{"id":1977,"date":"2015-07-13T06:00:17","date_gmt":"2015-07-13T04:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=1977"},"modified":"2015-07-10T14:36:02","modified_gmt":"2015-07-10T12:36:02","slug":"dichter-affe-waschen-zaimoglu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/07\/13\/dichter-affe-waschen-zaimoglu\/","title":{"rendered":"Der Dichter soll sich waschen!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6ne Frauen umsummen den Mann der m\u00e4chtigen Verse. Dabei stinkt der fies nach Kr\u00f6tensud. Unser Kolumnist aber sitzt im Spuckeregen ihrer Verachtung. Das Fax der Woche<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Der Dichter, der sich nicht w\u00e4scht, gibt mir die Hand. Er riecht wie eine Mitgifttruhe, die man nach einem Jahr im neuen Haus er\u00f6ffnet: Mottengift, Haut einer Hexe, die sich mit Kr\u00f6tensud eingerieben hat. Die sch\u00f6nen Frauen stehen auf und klatschen. Sehen sie nicht, dass er vor Fett gl\u00e4nzt? Sehen sie nicht, dass er torkelt, betrunken von der halben Flasche Schnaps, die er auf dem Balkon der Pension trank? Sie sehen es, und doch lieben sie ihn. Es z\u00e4hlen seine Verse. Es z\u00e4hlt nicht der S\u00e4uferbart, der ihm auf der Brust aufliegt wie ein Latz. Hoch lebe die Poesie, auch wenn der Dichter stinkt.<\/p>\n<p>Er kommt aus einem fremden Land, er dichtet in der Sprache meiner Eltern, ich verstehe die einfachen Worte, die Frauen, Tagel\u00f6hner, Hausierer und H\u00e4ndler alter Ger\u00e4tschaften beseelen. F\u00fcr die Jungsubversiven ist er ein Mann des Staates. Sie werfen ihm vor: Einer der ihren hat auf das heilige Buch gespuckt, w\u00e4hrend eines surrealistischen Happenings. Der Dichter st\u00fcrmte auf die B\u00fchne, packte den Kerl am Kragen, zerrte ihn nach drau\u00dfen, und dr\u00fcckte sein Gesicht in das H\u00e4ufchen eines K\u00f6nigspudels. Sie werfen ihm vor: Der Dichter weint sich nicht an der Schulter ausl\u00e4ndischer Journalisten aus. Auch will er nicht doofe Studentinnen zu Besuch in Istanbul mit Protestklamauk ins Bett kriegen. Sie werfen ihm vor: Der Dichter stinkt jeden Leseraum voll, er soll sich waschen, sie schenken ihm Shampoo und Duschgel.<!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1975\" aria-describedby=\"caption-attachment-1975\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/feridun-dichter.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1975\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/feridun-dichter-209x300.jpeg\" alt=\"Faksimile des Faxes von Feridun Zaimoglu \" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/feridun-dichter-209x300.jpeg 209w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/feridun-dichter-714x1024.jpeg 714w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/feridun-dichter.jpeg 893w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1975\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faxes von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Jetzt sitzt der Alte am Tisch in der Bar und signiert die B\u00fccher, die ihm die sch\u00f6nen Frauen reichen. Ich sitze am Nebentisch, ein Bekannter stellt mich ihm als den Verfasser blutiger Geschichten vor. Der Dichter grinst und entbl\u00f6\u00dft graubraune Zahnstummel, ein Kind f\u00e4ngt sofort an zu weinen. Ich darf an seinem Tisch Platz nehmen. Zwei Frauen, die mich erkennen, starren voller Hass, der Alte fragt mich nach dem Grund. Ich sage: Ich bin bei den Akademikern nicht beliebt.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich warnt ihn wenig sp\u00e4ter eine der beiden Frauen vor dem Umgang mit mir. Sie soll ihn bitte aufkl\u00e4ren. Sie sagt: Er ist ein Antimodernist, eine Kanaille der Reaktion, ein ramponiertes Mistst\u00fcck, das im Abschaumjargon stammelt. Er gleicht dem Affen, der die Augen \u00f6ffnet. Dieser Schreiber hat es den Affen abgeschaut, denn sobald ein Affe die Augen \u00f6ffnet, greift er zu &#8230;<\/p>\n<p>Die Damen sch\u00e4umen, ich sitze im Spuckeregen ihrer Verachtung. Der Dichter ist sehr belustigt, er bittet die Damen an den Tisch. Er m\u00fcffelt, die Frauen schieben aber trotzdem in seine N\u00e4he, sie wahren den gesunden Abstand zu mir. Ich, der Affe, lausche. Ich, der Affe, klettere nicht auf eine Schaukel und werfe mit N\u00fcsschen nach ihnen.<\/p>\n<p>Ich nehme mir vor, ein Bild zu malen: Maria t\u00f6tet den D\u00e4mon durch Gottes Hand. Kratzspuren in ihrem Gesicht, sie tr\u00e4gt die Zeichen des Kampfes mit dem b\u00f6sen Geist, der in den verkr\u00fcppelten Feigenbaum einfuhr. Den sie herauslockte. Den sie erw\u00fcrgte. Ein kleinw\u00fcchsiger D\u00e4mon mit den Hornsprossen eines Widders. Sie zeigte dem Volk den toten Menschenfeind. Himmel in Schleiern. Der Alte fragt, ich beschreibe ihm das Bild, die Frauen sind angwidert. Modernistinnen im Chanel-Imitatkost\u00fcm, ihr Hass wird nicht versiegen.<\/p>\n<p>Es r\u00fccken andere sch\u00f6ne Frauen ihre St\u00fchle an den Tisch des Poeten, er sagt herrliche Gedichte auf. Ich bin beseelt wie ein Tagel\u00f6hner am Brunnen. Alles ist sch\u00f6n geworden: die Gl\u00e4ser leuchten, Licht an meinen H\u00e4nden, das Licht seines Mundes, das Licht der Worte aus seinem Mund. Maria in Gnaden, Prophetenmutter, reine Seele. Sch\u00f6ne beseelte Frauen, die den glucksenden Mann der m\u00e4chtigen Verse umsummen. Was macht es schon, dass sie mich, den Modernistenfresser, hassen?<\/p>\n<p>Affe lauscht, bis er verstummt. Eine Frau sagt mir: Er ist unverdorben, Sie sind befleckt. Sie blenden mich nicht. Eine andere Frau sagt: Der Gossendreck ist nicht abwaschbar &#8230;. Ich verabschiede mich von dem Dichter, dem nur noch wenige Stunden bleiben, er fliegt dann zur\u00fcck nach Istanbul. Die Frauen drehen mir den R\u00fccken zu. Der Affe geht, sie lauschen dem Mann.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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