{"id":1828,"date":"2015-06-19T11:08:43","date_gmt":"2015-06-19T09:08:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1828"},"modified":"2015-06-19T15:47:49","modified_gmt":"2015-06-19T13:47:49","slug":"lachen-herrschaft-ebmeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/06\/19\/lachen-herrschaft-ebmeyer\/","title":{"rendered":"Haha ist nicht Hoho"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es gibt viele Formen des Lachens. Die wichtigste zersetzt jede Autorit\u00e4t, und f\u00fcr viele Menschen ist dieser Gedanke unertr\u00e4glich.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/merkel-lachen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1848 size-full\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/06\/merkel-lachen.jpg\" alt=\"Lachen: Haha ist nicht Hoho * Freitext\" width=\"580\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/06\/merkel-lachen.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/06\/merkel-lachen-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Menschen, die lachen wollen, sind eine Minderheit. Und zwar eine viel kleinere, als man denken mag, wenn man sieht, wer alles vermeintlich gerne lacht. Auch das \u00dcberangebot an Comedy in Gesellschaften wie unserer sollte dar\u00fcber nicht hinwegt\u00e4uschen, denn es ist gr\u00f6\u00dftenteils auf Menschen zugeschnitten, die nicht lachen wollen.<!--more--><\/p>\n<p>Dass es von den Menschen, die lachen wollen, eher wenige gibt, ist keine neue Erkenntnis. Romantisiert hat sie schon E.T.A. Hoffmann vor fast 200 Jahren in seinem Capriccio <em>Prinzessin Brambilla<\/em>. Darin w\u00fcrdigt er die &#8222;unsichtbare Kirche&#8220;, die &#8222;keinen Unterschied der Nation&#8220; kennt und &#8222;sehr wunderliche Glieder z\u00e4hlt, unerachtet alle aus einem Rumpf gewachsen&#8220;. Der &#8222;unsichtbaren Kirche&#8220; geh\u00f6rt n\u00e4mlich jeder Mensch an, der sich an den &#8222;Faxen des ganzen Seins hienieden [\u2026] ergetzt&#8220;.<\/p>\n<p>Kirche w\u00fcrde man sich heute wohl nicht mehr nennen, aber die Kombination mit &#8222;unsichtbar&#8220; ist sehr geschickt. Denn stiftet das &#8222;Ergetzen&#8220;, also das Lachenwollen, auch eine Art Glaubensgemeinschaft, so hat diese Gemeinschaft doch nichts Sektenhaftes an sich, nichts Missionseifriges, nichts Exklusives \u2013 nichts von dem, was eine Kirche sichtbar macht.<\/p>\n<p>Inmitten des Karnevalsfeuerwerks, das Hoffmann in <em>Prinzessin Brambilla<\/em> abbrennt, funkelt eine gro\u00dfe Theorie des Komischen. F\u00fcr deren Details ist hier kein Platz, aber die Figur Brambilla selbst l\u00e4sst sich, gerade weil man sie gar nicht zu fassen bekommt, als &#8218;Verk\u00f6rperung&#8216; des Lachens lesen. Und die philosophische Grundlage dazu wird im Herzst\u00fcck des B\u00fcchleins umrissen, dem M\u00e4rchen von K\u00f6nig Ophioch und K\u00f6nigin Liris. Es feiert ebenso die entgrenzende Wirkung des Lachens, wie es die verbreitete Angst vor dieser Entgrenzung \u2013 vor diesem Kontrollverlust \u2013 vorf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die entgrenzende Wirkung des Lachens auf den Punkt zu bringen, ist ein Widerspruch in sich. Versuchen wir es also getrost, denn von solchen Widerspr\u00fcchen wimmelt ja unser Leben und unser Denken ist auf sie angewiesen. Die entgrenzende Wirkung des Lachens besteht darin, dass ihm keine Herrschaft standh\u00e4lt. Es zersetzt jede Autorit\u00e4t. Das ist die Freude derer, die lachen wollen; w\u00e4hrend ebendieser Gedanke \u2013 dass keine Herrschaft standh\u00e4lt \u2013 f\u00fcr die Menschen, die nicht lachen wollen, unertr\u00e4glich ist. Oder undenkbar.