{"id":2039,"date":"2015-07-27T08:00:25","date_gmt":"2015-07-27T06:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=2039"},"modified":"2015-07-28T17:35:41","modified_gmt":"2015-07-28T15:35:41","slug":"busreise-istanbul-feridun-faxt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/07\/27\/busreise-istanbul-feridun-faxt\/","title":{"rendered":"Die Rentner sch\u00e4umen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Motzen, p\u00f6beln, schnarchen und schreien. Auf Busreisen nach Istanbul wie auch im sonstigen Leben zeigt sich schnell: Der Mensch ist nicht gut. <\/strong><\/p>\n<p>Der Nachtexpress nach Istanbul f\u00e4hrt auf dem Frankfurter Bahnhofsplatz vor. Die lauernden T\u00fcrken werden munter. Mann mit geschw\u00e4rztem Leistenbart schiebt mich zur Seite, die Tochter folgt im Galopp. Freie Platzwahl. Der Fahrer weist mir hinten einen Sitz zu. Der Gang ist mit Koffern vollgestellt, kein Durchkommen, ich schiebe mich nach vorne. Der Fahrer zeigt auf meine Aussiedlertasche und sagt: Was scheppert da? Sind es kleine Kupferkessel? Sind es Sparschweine? Ich sage: Es scheppern die S\u00fc\u00dfstoffspender f\u00fcr meine Mutter, ich habe gleich eine ganze Batterie gekauft.<!--more--><\/p>\n<p>Der Fahrer zwickt mich in die Backe, lobt laut meine Sohnesliebe. Ich darf neben einem echten Festlandt\u00fcrken sitzen. Gesch\u00e4ftsmann, leicht entflammbar. Er studiert die Gesichter der Fahrg\u00e4ste: Wer sieht harmlos aus, und wird aber im Schlaf brutal schnarchen? Der Mann in der Reihe vor uns erkl\u00e4rt: Regenw\u00fcrmer haben f\u00fcnf Herzen. Perlen schmelzen in Essig. Billardkugeln bestehen aus Presspappe. In der Zeit, in der man vier Zeilen liest, werden weltweit siebenhundert Millionen Ameisen geboren. Gesch\u00e4ftsmann l\u00e4uft rot an, der Bus f\u00e4hrt los.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/feridun_istanbul1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2041 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2015\/07\/feridun_istanbul1-211x300.jpeg\" alt=\"feridun_istanbul1\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/feridun_istanbul1-211x300.jpeg 211w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/feridun_istanbul1-720x1024.jpeg 720w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2015\/07\/feridun_istanbul1.jpeg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a>Halt in Karlsruhe. Rentner wartet mit f\u00fcnf Gep\u00e4ckst\u00fccken am Wegesrand. Lynchstimmung im Bus. Fahrer zwei und drei verhandeln, man einigt sich auf zwei Koffer zur Mitnahme. Die Koffer werden in der Klokabine untergebracht. Durchsage mit R\u00fcckkopplungen: Toilettenbenutzung f\u00fcr restliche Fahrt untersagt. Mann im Vordersitz erkl\u00e4rt: Nur die weiblichen M\u00fccken stechen. Nilpferde trinken t\u00e4glich f\u00fcnfzig Liter Wasser. Gesch\u00e4ftsmann will ihn erdrosseln, ich spiele den Friedensrichter. In Ulm endet die Reise, nein, falsch, wir steigen auf einen Business-Class-Bus um. Fahrer eins schreit ins Mikrofon: Freut euch \u00fcber den h\u00f6heren Standard!<\/p>\n<p>Halt in M\u00fcnchen. Acht Fahrg\u00e4ste. Konfusion. Wohin mit den Koffern? Wohin mit der recht empfindsamen Dame, die in den Armen ihrer Tochter erschlafft? Fahrer zwei sch\u00fcttet ihr eine halbe Flasche K\u00f6lnisch Wasser ins Gesicht. Dame kommt gurgelnd zu sich, stolpert nach hinten, Explosion, Dame wird wieder bewusstlos. Der Reifen des Busses in der Nebenbucht ist geplatzt. Durchsage: Br\u00fcder und Schwestern, weg von den Fenstern, die Neugier bringt euch alle um! Alle Fahrer steigen aus \u2013 helfen sie beim Reifenwechsel?