{"id":1622,"date":"2015-05-15T13:11:21","date_gmt":"2015-05-15T11:11:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1622"},"modified":"2015-05-18T13:24:06","modified_gmt":"2015-05-18T11:24:06","slug":"life-ball-conchita-wurst-praeauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/","title":{"rendered":"Wien feiert und vergisst"},"content":{"rendered":"<p class=\"Text\" style=\"line-height: 150%; text-align: left;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><strong>Conchita Wurst als Klimt-Figur? Der morgige Life Ball folgt starren Stilregeln. Wie \u00d6sterreich die individuelle und nationale Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich.<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1633\" aria-describedby=\"caption-attachment-1633\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/05\/@@raw-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1633 size-full\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/05\/@@raw-1.jpg\" alt=\"Wien feiert und vergisst mit Conchita Wurst\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/05\/@@raw-1.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/05\/@@raw-1-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1633\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Life Ball\/Ellen von Unwerth<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Jedes Jahr, bevor der Life Ball in Wien ausgerichtet wird, kursiert in den Medien das Fotokompendium der sogenannten Style Bible: Sie soll eine &#8222;Orientierungshilfe und Inspiration f\u00fcr die Auswahl der Kost\u00fcme&#8220; sein, wie der Organisator Gery Keszler schreibt, nachzulesen und durchzubl\u00e4ttern auf <a href=\"http:\/\/www.stylebible.org\">stylebible.org<\/a>.<\/p>\n<p>Die Style Bible zelebriert in diesem Jahr 2015 den formal-\u00e4sthetischen R\u00fcckgriff auf das Fin de Si\u00e8cle und das angehende 20. Jahrhundert und bedient sich dazu der Schlagworte vom <em>Ver sacrum<\/em>, dem heiligen Fr\u00fchling, der titelgebend war f\u00fcr die Zeitschrift der Wiener Secessionisten, und vom <em>Sacre du Printemps<\/em>, dem Fr\u00fchlingsopfer oder der Weihe des Fr\u00fchlings aus Strawinskis gleichnamiger Ballettmusik. Secession: eine Gruppe \u2013 ab 1897 rund um Gustav Klimt, Koloman Moser, Josef Hoffmann und weitere \u2013 stilisiert sich als Abspaltung vom Mainstream des herrschenden Kunstbegriffs. Der heilige Fr\u00fchling der Antike: Eine Gruppe junger M\u00e4nner wird ausgesto\u00dfen, um einen neuen Stamm zu gr\u00fcnden. Smells like Lebensreform und Avantgarde.<!--more--><\/p>\n<p>Und, zumindest was die re-inszenierten und von Inge Prader fotografierten Bilder Klimts anbelangt, kann man sagen: Diese Avantgarde, die mittlerweile mehr als ein Jahrhundert auf dem Buckel tr\u00e4gt, ist noch immer inspirierend f\u00fcr die zeitgen\u00f6ssische Modefotografie, und man k\u00f6nnte auch sagen: Erst eine derart patinierte k\u00fcnstlerische Avantgarde wird dem heutigen Mainstream zugemutet, l\u00e4ngst eingemeindet ins Angebot der Souvenirshops auf der K\u00e4rntner Stra\u00dfe in Wien.<\/p>\n<p>Wie gut, dass es auch f\u00fcr ein Kost\u00fcmfest wie den Life Ball eine Stil-Bibel gibt, einen Dresscode, den einzuhalten es sich empfiehlt. Falls man sich als Schaulustige allj\u00e4hrlich wieder vor dem Eingang des Burgtheaters gegen\u00fcber vom Rathaus positionieren will, l\u00e4sst sich das herrlich beobachten: Es ist ein ritualisiertes Aus-der-Reihe-Tanzen, das, wie jeder Maskenball, einem doch engen Regelkonzept zu folgen scheint. Der Dresscode gibt vor \u2013 die heimischen N\u00e4hmaschinen und die Stoffbahnen bei Textil-M\u00fcller in Kritzendorf geben nach. Plus Glitzer, plus Schminke, plus Plateausohle.<\/p>\n<p>Das <em>Tableau vivant<\/em>, das also bereits vor dem gro\u00dfen Ereignis f\u00fcr die Produktion der Style Bible vor der Linse der Fotografin aufgestellt worden ist, ist \u00fcbrigens prominent besetzt: Neben Models \u2013 endlich wieder Bodypainting! \u2013 posieren hier Markenbotschafter des Life Balls wie Dagmar Koller, Witwe von Wiens ehemaligem B\u00fcrgermeister Helmut Zilk und sympathisch-madamige Fag Hag, in der Nachstellung von Klimts <em>Tod und Leben<\/em>. Oder Matthias Euler-Rolle, ehemaliger \u00d63-Radiomoderator und mittlerweile Pressesprecher von \u00d6sterreichs Bundeskanzler Werner Faymann, als Egon Schiele. Und falls dieser engagierte Pressesprecher sich vorher gefragt haben sollte, <em>who the fuck is Schiele?