{"id":1396,"date":"2015-04-30T08:00:09","date_gmt":"2015-04-30T06:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1396"},"modified":"2015-04-30T09:25:33","modified_gmt":"2015-04-30T07:25:33","slug":"totlachen-ebmeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/04\/30\/totlachen-ebmeyer\/","title":{"rendered":"Der Witzbold als armer Tropf"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monty Python wollten Hitler durch einen Witz besiegen. Er sollte sich totlachen. Heute droht dem der Tod, der falsche Witze macht. \u00dcber den Graben, den der Humor zieht <\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1486\" aria-describedby=\"caption-attachment-1486\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/04\/freitext-totlachendssdds.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1486\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/04\/freitext-totlachendssdds.jpg\" alt=\"\u00a9 Martin Bureau\/AFP\/Getty Images\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/04\/freitext-totlachendssdds.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/04\/freitext-totlachendssdds-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1486\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Martin Bureau\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Glaubt mir, es ist an der Zeit, wieder einmal \u00fcber den t\u00f6dlichsten Witz der Welt zu reden. Denn selten war er so wertvoll wie heute. Gro\u00df heraus kam er 1969, in Folge eins von <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iIFgKVkiy3M\">Monty Python\u2019s Flying Circus<\/a><\/em>. Da war er so t\u00f6dlich, dass die Briten ihn als Waffe im Zweiten Weltkrieg einsetzten und die Nazis sich an einem Gegenwitz versuchten, der bei seinen Opfern allerdings nur befremdetes Schweigen ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Die Idee des t\u00f6dlichen Witzes \u2013 also eines Witzes, \u00fcber den man sich unweigerlich und buchst\u00e4blich totlacht \u2013 ist aber noch deutlich \u00e4lter. Als interessanter Monty-Python-Vorl\u00e4ufer erweist sich hier Lord Dunsany, ein Fantasy-Autor von uraltem irischem Adel. 1916 schloss er seinen Band <em>Tales of Wonder<\/em> mit einer Kurzgeschichte namens <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/files\/13821\/13821-h\/13821-h.htm#jokes\"><em>The Three Infernal Jokes<\/em><\/a> ab (eingedeutscht als &#8222;Drei h\u00f6llische Witze&#8220;). <!--more--><\/p>\n<p>In dieser Geschichte l\u00e4sst sich ein Mann auf ein Gesch\u00e4ft mit der H\u00f6lle ein: Im Austausch gegen seine seltsame Eigenschaft, dass f\u00fcr ihn &#8222;alle Frauen gleich h\u00e4sslich sind&#8220;, erh\u00e4lt er drei Witze. Den ersten davon testet er bei einer Dinnerparty, und all seine G\u00e4ste lachen, bis sie tot umfallen. Dem deshalb angestrengten Mordprozess entzieht er sich mit dem zweiten Witz und verl\u00e4sst als einziger lebend den Gerichtssaal. Er flieht in die Highlands, wo er fortan einsam herumwandert, um niemanden mehr mit dem dritten Witz zu gef\u00e4hrden, den er noch in petto hat.<\/p>\n<p>Lord Dunsany war ein Schriftsteller von der Sorte, die immer betont, ihre Geschichten h\u00e4tten mit der schn\u00f6den Wirklichkeit nichts zu schaffen. Gut m\u00f6glich, dass er die drei h\u00f6llischen Witze als eskapistisches Gedankenspiel auffasste. Ein Divertimento zum Cognac am Herrenabend. Sein t\u00f6dlicher Witzbold ist dabei ein armer Tropf: schon vor dem H\u00f6llenhandel eher eine Randfigur in den Kreisen, denen er angeh\u00f6ren m\u00f6chte; hinterher ein Ausgesto\u00dfener. Um die Witze rei\u00dft sich dieser Mann auch keineswegs. Er l\u00e4sst sie sich aufschw\u00e4tzen. Und da hat er den Salat.