<\/p>\n<p>Keine Durchsage, kein Licht, anschwellende Handyklingelt\u00f6ne, Gesch\u00e4ftsmann wird stinkig. Sein Verdacht: Unser Reifen ist geplatzt, gro\u00dfe Manipulation, gro\u00dfe Verarschung. Fahrer drei erstattet Bericht, ich verstehe nichts. Brach die Achse oder die Federung? Endlich los.<\/p>\n<p>Lichtschneisen in der Dunkelheit, zwei \u00fcble Schnarcher werden mit leichten Ohrfeigen geweckt. In Slowenien, hinter der Grenze, zwanzig Minuten Pause. Sturm auf die Toiletten. Die Pf\u00f6rtnerin nimmt nur Wechselgeld an, die Damen wedeln mit den Scheinen, man einigt sich auf eine Pauschalgeb\u00fchr. An der n\u00e4chsten Grenze steigen wir aus, zeigen den slowenischen und dann den kroatischen Z\u00f6llnern den Pass vor, laufen zum kleinen Streifen Niemandsland. Und warten. Wilde Hunde kratzen sich das Fell. Aaskr\u00e4hen fliegen \u00fcber unseren K\u00f6pfen. Ein Student aus Frankreich hat kein Transitvisum. Einreise abgelehnt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Tankstelle auf der slowenischen Seite. Der Student soll in Wien im kroatischen Konsulat einen Blitzantrag stellen. Es ist Sonntag. Wir fahren weiter, er bleibt zur\u00fcck. Die Rentner in den hinteren Reihen sch\u00e4umen: Dieser Mann, verdient er wirklich unser Mitleid? Sogar Verbrecher haben Passierscheine. Sollten wir nicht den d\u00e4mlichen Studenten deshalb besser mit Missachtung strafen?<\/p>\n<p>Fahrer per Durchsage: Maul halten oder aussteigen! Sofortige Stille. Im Morgengrauen knacken die Grazien hinter mir K\u00fcrbiskerne. Das Nackenh\u00f6rnchen scheuert am Hals, ich spr\u00fche mir Alpenwasser aus der Dose ins Gesicht. Gesch\u00e4ftsmann wird stinkig, weil ich ihm versehentlich Ohr und Schl\u00e4fe bespr\u00fcht habe. Drei\u00dfig Minuten Pause im serbischen Pirot. Wadenkr\u00e4mpfe, dicke Knie, in Schuhen gequetschte wehe Zehen, harte Muskelknoten. Die Erbsensuppe schmeckt nach Kr\u00f6tenbrei, ich breche das harte Brot, weiche die Brocken in der Suppe ein, das Brot riecht nach Hundeatem.<\/p>\n<p>Rein in den Bus, Abfahrt, Schreie, der Bus bremst hart: Es fehlen Fahrg\u00e4ste. Die Nachz\u00fcgler werden mit Buhrufen empfangen. Eine Stunde Ruhe, Fahrer zwei weckt die lauten Schnarcher mit Kniffen ins Ohrl\u00e4ppchen. Schrei in der Nacht. Gro\u00dfe Unruhe. Vater beruhigt: Mein Sohn hat schlecht getr\u00e4umt. Ratschl\u00e4ge der M\u00fctter und Tanten: Wadenwickel, hei\u00dfe Milch mit Honig.<\/p>\n<p>An der t\u00fcrkischen Grenze wird eine Gro\u00dfmutter mit Enkelkind von Z\u00f6llnern abgef\u00fchrt. Die Rentner sch\u00e4umen: Totschl\u00e4gerin, \u00fcble Kr\u00e4he, Spionin im Dienste der Bolschewisten. Fahrer bellt am Mikrofon: Maul halten oder Ausstieg! Stille. Um zehn Uhr f\u00fcnfundvierzig taumele ich am Istanbuler ZOB hinaus. Erster Tag in der Hauptstadt der Imperien. Es beginnt.<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage gibt es jetzt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Motzen, p\u00f6beln, schnarchen und schreien. Auf Busreisen nach Istanbul wie auch im sonstigen Leben zeigt sich schnell: Der Mensch ist nicht gut. 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