<\/em>, dann wird man ihm gesagt haben: Das ist doch der, der mit den H\u00e4nden immer so verkrampft herumsteht (vgl. Style Bible, S. 17).<\/p>\n<p>Neben der Bibel gibt es auch allj\u00e4hrlich das Plakat zum Ball. Diesmal ist dort keine Frau mit Penis abgebildet wie im letzten Jahr, fotografiert von David LaChapelle, sondern Conchita Wurst, dargestellt als Adele Bloch-Bauer, vulgo: die Goldene Adele, fotografiert von Ellen von Unwerth. Die Dame mit Bart als ein &#8222;Gesamtkunstwerk (\u2026), wo die Frau sich nahtlos in ihre Umgebung einf\u00fcgt, ihr Stoffmuster mit der Tapete korrespondiert&#8220;, wie es die Modetheoretikerin Barbara Vinken einmal in anderem Zusammenhang beschreibt, n\u00e4mlich die modischen &#8222;Zw\u00e4nge unemanzipierter Weiblichkeit&#8220; betreffend.<\/p>\n<p>Emanzipiert sind wir hier allerdings sehr, so lautet der Header dieser Plakate doch von &#8222;HEIMAT GROSSER T\u00d6CHTERS\u00d6HNE&#8220; \u2013 in Anspielung auf die \u00f6sterreichische Bundeshymnentext-Debatte der vergangenen Jahre \u2013 \u00fcber &#8222;AKZEPTANZ IST EINE TOCHTER DER FREIHEIT&#8220; bis hin zu &#8222;FREIHEIT W\u00c4CHST WO REGELN BRECHEN&#8220;. Doch emanzipiert vom Golde sind wir nicht, denn es gibt exakt dasselbe Sujet auch als Werbeplakat von M\u00fcnze \u00d6sterreich, einer der ehrenwerten Hauptsponsoren des Life Balls, mit dem Slogan: &#8222;Jeder Beitrag ist Gold wert!&#8220;. So austauschbar werden damit die Parolen, so nah ist damit die goldene M\u00fcnze den Postulaten von Akzeptanz und Freiheit. Das ist nicht unehrenwert, denn es geht doch um Charity, nein: Es ist symbolisch, im Wechselspiel von Bild und Text, blo\u00df ungeschickt.<\/p>\n<p>Und es funkelt das Kleid der goldenen Conchita,&#8220;in rund 1.250 Arbeitsstunden aufwendig h\u00e4ndisch mit 13.000 Swarovski-Kristallen verziert&#8220;, wie es im Pressetext hei\u00dft. \u2013 Was hat es denn eigentlich mit jenem Klimt&#8217;schen Originalgem\u00e4lde der Adele Bloch-Bauer auf sich? Ist es doch, gleichsam als Ikone f\u00fcr die \u00f6sterreichische kulturelle Identit\u00e4t medial reklamiert, 2006 an Ronald Lauder verkauft worden und mittlerweile permanent in der Neuen Galerie New York ausgestellt: &#8222;Unsere Adele!&#8220;<\/p>\n<p>Der Weg dieses Bildes von \u00d6sterreich nach New York ist gepflastert von Hindernissen und Verz\u00f6gerungen, und damit einer, der f\u00fcr \u00d6sterreichs Umgang mit der Restitution von enteignetem Besitz kennzeichnend ist \u2013 bis schlie\u00dflich zum Beschluss des Bundesgesetzes \u00fcber die R\u00fcckgabe von Kunstgegenst\u00e4nden im Jahr 1998. Bekannt geworden ist der Fall Bloch-Bauer durch die Recherche von Hubertus Czernin, Verleger und Journalist, deren Ergebnisse, aufwendig in wie vielen Arbeitsstunden notiert?, auch in seinen B\u00fcchern aus dem Jahr 1999 nachzulesen sind.<\/p>\n<p>Diese \u00e4u\u00dferst lesenswerten Dokumentationen zeichnen das Leben der Adele Bloch-Bauer nach, geben einen \u00dcberblick \u00fcber ihr Leben und Wirken im Kontext der Zeit und erl\u00e4utern schlie\u00dflich die komplexe Geschichte und Provenienz des Bildes Adele Bloch-Bauer I.<\/p>\n<p>Die Goldene Adele als Folie zu legen \u00fcber das neue Image \u00f6sterreichischer Selbstbeschreibung, n\u00e4mlich Conchita Wurst, und sie anlassbedingt mit den beiden Gro\u00dfevents Life Ball und, mit Conchita als Bindeglied, Eurovision Songcontest zu verlinken, schreibt die Geschichte dieses Bildes und seiner Verwendung fort. Es f\u00e4llt auf, dass auf die Anf\u00e4nge und Zwischenstationen dieser Geschichte in der Berichterstattung rund um die Bilderproduktionsmaschine des Life Balls nicht oder kaum verwiesen wird.<\/p>\n<p>Lebensreform, Wiener Werkst\u00e4tte, Jahrhundertwende, Kost\u00fcmball, Sponsoring: bildsprachlich wird alles auf eine Ebene gebracht, kein Unterschied gemacht zwischen einem K\u00f6rper, dem Stoffmuster eines Kleides und der Tapete im Hintergrund \u2013 und damit wird das politische Anliegen des Life Balls zum Ornament. Das ist alles nicht neu, das ist blo\u00df: seltsam geschichtsvergessen.