{"id":1277,"date":"2015-04-09T08:00:17","date_gmt":"2015-04-09T06:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1277"},"modified":"2015-04-09T10:54:11","modified_gmt":"2015-04-09T08:54:11","slug":"ukraine-soldaten-tod-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/04\/09\/ukraine-soldaten-tod-maljartschuk\/","title":{"rendered":"Nach zw\u00f6lf Tagen im Wasser verfaulen die Beine"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was kann man ausrichten in einer Zeit, in der junge M\u00e4nner sterben, die man schon als Kind kannte? \u00dcber die Ohnmacht der Worte angesichts des Ukraine-Konflikt<\/strong>s<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1283\" aria-describedby=\"caption-attachment-1283\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/04\/@@raw.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1283\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/04\/@@raw.jpg\" alt=\"\u00a9 John MacDougall\/AFP\/Getty Images () \" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/04\/@@raw.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/04\/@@raw-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1283\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 John MacDougall\/AFP\/Getty Images ()<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich werde oft gefragt, was die Intellektuellen in der Ukraine dieser Tage machen. Und was sie machen k\u00f6nnen. Und ich antworte immer, dass es keine allgemeinen Regeln gibt, denn jeder reagiert auf die Situation anders \u2013 wird zum Beispiel sehr aktiv, schreibt viel, oder h\u00f6rt auf zu schreiben und wird zum freiwilligen Helfer, bringt den ukrainischen Soldaten warme Socken, Essen und Zigaretten. Oder macht ein Literaturfestival in Slowjansk, wo noch vor Kurzem schwere K\u00e4mpfe stattfanden. Oder wird einfach verr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Jeder reagiert anders, ich kann nur von mir selbst sprechen. Das antworte ich immer, und das ist ein gro\u00dfer Fehler, weil die n\u00e4chste Frage, die kommen k\u00f6nnte, dann lauten m\u00fcsste: Gut, was machst <em>Du<\/em> denn? Und diese Frage, die Gott sei Dank noch nie gestellt wurde, ist f\u00fcr mich fatal. Ich mache gar nichts. Diesen Krieg kann ich weder gewinnen noch stoppen. Was ich auch tun w\u00fcrde, es k\u00f6nnte doch nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die 20-j\u00e4hrigen ukrainischen Jungen kommen aus der Kriegszone nach Hause zur\u00fcck und sagen l\u00e4chelnd, dass ihnen die Beine verfaulen, da sie zw\u00f6lf Tage im Wasser schlafen mussten. Auf die Frage, wie es dort war, was der Krieg eigentlich sei, sagen die Jungen, Krieg sei wie das Computerspiel <em>Counter-Strike<\/em>, nur eben wirklich. Wenn ich das h\u00f6re, verstehe ich, wie sinnlos meine und alle anderen Worte der Welt dieser Erfahrung gegen\u00fcber sind. Ich bleibe stumm dieser Erfahrung gegen\u00fcber und denke, dass das 20. Jahrhundert, das mir fr\u00fcher als b\u00f6ses M\u00e4rchen erschien, pl\u00f6tzlich so nah geworden ist und so begreiflich.