{"id":1610,"date":"2015-06-12T06:00:52","date_gmt":"2015-06-12T04:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1610"},"modified":"2015-06-19T15:52:13","modified_gmt":"2015-06-19T13:52:13","slug":"ukraine-verstehen-lachen-tod-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/06\/12\/ukraine-verstehen-lachen-tod-maljartschuk\/","title":{"rendered":"Nur Tod. Nur Lachen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Medien sind voller Nachrichten aus der Ukraine. Doch unsere Autorin f\u00fcrchtet, dass wir ihre Heimat und deren Menschen keineswegs verstanden haben.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1782\" aria-describedby=\"caption-attachment-1782\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/ukraine.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1782 size-full\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/ukraine.jpg\" alt=\"Ukraine: Nur Tod. 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Erst vor einem Jahr begannen die Ukrainer, die sowjetischen Denkm\u00e4ler in gro\u00dfem Ma\u00dfstab zu zerst\u00f6ren \u2013 eine erschreckend versp\u00e4tete Aktion der Entsowjetisierung, die beinahe an ein exorzistisches Ritual grenzte.<\/p>\n<p>In dem misslungenen Text schrieb ich auch \u00fcber meinen Urgro\u00dfvater, einen reichen ukrainischen Bauern, der im Jahr 1933 gezwungen wurde, seinen Hof \u00fcber Nacht zu verlassen, mitnehmen durfte er nur die notwendigsten Habseligkeiten. Auf der Treppe eines Kinderheimes sagte er seiner kleinen Tochter, sie solle hier auf ihn warten, er hole etwas zu essen und k\u00e4me sofort zur\u00fcck. Die Tochter wartete brav, und manchmal \u00fcberkommt mich der Verdacht, dass sie insgeheim immer noch auf ihn wartet.<!--more--><\/p>\n<p>Aus dem Haus meines Urgro\u00dfvaters wurde ein Laden f\u00fcr die Mitglieder der kommunistischen Partei gemacht. Einmal ist seine Tochter, meine Gro\u00dfmutter, dort noch gewesen, als sie, um nicht zu krepieren, aus dem Kinderheim floh. Der gutm\u00fctige Verk\u00e4ufer sagte: \u201eIch kenne das M\u00e4dchen, es wohnte hier fr\u00fcher\u201c, gab ihr ein Br\u00f6tchen und schickte sie wieder hinaus.<\/p>\n<p>Wenn ich am Denkmal des Genossen Kossior, der auf Befehl Stalins eine Hungersnot in der Ukraine organisiert hatte und auf diese Weise Millionen von Menschen umbrachte, \u2013 also, wenn ich an diesem Denkmal noch vor Kurzem auf der Kiewer Stra\u00dfe vorbei ging, tat ich so, als ob ich es NICHT sehen w\u00fcrde. Dabei sah ich auch meinen wie ein Hund am Rand der Stra\u00dfe gestorbenen Urgro\u00dfvater NICHT, so wie das kleine M\u00e4dchen, das vor dem eigenen Haus mit einem Br\u00f6tchen in der Hand erstarrte. Das Br\u00f6tchen stahlen ihm wilde Hunde.<\/p>\n<p>Der misslungene Text endete mit der Aussage, dass die Ukraine, die durch den Krieg Westeuropa jetzt geografisch n\u00e4her ger\u00fcckt sein mag, noch immer v\u00f6llig unbekannt geblieben ist. Sie wartet jetzt, erz\u00e4hlt zu werden. Leider tritt in ihren Geschichten immer nur der Tod als Hauptfigur auf.<\/p>\n<p>\u201eSei doch nicht so pathetisch\u2019\u2019, sagte die Freundin, die immer als Erste meine auf Deutsch geschriebenen Texte liest. Ich musste ihr vollkommen zustimmen. Ich war \u00fcber Geb\u00fchr pathetisch. Den Text schmiss ich weg und fing wieder von vorne an.