<\/p>\n<p>Verstehen wir uns nicht falsch. Auch unter den Menschen, die nicht lachen wollen, gibt es viele, die gerne lachen. Und wenn ich eingangs behauptet habe, sie lachten nur vermeintlich gerne, dann weil es im Feuilleton ja gerade wieder Mode ist, ein bisschen gro\u00dfm\u00e4ulig zu schreiben.<\/p>\n<p>Wer nicht lachen will, kann mit einiger Wahrscheinlichkeit trotzdem \u00fcber Unverf\u00e4ngliches lachen. Gutm\u00fctig, aus Freude oder sogar aus einer gewissen \u2013 kontrollierten \u2013 Albernheit. Sobald es aber verf\u00e4nglich wird, wenn Witze &#8222;zu weit gehen&#8220;, &#8222;eine Grenze \u00fcberschreiten&#8220;, ist f\u00fcr die Menschen, die nicht lachen wollen, &#8222;Schluss mit lustig&#8220;.<\/p>\n<p>Die Menschen, die nicht lachen wollen, neigen zu Sinnspr\u00fcchen \u00fcber das Lachen. Etwa reden sie vom &#8222;lachenden Dritten&#8220;, oder sie sagen &#8222;Wer zuletzt lacht, lacht am besten&#8220;. Diese Phrasen entwerfen immer das gleiche Bild: Wenn gelacht wird, dann h\u00e4misch. Zwei gehen leer aus, der Dritte bekommt alles und lacht. Jeder lacht \u00fcber das Missgeschick des anderen, und gewonnen hat der, \u00fcber den schlie\u00dflich niemand mehr lachen kann. Noch ein Spruch: &#8222;Schadenfreude ist die sch\u00f6nste Freude.&#8220;<\/p>\n<p>Solches Lachen wiederum ist keineswegs gutm\u00fctig, und mit dem Lachen aus <em>Prinzessin Brambilla<\/em> hat es nicht mehr als den Namen und vielleicht ein paar k\u00f6rperliche Symptome gemeinsam. Es dient der Selbstbest\u00e4tigung, dr\u00fcckt Genugtuung und Machtvollkommenheit aus. Kurz, es ist eher eklig.<\/p>\n<p>Wenn Witze umstritten sind, scheitert die Diskussion mit Menschen, die nicht lachen wollen, verl\u00e4sslich daran, dass sie keinen Unterschied sehen zwischen dem Hohn des &#8222;lachenden Dritten&#8220; und, zum Beispiel, dem antiautorit\u00e4ren, &#8222;blasphemischen&#8220; Spott eines Satiremagazins. Deshalb glauben sie auch, die Haltung derer, die lachen wollen, bedeute, man k\u00f6nne \u00fcberhaupt kein Gel\u00e4chter mehr ablehnen.<\/p>\n<p>Welch ein Irrtum; und hiermit kommen wir sozusagen auf das Mysterium der &#8222;unsichtbaren Kirche&#8220; zur\u00fcck. Das Lachen derer, die lachen wollen, richtet sich gegen jede Form von Herrschaft. Das triumphale, ver\u00e4chtliche Gel\u00e4chter \u2013 das Gel\u00e4chter der T\u00e4ter \u00fcber die Opfer, das fette Lachen der Sieger, der Selbstherrlichen, der Sadisten \u2013 ist eine Form von Herrschaft. Und das \u00e4ngstliche, unfreie Lachen derer, die um zu lachen, immer einen vertrauten Rahmen brauchen und sicher sein m\u00fcssen, dass die Grenzen gewahrt, die Witze berechenbar bleiben, ist eine Form, Herrschaft zu bejahen.