<\/p>\n<p>Manche ukrainischen Intellektuellen, die st\u00e4rksten, erkl\u00e4ren sich bereit, am Propagandakrieg gegen Russland teilzunehmen. Sie versuchen dort, wo ich sofort in Wut oder in Weinen gerate, ruhig zu bleiben und zu argumentieren. Wut oder Weinen seien \u00fcbrigens am schlimmsten, so sagen sie und behalten nat\u00fcrlich Recht. Man soll mit rationalen, sachlichen und wahren Argumenten vorgehen. Es ist auch ein Krieg der Argumente, sagen sie. Zur Unterst\u00fctzung wurden ausf\u00fchrliche Anleitungen zusammengestellt, in denen steht, was man in einer Diskussion mit Westeurop\u00e4ern \u00fcber die Ukraine sagen kann. Und was besser zu vermeiden ist. In Deutschland, hei\u00dft es etwa, ist es nicht gut, Putin mit Hitler zu vergleichen. Deutschland will Hitler mit keinem teilen. Ein anderer Punkt: Sag nicht, wir sind bedroht, sondern \u2013 ihr seid bedroht. Nur die sichtbare leibliche Bedrohung bewegt die Menschen. Diesen Punkt habe ich mehrmals ausprobiert und es ist mir noch nie gelungen, jemanden zu \u00fcberzeugen, dass Europa genauso in physischer Gefahr schwebt wie die Ukraine.<\/p>\n<p>Sicherheit wurde in Europa zu einer neuen sch\u00f6nen Religion, an die man glaubt, als ob es sie schon ewig g\u00e4be. Der Mensch ist hier versichert, sein Haus ist versichert, sein Auto und seine Katze. Und der Gott der Sicherheit verspricht wispernd am Anfang des Monats, wenn man die Rechnungen zahlt, dass es immer so sicher bleiben wird, etwas anderes ist nicht m\u00f6glich. Solch einen Gott hatten die Ukrainer nie.<\/p>\n<p>Andrij Proschak war mein Nachbar. Wir sind gemeinsam aufgewachsen. Ich war sechs Jahre \u00e4lter, daher erinnere ich mich gut, wie er in blauen Strumpfhosen und Filzschuhen mit Gummiband, damit sie nicht abrutschen, kopflos durch unsere Wohnung rannte. Er besa\u00df alle m\u00f6glichen Pistolen und Gewehre. Seine Eltern liebten ihn sehr, weil er das einzige Kind war. Mit 25 Jahren schloss Andrij seine Studien ab und wollte ein M\u00e4dchen heiraten. Als er in den Krieg ging, wurde seine noch nicht alte Mutter innerhalb eines Tages wei\u00dfhaarig. Sie jammerte nicht, wartete nur. Er rief sie einmal in der Woche an und erz\u00e4hlte, dass die Soldaten sich dort m\u00f6glichst tief vergraben m\u00fcssen. Je tiefer unter der Erde du bist, desto gr\u00f6\u00dfer sind deine \u00dcberlebenschan\u0441en.<\/p>\n<p>Andrij vergrub sich tief. Doch das hat nicht geholfen, und als er starb, bei Debalzewe, musste seine wei\u00dfhaarige Mutter nach Osten fahren und ihn in vielen Leichenhallen suchen. Sie erkannte ein Muttermal an Andrijs Fu\u00df.<\/p>\n<p>Es gab Andrij, und pl\u00f6tzlich gibt es ihn nicht mehr. Er wuchs, lernte die Welt kennen, entdeckte und forschte, um diese Kenntnisse nie in der Praxis auszuprobieren. Zehn S\u00e4tze gen\u00fcgen, um das Leben von Andrij zu beschreiben. Seine blaue Strumpfhose und die Filzschuhe mit dem Gummiband sind eher \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n<p>Es gibt mittlerweile eine ganze Generation von Jungen in der Ukraine, deren Leben aus lediglich zehn S\u00e4tzen besteht. Eine einzige sparsame Erw\u00e4hnung im Internet erhalten diese Jungen, wenn sie sterben. Nur ihr Tod ist wertvoll genug, um im Internet einen bescheidenen Platz zu finden. Ich bleibe stumm solcher Realit\u00e4t gegen\u00fcber. Alle Worte der Welt sind solcher Realit\u00e4t gegen\u00fcber sinnlos.<\/p>\n<p>Doch ich schreibe diese Zeilen vielleicht, um mich nicht aufzugeben. Wenn ich und die anderen, die am Leben geblieben sind, sich aufgeben, dann hat der Tod von Andrij Proschak noch weniger Sinn als zuvor.<\/p>\n<p>Diesen Krieg kann ich weder gewinnen noch stoppen. Was ich auch tun w\u00fcrde, es w\u00fcrde doch nichts \u00e4ndern. Es w\u00e4re egal. Nicht aber f\u00fcr Andrij Proschak.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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