<\/p>\n<p>Mein anderer Urgro\u00dfvater hat viel gelacht. Er lachte, wann er nur konnte. Er belog die Menschen um sich herum, indem er immerzu unglaubw\u00fcrdige Geschichten aus seinem Leben erz\u00e4hlte. Deshalb gaben ihm seine Nachbarn den Spitznamen <em>Bimmler<\/em>. Ein Bimmler ist ein Mann, der wie die Glocke in der Kirche st\u00e4ndig bimmelt. Wenn ich heute in das Dorf, in dem er lebte, komme, werde auch ich immer noch die <em>Bimmlerin <\/em>genannt. Dieser Urgro\u00dfvater hat nie Hungersnot erlebt, denn Ostgalizien, woher er stammte, war in dieser Zeit ein Teil Polens. Polen hasste man hier wie die Pest, deshalb freute sich der <em>Bimmler<\/em>, als 1939 Galizien von Stalin annektiert wurde \u2013 so wie Polen von Hitler.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihn gab es bis dahin auf der Welt nichts Schlimmeres als die Polen. Seine Meinung \u00e4nderte er sehr schnell. Ihm wurden die Pferde, die er besa\u00df, und eine Scheune enteignet sowie sein Grundst\u00fcck, auf dem er dennoch weiterhin arbeiten musste, ohne Lohn. Die Unzuverl\u00e4ssigen \u2013 die Intellektuellen also \u2013 wurden verhaftet oder entf\u00fchrt und in den Gef\u00e4ngnissen oder Kellern des Geheimdienstes erschossen. Als die Nazis bald und ohne Widerstand Galizien besetzten und Krieg gegen die UdSSR f\u00fchrten, freute sich der <em>Bimmler<\/em> wieder. Die Menschen erschraken, als sie die Keller voller Leichen \u00f6ffneten. Ab jetzt und f\u00fcr immer waren sie \u00fcberzeugt, dass es nichts Schlimmeres in der Welt gebe als die Kommunisten. \u00dcber die Nazis sagte mein Urgro\u00dfvater, sie w\u00e4ren in Ordnung gewesen, man habe nur H\u00fchner und Eier abgeben m\u00fcssen. Und die S\u00f6hne. Sein achtzehnj\u00e4hriger Sohn wurde von der galizischen SS-Division rekrutiert und ist bei Brody wie fast die ganze Division 1944 gefallen.<\/p>\n<p>Kurz darauf kamen wieder die Kommunisten zur\u00fcck. Statt sich zu freuen, lachte der <em>Bimmler <\/em>diesmal nur mehr. Er lachte so viel und so laut, dass er f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt und nach Tscheljabinsk am Ural geschickt wurde, um dort in einer Fabrik zu arbeiten. Er schmolz die Kirchenglocken ein, die in der gottlosen Sowjetunion sowieso unn\u00f6tig waren, und machte daraus Waffen. Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte er, dass er in Tscheljabinsk nur herumgelungert habe und in einer Truhe voller Gold geschwommen sei.<\/p>\n<p>Viele seiner Landsleute k\u00e4mpften noch bis in die f\u00fcnfziger Jahre als Partisanen gegen das Sowjet-Regime. Sie sa\u00dfen im Wald in einem Bunker und kamen nachts wie die Geister ins Dorf, um etwas zu essen. Als sie schlie\u00dflich entdeckt und ermordet wurden, lagen ihre entstellten K\u00f6rper noch zwei Wochen im Zentrum des Dorfes, bei der Molkerei, damit die anderen gut sehen konnten, was mit den Gegnern des Sowjet-Regimes passiert.<\/p>\n<p>Ich habe den <em>Bimmler<\/em> nie gesehen, es gibt auch kein Foto von ihm. Als er aus Tscheljabinsk zur\u00fcck war, arbeitete er flei\u00dfig in der Kolchose als Kutscher. Die Pferde, die er nicht mehr besa\u00df, brachten ihn nach Hause, auch wenn er ohnm\u00e4chtig betrunken war. Er ist alt geworden und hat gebimmelt bis zum letzten Atem. Er sagte, dass er aus Holz solche Adler bauen k\u00f6nne, die h\u00f6her fliegen w\u00fcrden, als die echten.<\/p>\n<p>Sein Lachen h\u00f6re ich manchmal in mir. Wenn ich schwach und ratlos bin, dann lache ich so viel und so laut, dass man mich f\u00fcr verr\u00fcckt halten k\u00f6nnte. Ich lache, wenn ich scheitere und mich daf\u00fcr sch\u00e4me. Ich lache \u00fcber meine Verluste und meine Toten. Es gibt keine anderen Geschichten aus der Ukraine. Nur Tod. Nur Lachen.<\/p>\n<p>\u201eSei doch nicht so pathetisch\u2019\u2019, sagte meine Freundin.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Medien sind voller Nachrichten aus der Ukraine. 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