<\/p>\n<p>99 Jahre nach den <em>Tales of Wonder<\/em> schlagen wir uns mit der Erkenntnis herum, dass wir in einer Zeit und schn\u00f6den Wirklichkeit leben, in der man tats\u00e4chlich an Witzen sterben kann. Zwar nicht, wenn man sie h\u00f6rt, aber wenn man sie macht. Weil die, die sie h\u00f6ren, dann t\u00f6dlich beleidigt sind.<\/p>\n<p>Also k\u00f6nnten wir <em>The Three Infernal Jokes<\/em> nun als moralische Mahngeschichte lesen \u2013 im Sinne derer, die sagen, man solle sich doch den Witz, der Fanatiker ausrasten l\u00e4sst, besser verkneifen. In Lord Dunsanys Szenario sind die Witze des Teufels, der Witzerz\u00e4hler ist ein Au\u00dfenseiter, der gewaltiges Unheil anrichtet und blo\u00df die Klappe h\u00e4tte halten sollen. Und wo wir schon dabei sind, lie\u00dfe sich seine Eigenschaft, dass er &#8222;alle Frauen gleich h\u00e4sslich&#8220; findet, auch noch als Argument f\u00fcr Verh\u00fcllungsvorschriften deuten; zumal er gerade diese fromme Tugend f\u00fcr die infernalischen Witze hergibt.<\/p>\n<p>Ja, h\u00e4tte doch jeder, der zu riskanter Komik neigt, sich das Schicksal des traurigen S\u00fcnders eine Lehre sein lassen und der Versuchung entsagt oder sich damit zumindest beizeiten in weltferne Einsamkeit verzogen! Dann h\u00e4tten sich die M\u00f6rder von Paris im Januar \u2026 andere Opfer gesucht.<\/p>\n<p>Denn damit solche entsicherten J\u00fcnglinge in den Massakermodus fallen, braucht es keine Satirezeitschrift. Sie h\u00e4tten anderswo zugeschlagen, und die nachfolgende Ersch\u00fctterung und Debatte w\u00e4ren anders verlaufen oder ausgeblieben.<\/p>\n<p>\u00dcber den Anschlag auf die <em>Charlie-Hebdo<\/em>-Redaktion mag ersch\u00f6pfend diskutiert worden sein, auch \u00fcber die Scheinheiligkeit, mit der dann selbst die NPD den Slogan &#8222;Je suis Charlie&#8220; kaperte. Einen Graben, den die Debatte sichtbar gemacht hat, haben wir aber noch nicht genau genug betrachtet: den Graben zwischen denen, die lachen wollen, und denen, die nicht lachen wollen.<\/p>\n<p>Dieser Graben klafft nicht nur zwischen Mohammed-Karikaturisten und vermeintlichen R\u00e4chern des vermeintlich beleidigten Propheten. Er ist auch nicht neu, sondern es gibt ihn wohl, seit auf Erden der erste Witz gerissen wurde. Die Charlie-Debatte verlief mehr oder weniger eng an seinen R\u00e4ndern entlang. Blo\u00df \u00fcberschritten hat sie den Graben nie.<\/p>\n<p>Denn die Leute, die lachen wollen, und die, die es nicht wollen, reden immer aneinander vorbei, egal wie h\u00f6flich, geduldig, eloquent sie aufeinander zu gehen. Die jeweilige Grundhaltung &#8222;Lachen ist gut&#8220; vs. &#8222;Lachen ist b\u00f6se&#8220; steht als Weiche zwischen ihnen.<\/p>\n<p>Diesen anscheinend nicht zu \u00fcberwindenden Unterschied sollten wir uns m\u00f6glichst klar machen. Ich w\u00fcnschte, es g\u00e4be daf\u00fcr einen unblutigen Anlass.<\/p>\n<p>Mit einer Kollegin, die ich sehr sch\u00e4tze, geriet ich wenige Tage nach dem Attentat in einen kleinen Disput. Sie z\u00e4hlte sich zur &#8222;Ich bin nicht Charlie&#8220;-Fraktion, die zu den dr\u00f6hnenden Solidarit\u00e4tsbekundungen sofort den Gegenchor bildete. Tenor: Die Morde verurteilen auch wir, aber das hei\u00dft nicht, dass wir uns mit dem unverantwortlichen Spott, f\u00fcr den diese Zeitschrift steht, gemein machen w\u00fcrden. Wer derart mit dem Feuer spielt, braucht sich nicht zu wundern.