{"id":1400,"date":"2015-06-04T11:50:47","date_gmt":"2015-06-04T09:50:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1400"},"modified":"2015-06-23T12:57:32","modified_gmt":"2015-06-23T10:57:32","slug":"kairo-kultur-kugeln-draesner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/06\/04\/kairo-kultur-kugeln-draesner\/","title":{"rendered":"Gegen den Widerstand der W\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p><strong>Offenheit, Heterogenit\u00e4t, Transkulturalit\u00e4t \u2013 das klingt alles gut. Bei einem Besuch in Kairo aber ahnt man, warum Kulturen dazu neigen, sich voreinander zu verschlie\u00dfen<\/strong>.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1740\" aria-describedby=\"caption-attachment-1740\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/kairo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1740 size-full\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/kairo.jpg\" alt=\"Kairo: Gegen den Widerstand der W\u00fcste - Freitext\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/06\/kairo.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/06\/kairo-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1740\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Ed Giles\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Lange gleitet die Air Egypt Maschine an diesem Sonntagabend \u00fcber die H\u00e4user von Kairo. Die schiere Ausdehnung der 18-Millionen-Stadt, dieser <em>City out of Control<\/em>, wie mir ein Buchtitel am n\u00e4chsten Morgen in einer arabischen Buchhandlung verr\u00e4t, l\u00e4sst keine andere Ann\u00e4herung zu. Bunt das Elektromeer unter mir, die dicken Stra\u00dfenadern, vier rote, weit gestreckte Kan\u00e4le, vier gelbe, festgefroren in einer Glasr\u00f6hre, der Fieberverkehr. Auf dem R\u00fcckflug am Ende der Woche ein vollkommen anderes Bild: sehe nur erdbraun, w\u00fcstenbraun, sehe den Sand, der die Stadt umgibt \u2013 in den sie \u00fcbergeht, in dessen Farben sie gebaut ist. Dar\u00fcber steigen Rauchfahnen in die H\u00f6he, \u00fcberall brennt M\u00fcll.<\/p>\n<p>Tage in einem dicht von Menschen, haushohen Werbeschildern, Autos in jedem Grad der Blechabschilferung besiedelten, bewegten, durchkreuzten Raum. Meine Hilfsmittel: die Bilder im Kopf vom November 2013. Gespr\u00e4chspartner, ihre Antworten, ihr eigenes Suchen. Anders als vor 16 Monaten ist der Tahrir-Platz durchgehend ge\u00f6ffnet; der einzige Panzer, den ich sehe, steht vor der Botschaft Saudi-Arabiens auf der andern Seite des Nils. Die H\u00e4user am Platz der Februarrevolution von 2011 sind frisch renoviert, sie wirken wie aus dem Ei gepellt. Das m\u00e4chtige Zentralverwaltungsgeb\u00e4ude \u00c4gyptens, die Mogamma, in dessen Tiefen man sich f\u00fcr Tage verlieren kann (\u00e4gyptische Kenner der deutschsprachigen Literatur versichern, Kafka sei harmlos), arbeitet wieder. In der Buchhandlung, in der das <em>Out of Control<\/em> mir ins Auge springt, weil es nicht zu meinen Seh-, wohl aber zu meinen Gef\u00fchlseindr\u00fccken passt, liegen die ersten Abdel-Fattah-al-Sissi-Monographien aus.<!--more--><\/p>\n<p>An der Germanistischen Abteilung der Universit\u00e4t Kairo findet zum 50. Geburtstag des Institutes eine Tagung zu dem Thema Transkulturalit\u00e4t und Identit\u00e4t statt. Wolfgang Welsch, der den Begriff Transkulturalit\u00e4t in den neunziger Jahren pr\u00e4gte, h\u00e4lt den ersten Vortrag. Er bezieht sich auf einen Passus aus Johann Gottfried Herders Schrift <em>Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit<\/em> von 1774. &#8222;Jede Nation&#8220;, so zitiert Welsch Herder, habe &#8222;ihren Mittelpunkt der Gl\u00fcckseligkeit in sich wie jede Kugel ihren Schwerpunkt&#8220;.<\/p>\n<p>Welsch wettert: Herder habe sich Kulturen wie autonome Inseln oder abgeschlossene Kugeln gedacht. \u00dcberholt. Zeitgem\u00e4\u00df indes: Das Prinzip der Transkulturalit\u00e4t, das von Heterogenit\u00e4t und Offenheit ausgeht.<\/p>\n<p>Klingt erst mal gut. Doch auch so &#8222;korrekt&#8220;, dass meine Gedanken beginnen, wider den Stachel zu l\u00f6cken. Herders Kugeln gefallen mir. Die Frage nach dem Schwerpunkt, nach dem Wissen darum, was Eigenes, was Fremdes sein k\u00f6nnte (was es sein kann, was es sein soll), um die eigene Identit\u00e4t zu stabilisieren, scheint mir zentral.