{"id":1370,"date":"2015-04-20T08:00:27","date_gmt":"2015-04-20T06:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1370"},"modified":"2015-04-20T08:01:12","modified_gmt":"2015-04-20T06:01:12","slug":"poesie-zaimoglu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/04\/20\/poesie-zaimoglu\/","title":{"rendered":"Mann und Poesie ist wie Mann und Kosmetik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Mann verzweifelt. Seine Frau liest pl\u00f6tzlich Gedichte. Warum kocht sie nicht lieber Marmelade ein? Unser Kolumnist versucht zu vermitteln. Das Fax der Woche<\/strong><\/p>\n<p>Pasche Bombe, Zypriot, neuer Mann im Viertel, Arme wie Kellen, Beine wie Keulen, sagt in der Stunde seiner Verstimmung: Der Heiland, der ist mir gut, der h\u00e4lt einen Platz f\u00fcr mich frei\u2026 Er will \u00fcber das Himmelreich reden, ausgerechnet mit mir, dem Muslim, er will mich im Kieler Hafenbecken taufen, ich lehne ab.<\/p>\n<p>Er schraubt den Deckel des Weckglases auf, sticht mit der Plastikgabel eine Orangenscheibe mit Schale heraus, der Sirup tropft mir auf Hosensaum und Schuhe, ich mag Pascha nicht ver\u00e4rgern, bei\u00dfe ein St\u00fcck ab. Es schmeckt wie ges\u00fc\u00dfter Ziegelsplitter, er rei\u00dft mir beim Schlucken den Rachen auf. Ich lobe die Marmeladenkochk\u00fcnste seiner Frau, er verbittet sich das Lob, t\u00e4nzelt um die Discounter-Kassiererin, der er eine tropfende Orangenscheibe vors Gesicht h\u00e4lt.<!--more--><\/p>\n<p>Ich schlage die Zeitung auf: Aufbrausende Kriegsherren, sie haben sich fein gemacht und geben Presseerkl\u00e4rungen ab, man sollte sie mit Arschtritten von den Pulten vertreiben. Teufel im Gewand der Rechtschaffenheit. Wem n\u00fctzt meine Wut in einer stillen Kieler Gasse?<\/p>\n<p>Also laufe ich zur\u00fcck nach Hause, tauche f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Tage unter. Habe die Korrekturfahnen meines n\u00e4chsten Romans bekommen, achthundert Seiten, ich gehe sie Satz f\u00fcr Satz durch, esse wenig, schlafe wenig, stelle mich gelegentlich ans offene Fenster, starre hinab auf fidele Ausl\u00e4nder und Studenten, die die Sonne herausgelockt hat. Ackere den dicken Stapel durch. Sch\u00f6n, denke ich, und jetzt?<\/p>\n<p>Pascha Bombe br\u00fcllt mich runter auf die Stra\u00dfe, er hat vom Tod des Dichters geh\u00f6rt, er regt eine symbolische Beweinung am Flandernbunker an. Nein, zu weit weg, und wie bl\u00f6de ist das, wenn zwei Mamelucken in einer Bunkerruine Gedenkminuten einlegen? Wir streifen durch die Einkaufsstra\u00dfen, und setzen uns auf die Parkbank an der Nikolaikirche.<\/p>\n<p>Er sagt: Ist Dichter tot, ist Dichter tot. Ich kann ihn nicht fragen, du lebst, ich frage dich. Meine Frau, du hast in hausgemachte Orange gebissen, Kinder sind aus dem Haus, sie hat neues Hobby. Geht in Buchladen, bl\u00e4ttert im Buch, schreibt Gedichte ab. Abends, komm von der Arbeit, esse, trinke, bade, nein, bade, esse, trinke, ich schalte TeeVau ein, sie macht TeeVau aus, steht im Zimmer, liest. Als w\u00fcrde Fahne flattern und sie f\u00fcr Vaterland singen.<\/p>\n<p>Verstehe nix. Will TeeVau, sie nicht, wir k\u00e4mpfen, sie gewinnt. Fragt: F\u00fchlst du beim Gedicht? Nein, Herz klopft normal. Fragt: Bist du Metall? Nein, Fleisch und Seele. Fragt: Bist du nicht Seele bei sch\u00f6nen Worten? Das geht hin und her wie Tischtennis, mir ist wie Mischung aus Herzinfarkt und f\u00fcnf Gl\u00e4ser Metaxa. Bin ich Tier? Mann und Gedicht ist wie Mann und Kosmetik\u2026<\/p>\n<p>Pascha Bombe vergleicht Gedichtelesen mit dem Bruderkuss von Honecker und Breschnew, und da er von mir einen Vergleich fordert, sage ich: Gedicht ist wie eine Wortapotheke. Man kauft eine Medizin, nimmt sie ein, und wird krank. Es gibt viele, sie kr\u00e4nkeln, und sie m\u00f6chten, dass sich die leichten Schmerzen zu einer Krankheit auswachsen. Bombe stellt fest, dass seine Frau kerngesund sei, ich solle ihm nicht mit Zimt und Tinnef kommen, tats\u00e4chlich r\u00f6hrt er: Frau gut in Schuss, du bist selber leere Apotheke am Sonntag\u2026<\/p>\n<p>Wir erheben uns von der Bank, Bombe schimpft auf Dame Poesie, seine Frau, die von gl\u00fchenden Dichtern angetan ist, die sich mit sp\u00e4testens f\u00fcnfundzwanzig ein Loch in den Kopf schie\u00dfen. Apotheke?, ruft er und bleibt stehen, nix, lebst du, dann schreibst du nicht, lebst du nicht, schreibst du, bist du Dichter, bist du tot, einfach wie Einmaleins und ABC. Aber meine Frau Poesie liest gro\u00dfe Qualit\u00e4t im Gedicht, wer ist schuld, das bist du\u2026 Er erkl\u00e4rt: Bei einem Besuch bei Pascha Bombe habe ich der Dame des Hauses statt Konfekt oder Konfit\u00fcre neutral wei\u00dfe Nelken geschenkt, ein Strau\u00df Neutralit\u00e4t, und sie hat zwei Tage sp\u00e4ter einen Nelken-Gedichtband gekauft, um mich zu ergr\u00fcnden. Wieder eine, die der Welt verloren ist. Freude.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage starten wir einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Mann verzweifelt. Seine Frau liest pl\u00f6tzlich Gedichte. Warum kocht sie nicht lieber Marmelade ein? Unser Kolumnist versucht zu vermitteln. 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