<\/p>\n<p>Ja, nicht wahr? Es h\u00e4tte den gottlosen Zynikern doch Warnung genug sein m\u00fcssen, als 2011 zur Antwort auf ihre &#8222;Scharia Hebdo&#8220;-Sondernummer (mit dem legend\u00e4ren Coverspruch &#8222;100 Peitschenhiebe, wenn Sie sich nicht totlachen&#8220;) ein paar Brands\u00e4tze durch die Redaktionsscheiben flogen.<\/p>\n<p>Die Kollegin brachte lauter gute Argumente vor: zu den verheerenden Folgen des Kolonialismus in den islamischen L\u00e4ndern, zur Mitschuld des Westens am Dschihad-Wahn und zur \u00f6ffentlichen Gleichg\u00fcltigkeit, solange Terrorakte keine Europ\u00e4er oder Amerikaner treffen. In all dem konnte ich ihr zustimmen. Aber nicht in der Folgerung, dass man sich deshalb keine Mohammed-Karikaturen erlauben sollte.<\/p>\n<p>Die Logik von &#8222;Je ne suis pas Charlie&#8220; \u2013 so viel \u00dcbles hat der Westen in der muslimischen Welt angerichtet, und nun verh\u00f6hnt ihr noch, was Muslimen heilig ist! \u2013 gab sich ehrenwert. Doch erstens wurde damit eine Satirezeitschrift haftbar gemacht f\u00fcr Handlungen von Politikern, was nur im Rahmen eines totalit\u00e4ren Denkens Sinn ergibt. Zweitens wurde die Humorf\u00e4higkeit religi\u00f6ser Eiferer \u2013 nicht zu verwechseln mit &#8222;den&#8220; Muslimen \u2013 zum Ma\u00dfstab daf\u00fcr erhoben, wor\u00fcber man Witze machen darf. Und drittens wurde <em>Charlie Hebdos<\/em> programmatischer Untertitel aus Prinzip missverstanden. Denn <em>Journal irresponsable<\/em> hei\u00dft nicht &#8222;unverantwortliche Zeitschrift&#8220; nach Einsch\u00e4tzung derer, die blasphemische Bildchen unverantwortlich finden. Sondern: \u00fcberhaupt keiner Autorit\u00e4t verpflichtet.<\/p>\n<p>Das ist allerdings erst recht eine Ungeheuerlichkeit \u2013 f\u00fcr die Leute, die nicht lachen wollen.<\/p>\n<p>Wenn die M\u00f6rder hereinst\u00fcrmen, zur Rettung einen t\u00f6dlichen Witz rei\u00dfen zu k\u00f6nnen: Das h\u00e4tte die Kollegin den Charlie-Redakteuren sicher auch gew\u00fcnscht. Aber die utopische Qualit\u00e4t dieses Witzes h\u00e4tten sie und ich wohl unterschiedlich gesehen.<\/p>\n<p>Der t\u00f6dliche Witz ist der Witz, dem nichts standh\u00e4lt. Er l\u00f6st alles auf, was fest gef\u00fcgt ist. Er zersetzt jede Setzung, er macht alle Macht zunichte. (Darum muss er im Monty-Python-Sketch ja auch per Genfer Konvention verboten werden; wo k\u00e4men wir sonst hin in Sachen Weltordnung?)<\/p>\n<p>Wollen wir dieses zersetzerische Potential bannen oder begr\u00fc\u00dfen? Zwischen beiden Antworten verl\u00e4uft der Graben. Gew\u00f6hnlich macht er sich kaum bemerkbar; im halbwegs entspannten Alltag k\u00f6nnen Menschen, die lachen wollen, und Menschen, die nicht lachen wollen, gut miteinander auskommen, sogar zusammen lachen. Doch in einem zugespitzt autorit\u00e4ren Kontext \u00e4ndert sich das. Entweder Totlachen oder 100 Peitschenhiebe: Eben weil der Dschihadismus eine derzeit einzigartig unverhohlene und grelle Verbindung von Gewaltbereitschaft und Humorlosigkeit bietet, wird er zum Hauptziel von Witzen, die gerne t\u00f6dlich w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Hinter jeder Debatte dar\u00fcber, wo der Spa\u00df aufh\u00f6rt, lauert die Frage, ob er \u00fcberhaupt anfangen darf. Und dahinter wiederum eine Sehnsucht nach Zensur und Tabu. Ob das umgekehrt hei\u00dft, wir verf\u00fcgen, wenn wir lachen wollen, \u00fcber keine brauchbare Handhabe, um Witze geh\u00e4ssig, dumpf, widerlich zu finden, ist eine andere Frage.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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