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1737\" aria-describedby=\"caption-attachment-1737\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/kugel-kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1737\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/kugel-kl-300x225.jpg\" alt=\"\u00a9 Ulrike Draesner\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/06\/kugel-kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/06\/kugel-kl.jpg 580w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1737\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Ulrike Draesner<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Am Nachmittag schlendere ich durch den \u00e4ltesten Teil der Stadt. Gassen, Basar, Moscheen. Die Stadtmauer aus der Mamlukenzeit. Drei schwarz verschleierte M\u00e4dchen, jedes eine frische rosafarbene Zuckerwatte in der Hand, huschen an mir vor\u00fcber. Vor der Mauer brennt, ihrerseits umschlossen von einer Mauer, eine M\u00fcllhalde. Sie muss riesig sein; der Geruch weht, wohin er will. Ich werde mit Respekt behandelt. Man hat Humor, ist stolz darauf. Das Caf\u00e9, in dem man mir Mokka aus einem goldenen K\u00e4nnchen kredenzt, schm\u00fcckt der Name Nagib Mahfuz. Die Lampen in dem Laden nebenan sind ein eigenes Wunder, Kugeln und Tropfen, kunstvoll geformt, sodann mit L\u00f6chern in Form von Blumen oder Sternen versehen, damit ihr Licht in alle Richtungen scheint.<\/p>\n<p>Herders Bild von Kulturen als Kugeln gewinnt in dieser \u00e4gyptischen Variante: Die Kugeln erzeugen Raum. Sie vermitteln Schutz und Geborgenheit, sie b\u00fcndeln und strahlen aus. Man kann in ihnen sitzen und hinaussehen in die Welt, kann vom Licht der anderen ber\u00fchrt werden sowie sie ber\u00fchren. W\u00e4rme und Information werden getauscht. Kugeln, die aneinandersto\u00dfen, geben ihren Impuls weiter, sind aber stabil genug, um sich in der Begegnung nicht zu verlieren. Auch das scheint mir in dem Kairo, das ich dieser Tage wahrnehme, zentral. Wer kann man sein: ge\u00f6ffnet f\u00fcr andere, f\u00fcr Neues, f\u00fcr Hilfe,<em> mit<\/em> der eigenen Geschichte. Mehr noch: mitsamt dem Staunen bzw. Fremdeln auch vor sich &#8222;selbst&#8220;, diesem rasch wachsenden, unter \u00f6konomischem, nationalem, politischem, \u00f6kologischem Druck stehenden Kollektiv.<\/p>\n<p>Gesten, hingehuschte Fragen, Unsicherheit. Dazu: Stolz. Aber auch M\u00fcdigkeit. Was tun? Wie weiter? Die Silberh\u00e4ndler haben ihre Auslagen neu mit Schmuck gef\u00fcllt. Kugeln sto\u00dfen sich ab, ziehen sich an, umkreisen sich. Austausch ist lebenswichtig, kein Mensch, keine Kultur eine Monade. Der Weg zum &#8218;Nomaden&#8216; ist im Deutschen nicht weit. Doch auf den Unterschied kommt es an: den exakt und immer neu zu findenden Grat, auf dem dank der eigenen Kulturanstrengung sowohl Geborgenheit als auch Offenheit, Toleranz wie Selbstbewusstsein, Versicherung in der Tradition und Ver\u00e4nderungsfreude, Selbstkorrektur und Inspiration gedeihen.<\/p>\n<p>Im Goethe-Institut diskutiere ich mit einer Autorin aus Syrien \u00fcber Flucht und Vertreibung, \u00fcber das Leben im Exil. Ein den Deutschen sowohl aus ihrer eigenen Geschichte als auch in seiner heutigen Brisanz nicht unbekanntes Thema. Der zweite eingeladene, arabische Autor kommt nicht; er f\u00fcrchtet sich vor der implizierten Sichtbarkeit. Eine Minute vor Lesungsbeginn f\u00e4llt der Strom aus. Wir beginnen im Halbdunkel. Die Unterschiede in den arabischen Zungenschl\u00e4gen h\u00f6re ich kaum. Ich sp\u00fcre Schmerzen, Verletzungen, \u00c4ngste, Hilflosigkeit im Raum.<\/p>\n<p>Atme die ru\u00df- und schadstoffschwere Luft. Nehme einen Eindruck davon mit, wie schwer es hier ist, allein den Alltag zu organisieren. Einkaufen, Kinder in die Schule bringen, den Arbeitsplatz erreichen. Was 18 Millionen andere mit dir machen, auf engem Raum. Was es hei\u00dft, wenn Infrastrukturen fehlen, das Verwaltungssystem undurchschaubar ist. Ich bewundere die Gelassenheit, ja Heiterkeit, der ich begegne.<\/p>\n<p>Schaue in ge\u00f6ffnete, fragende Augen.<\/p>\n<p>Erst tags darauf, in der Luft, sehe ich, wie die W\u00fcste die Stadt umschlie\u00dft. Es hat eine Bedeutung, aus welcher Landschaft man kommt. Da will ich anders fragen: Wohin treibt einen solche W\u00fcstenn\u00e4he? Gegen welche Widerst\u00e4nde tritt man an?<\/p>\n<p>Aladin, gespiegelt im Bullauge der Maschine, ein unwahrscheinliches Gesicht, l\u00e4chelt mich an. Stromausfall? Halbdunkel?<\/p>\n<p>&#8222;Komm! Wir streichen Sand durch die L\u00f6cher einer leuchtenden Kugel: wir erz\u00e4hlen.&#8220;<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenheit, Heterogenit\u00e4t, Transkulturalit\u00e4t \u2013 das klingt alles gut. Bei einem Besuch in Kairo aber ahnt man, warum Kulturen dazu neigen, sich voreinander zu verschlie\u00dfen. 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