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Conchita Wurst als Klimt-Figur? Der morgige Life Ball folgt starren Stilregeln. Wie \u00d6sterreich die individuelle und nationale Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich. Jedes Jahr, [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1001,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-1622","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wien feiert und vergisst mit Conchita Wurst<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Conchita Wurst als Klimt-Figur? Wie \u00d6sterreich die Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wien feiert und vergisst mit Conchita Wurst\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Conchita Wurst als Klimt-Figur? Wie \u00d6sterreich die Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-05-15T11:11:21+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-05-18T11:24:06+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/05\/@@raw-1.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Teresa Pr\u00e4auer\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Teresa Pr\u00e4auer\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/\",\"name\":\"Wien feiert und vergisst mit Conchita Wurst\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-05-15T11:11:21+00:00\",\"dateModified\":\"2015-05-18T11:24:06+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/45eafcb69fd85926be0eed2f23e9d835\"},\"description\":\"Conchita Wurst als Klimt-Figur? Wie \u00d6sterreich die Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Wien feiert und vergisst\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/45eafcb69fd85926be0eed2f23e9d835\",\"name\":\"Teresa Pr\u00e4auer\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5bf520349f669b4bdc28c01212f9a7a1fe96d62e62abe8de887eea2f2993699?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5bf520349f669b4bdc28c01212f9a7a1fe96d62e62abe8de887eea2f2993699?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Teresa Pr\u00e4auer\"},\"description\":\"ist Autorin und lebt, wenn nicht in Iowa, in Wien. Ihr j\u00fcngstes Buch hei\u00dft \\\"Oh Schimmi\\\" (Wallstein, 2016) und erz\u00e4hlt von Nagelstudiobesitzerinnen, Rodeoreitern und einem jungen Mann, der sich zum Affen macht.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/teresa-praeauer\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wien feiert und vergisst mit Conchita Wurst","description":"Conchita Wurst als Klimt-Figur? Wie \u00d6sterreich die Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wien feiert und vergisst mit Conchita Wurst","og_description":"Conchita Wurst als Klimt-Figur? Wie \u00d6sterreich die Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich.","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2015-05-15T11:11:21+00:00","article_modified_time":"2015-05-18T11:24:06+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/05\/@@raw-1.jpg"}],"author":"Teresa Pr\u00e4auer","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Teresa Pr\u00e4auer","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/","name":"Wien feiert und vergisst mit Conchita Wurst","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2015-05-15T11:11:21+00:00","dateModified":"2015-05-18T11:24:06+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/45eafcb69fd85926be0eed2f23e9d835"},"description":"Conchita Wurst als Klimt-Figur? Wie \u00d6sterreich die Selbstinszenierung feiert, ist schon verwunderlich.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/05\/15\/life-ball-conchita-wurst-praeauer\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Wien feiert und vergisst"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/45eafcb69fd85926be0eed2f23e9d835","name":"Teresa Pr\u00e4auer","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5bf520349f669b4bdc28c01212f9a7a1fe96d62e62abe8de887eea2f2993699?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5bf520349f669b4bdc28c01212f9a7a1fe96d62e62abe8de887eea2f2993699?s=96&d=mm&r=g","caption":"Teresa Pr\u00e4auer"},"description":"ist Autorin und lebt, wenn nicht in Iowa, in Wien. Ihr j\u00fcngstes Buch hei\u00dft \"Oh Schimmi\" (Wallstein, 2016) und erz\u00e4hlt von Nagelstudiobesitzerinnen, Rodeoreitern und einem jungen Mann, der sich zum Affen macht.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/teresa-praeauer\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1001"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1622"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1642,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622\/revisions\/1642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}