f6nne nicht \u2013 und zwar auf Judiths Forderung, Holofernes umzubringen.<\/p>\n<p>Statt weiterhin irgendwelche m\u00e4nnlichen Qualit\u00e4ten an der falschen Stelle zu suchen, will sie einen Mann, der sie richtig fertigmacht. Sie geht zu Holofernes. Und will Sex mit ihm. Und hat Sex mit ihm. &#8222;Das Weib, aktiv&#8220; \u2013 klingt nach dem Vorkriegsslogan irgendeiner Altersvorsorge, beschreibt hier aber Judiths Transformation in eine Mischung aus Catwoman, Margaret Thatcher und Grace Kelly. Sie verf\u00fchrt Holofernes mit allen Mitteln der Kunst, hat laut Hebbel den intensivsten, umwerfendsten Moment ihres Lebens, und was macht der Kerl<br \/>\nnach dieser Episode totaler g\u00f6ttlicher Hingabe? Er schl\u00e4ft ein, weil zu besoffen. Das kann sie nicht auf sich sitzen lassen. Sie nimmt sein Schwert, das Symbol f\u00fcr m\u00e4nnliche Dominanz schlechthin, und ersticht diesen doofen machthaberischen Obermacho. Sie rettet ihr Volk, weil diese ganzen bl\u00f6den Penner nach dem Sex immer einschlafen.<\/p>\n<p>Das ungef\u00e4hr geht mir durch den Kopf, w\u00e4hrend ich neben einer Brigitte-Bardot-Skulptur in Buzios sitze. Buzios ist der elit\u00e4rste Touristenort Brasiliens, nat\u00fcrlich sch\u00e4me ich mich daf\u00fcr, hier zu sein, statt auf irgendeiner Studentendemo gegen die Fahrpreiserh\u00f6hungen, und trotzdem: 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges abwechselnd auf die Atlantikk\u00fcste und das verpixelte Bild von Franz von Stuck auf meinem Computerbildschirm zu starren ist sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Ich sitze hier vor einem sozial krassen Hintergrund: das Auseinanderbrechen der Gesellschaft wird vorangetrieben, aber jeder Versuch, das verstehen und aufarbeiten zu wollen, klingt immer ein bisschen wie die Nachrichten im<br \/>\nKinderkanal. Nicht w\u00fctend, sondern abqualifizierend, das Staunen geht \u00fcber in Best\u00fcrztheit, und die Best\u00fcrztheit wird zur Demonstration der eigenen \u00dcberlegenheit.<\/p>\n<p>Am Ende von Hebbels Theaterst\u00fcck schreit Judith: &#8222;Ich habe die Welt ins Herz gestochen.&#8220; Und sollte man das jemals irgendeinem Bild besser angesehen haben als diesem hier, wei\u00df ich jedenfalls nicht davon.<\/p>\n<p><em>Dieser Text ist erstmals erschienen im Herbst 2014 im <\/em><a href=\"http:\/\/www.villa-grisebach.de\/fileadmin\/downloads\/Divers\/GRISEBACH_Journal_2014.pdf\" target=\"_blank\">Journal <em>des Auktionshauses Grisebach<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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