{"id":1612,"date":"2015-05-29T06:00:59","date_gmt":"2015-05-29T04:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1612"},"modified":"2015-05-29T12:37:56","modified_gmt":"2015-05-29T10:37:56","slug":"kommunikation-po-stupsen-spinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/29\/kommunikation-po-stupsen-spinnen\/","title":{"rendered":"Stups mich am Popo und ich sag dir, wer ich bin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hunde schn\u00fcffeln sich gegenseitig am Hintern rum. Menschen gucken auf ihre Smartphones. Im Grunde dasselbe. Unser Autor erkl\u00e4rt seinem Labrador, was Kommunikation ist.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1717\" aria-describedby=\"caption-attachment-1717\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/05\/handys.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1717 size-full\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/05\/handys.jpg\" alt=\"Kommunikation: Stups mich am Popo, ich sag dir, wer ich bin\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/05\/handys.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/05\/handys-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1717\" class=\"wp-caption-text\">Nicholas Kamm\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Adele, komm mal her! Mach Sitz! Und h\u00f6r gut zu, ich muss dir was erkl\u00e4ren. Heute: die Kommunikation.<\/p>\n<p>Wei\u00dft du, Adele, manchmal haben die Menschen allen Grund, auf euch Hunde neidisch zu sein. Zum Beispiel dann, wenn es darum geht, was man wissen will, was man wissen kann und in welchem Verh\u00e4ltnis das erw\u00fcnschte und das tats\u00e4chliche Wissen zueinander stehen.<\/p>\n<p>Guck nicht so bel\u00e4mmert, Adele, ich gebe dir gleich ein Beispiel. Ich wei\u00df ja, dass du f\u00fcr Abstraktionen nichts \u00fcbrig hast. Wenn also ihr beiden unterwegs seid, du und Monty, dein, nun ja, biologischer Papa, und ihr trefft einen anderen Hund, dann kl\u00e4rt sich meistens innerhalb von ein paar Sekunden, was ihr voneinander denkt. Wenn ich richtig informiert bin, besitzt ihr Hunde zu diesem Zweck ein Kommunikationssystem, das \u00fcber Gesten und Blicke, vor allem aber \u00fcber den Geruch funktioniert und ganz offenbar von hoher Aussagekraft und Zuverl\u00e4ssigkeit ist. <!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1304\" aria-describedby=\"caption-attachment-1304\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/04\/Adele-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1304\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/04\/Adele-01-150x150.jpg\" alt=\"Adele, der geduldig lauschende Labrador von Burkhard Spinnen\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1304\" class=\"wp-caption-text\">Adele, der geduldig lauschende Labrador von Burkhard Spinnen<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Jedenfalls steht schon sehr bald fest, ob ihr einander gleichg\u00fcltig seid, ob ihr miteinander spielen, euch gegenseitig totbei\u00dfen oder eine spontane Sexualpartnerschaft eingehen wollt. Und bei jeder erneuten Begegnung ist die einmal getroffene Entscheidung sofort wieder pr\u00e4sent. Weder habe ich jemals erlebt, dass ihr euch mit einem befreundeten Hund zerstritten, noch dass ihr euch mit einem verfeindeten Hund wieder vers\u00f6hnt h\u00e4ttet. Nur die Verhaltensweisen in Sachen Sexualit\u00e4t unterliegen einem gewissen Zyklus, der aber leicht auszurechnen ist.<\/p>\n<p>Ich muss allerdings gestehen, dass euer Verfahren des Austauschs pers\u00f6nlicher Informationen auf uns Menschen ein wenig, nun ja, indezent wirken kann. Anders gesagt: Wir Hundebegleiter haben manchmal gewisse Probleme damit, euch dabei zuzusehen, wie ihr euch gegenseitig die Nasen in die Hinterteile stupst, also dorthin, woher der Infoduft kommt. Ich kenne sogar Hundebegleiter, die eine solche Kommunikation unterbinden, etwa durch Leinenrei\u00dfen oder Pfuirufen in gro\u00dfer Lautst\u00e4rke.