<\/p>\n<p>Vielleicht sollte man Lachforschung als Gegenst\u00fcck zur Gewaltforschung betreiben. Ich wei\u00df nicht, ob das schon getan worden ist, gefunden habe ich dazu bisher nichts; die Lachforschung scheint sich weitgehend auf die medizinische Dimension des gutm\u00fctigen Satzes &#8222;Lachen ist gesund&#8220; zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Auf diesen Gedanken gebracht hat mich vor einigen Tagen Jan Philipp Reemtsmas Rede zu seinem Abschied als Leiter des Hamburger Instituts f\u00fcr Sozialforschung. Genauer gesagt, die Art, wie er in dem Vortrag (Titel: <em>Gewalt als attraktive Lebensform betrachtet)<\/em> Gewalt mit Entgrenzung verbindet. Entgrenzung steht dabei f\u00fcr das Rauschgef\u00fchl grenzenloser Macht \u00fcber den der Gewalt ausgelieferten Anderen. Reemtsma spricht von einer &#8222;Selbsterm\u00e4chtigung zum gro\u00dfen &#8218;Du darfst&#8217;\u201c, die sich in der Zerst\u00f6rung, im Foltern und Morden \u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Das radikal Andere zu dieser Form von Entgrenzung ist die Entgrenzung im Lachen. Allmacht, totale Kontrolle, versus r\u00fcckhaltlose Absage an jede Form von Herrschaft. Ich vermute sogar, dass jede Form von Herrschaft sich anhand ihrer jeweiligen Strategien beschreiben lie\u00dfe, das Lachen zu verhindern oder einzud\u00e4mmen. Denn wo das Lachen ganz entfesselt ist, bringt es die Idee von Herrschaft selbst zum Einsturz.<\/p>\n<p>Und ja, solche Zuschreibungen mag man irgendwie utopisch finden. Oder irgendwie anarchistisch. Und ja, bitte, man soll sie zum Lachen finden. Dazu passt auch, was der Redenlauscher Thomas Schmid in seinem Blog bemerkt: &#8222;Jan Philipp Reemtsmas Abschiedsvortrag gab sich, trotz der Schwere des Themas, als vergn\u00fcgliches Capriccio.&#8220;<\/p>\n<p>Zum Abschluss dieser kleinen Meditation \u00fcber ein altes Lieblingsthema \u2013 Gest\u00e4ndnis am Rand: Im vorigen Jahrtausend schrieb ich dar\u00fcber meine Magisterarbeit \u2013 noch eine weitere Referenz. Zu den besten Texten, die je \u00fcber das Lachen verfasst worden sind, z\u00e4hlt meiner unbescheidenen Meinung nach <em>The Third Policeman<\/em> von Flann O\u2019Brien (dt. <em>Der dritte Polizist; <\/em>ich empfehle in diesem Fall aber sehr, das Original zu lesen, denn Harry Rowohlts \u00dcbersetzung ist leider weit schlechter als ihr Ruf). Eine der Anekdoten, die in diesem Roman der redselige Sergeant Pluck zum Besten gibt, ist die vom Ballonfahrer Quigley, der hoch in den Himmel aufsteigt, um &#8222;erstklassige Beobachtungen&#8220; anzustellen. Als der Ballon per Seilwinde zur\u00fcck zur Erde geholt wird, ist er leer.<\/p>\n<p>Erst, als man ihn zwei Wochen sp\u00e4ter noch einmal aufsteigen l\u00e4sst und zur\u00fcckholt, sitzt Quigley (&#8222;<em>by all accounts a Fermanagh man<\/em>&#8222;) wieder im Korb. Auf die Frage aber, was er da oben gemacht und was ihn dort so lange aufgehalten habe, bricht er in ein unb\u00e4ndiges, unaufh\u00f6rliches Lachen aus. Das macht die anderen so w\u00fctend, dass sie am Morgen nach einer st\u00fcrmischen Nacht bewaffnet mit Flinten und Sch\u00fcrhaken in sein Haus eindringen und ihn gewaltsam zum Sprechen bringen wollen. Doch wieder ist Quigley verschwunden, wieder anscheinend im Ballon. Dessen Seil schlingert noch in der Winde, also holen sie ihn zur\u00fcck. Der Korb ist leer. Der Ballonfahrer bleibt unauffindbar.<\/p>\n<p>Was die Gewaltbereiten nicht verstehen oder nicht hinnehmen wollen: Der Ballonfahrer konnte ihnen von da oben gar nichts anderes mitbringen als das Lachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt viele Formen des Lachens. Die wichtigste zersetzt jede Autorit\u00e4t, und f\u00fcr viele Menschen ist dieser Gedanke unertr\u00e4glich. 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