<\/p>\n<p>Ich finde das, beil\u00e4ufig gesagt, falsch. Man stelle sich vor, ihr Hunde w\u00fcrdet uns Menschen, wenn wir etwa einem Artgenossen des anderen Geschlechts im Stadtpark begegnen, ein schwarzes Tuch \u00fcber den Kopf werfen oder uns einen Tennisball ins Maul stopfen, damit ihr unsere Blicke und Gesten und vor allem unsere Konversation nicht aushalten m\u00fcsstet. Wo k\u00e4men wir da hin!<\/p>\n<p>Schweife ich jetzt ab? Nein, gar nicht. Denn die bisweilen h\u00f6chst gezwungene Konversation zwischen m\u00e4nnlichen und weiblichen Hundebegleitern im Stadtpark ist ja schon ein gutes Beispiel f\u00fcr die Schwierigkeiten von uns Menschen, zu erfahren, was wir von anderen wissen wollen. W\u00e4re man zynisch, k\u00f6nnte man sagen, eigentlich sind wir Menschen unseren Artgenossen gegen\u00fcber blind und taub. Was wir wahrnehmen, sind blo\u00df Oberfl\u00e4chen, auch akustische, die allenfalls verschwommene Signale aussenden und in aller Regel t\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Bleiben wir gleich beim Thema Mann und Frau. Mit M\u00fche reden wir uns ein, wir w\u00fcssten, wen wir &#8222;attraktiv&#8220; oder &#8222;sympathisch&#8220; finden. Aber schon dar\u00fcber gehen die Meinungen dramatisch auseinander. Selbst im einzelnen Individuum. Vollends auf dem Schlauch aber stehen wir, wenn wir mal schnell erfahren wollen, ob unser Gegen\u00fcber zuverl\u00e4ssig, ehrlich oder intelligent ist, um nur wahllos drei von dreihundert oder dreitausend wichtigen Eigenschaften zu nennen. Tats\u00e4chlich verbringen die meisten Menschen ein halbes Leben mit einem Partner, nur um schlie\u00dflich herauszubekommen, dass er ganz jemand anderes als gedacht und au\u00dferdem der vollkommen Falsche ist.<\/p>\n<p>Allerdings, liebe Adele, sind wir Menschen jetzt dabei, ein wenig zu euch Hunden aufzuholen, jedenfalls was den zwischenmenschlichen Informationsaustausch angeht. Du hast vielleicht schon davon geh\u00f6rt: die Sache hei\u00dft \u201esoziale Netzwerke\u201c und hat, wie k\u00f6nnte es anders sein, mit dem Internet zu tun. In diese sozialen Netzwerke pumpen seit einiger Zeit praktisch alle Menschen tonnenweise Informationen \u00fcber sich selbst. Und zwar Informationen jeglicher Art: vom forciert erotischen Aktbild \u00fcber engagierte Reiseberichte aus Thailand bis hin zu Fachvortr\u00e4gen aus dem Berufsleben, Hassmails an Dienstleistungsunternehmen, larmoyanten Krankheitsschilderungen in Selbsthilfeforen und plagiatverd\u00e4chtigen Naturgedichten.<\/p>\n<p>Wer jetzt also im Stadtpark einen \u201eattraktiven\u201c Vertreter des anderen Geschlechts trifft, der muss bei der Konversation eigentlich nur noch dessen Namen ermitteln und kann dann hinter der n\u00e4chsten Hecke seine Nase in das Hinterteil des oder der Betreffenden stupsen, nat\u00fcrlich nicht buchst\u00e4blich, sondern im digitalen Sinne des Wortes. Und schon wei\u00df er alles.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist das digitale Po-Stupsen, auch Googeln genannt, drauf und dran, eine so selbstverst\u00e4ndliche Handlung zu werden wie das analoge Po-Stupsen bei euch Hunden. Unl\u00e4ngst hielt ich irgendwo einen Vortrag \u00fcber ein sch\u00f6ngeistiges Thema, da bemerkte ich, wie ein Gro\u00dfteil des Publikums mir nicht zuh\u00f6rte, sondern mich googelte, was nicht h\u00f6flich, aber vermutlich irgendwie informativer und vor allem cooler war, als mir einfach zu lauschen und sich selbst ein Bild zu machen.<\/p>\n<p>Du siehst, liebe Adele, Homo sapiens holt auf. Gro\u00dfe Unternehmen versprechen uns sogar schon eine Gesichtserkennungssoftware, sodass ich die attraktive Besitzerin des K\u00f6nigspudels gar nicht mehr nach ihrem Namen fragen, sondern nur schnell mal fotografieren m\u00fcsste, damit ich in ihr lesen k\u00f6nnte, so wie man es fr\u00fcher nur in den B\u00fcchern tat.<\/p>\n<p>Dumm nur, dass Monty und du den Pudel zum Kotzen findet.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hunde schn\u00fcffeln sich gegenseitig am Hintern rum. Menschen gucken auf ihre Smartphones. Im Grunde dasselbe. Unser Autor erkl\u00e4rt seinem Labrador, was Kommunikation ist. 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